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Ägyptische Mau

Gewicht Katze kg Ø3
Gewicht Kater kg Ø4
Katze haart viel
Bewegungsdranghoch
Geselligkeithoch
Lautstärkegering
Gesprächigkeitgering
Wohnungshaltung
HerkunftÄgypten
Allergiefreundlich

Die Katze der Pharaonen

Die Ägyptische Mau gilt als eine der ältesten Katzenrassen, denn ihr wird nachgesagt, sie stamme von den Katzen der alten Pharaonen ab, die damals mit ihren Herrschern einbalsamiert wurden. Tatsächlich sehen diese Katzen den Bildern auf Wandmalereien von damals beeindruckend ähnlich.
Die Rasse ist selten, gerade in Europa gibt es nur sehr wenige Züchter, die sich der Ägyptischen Mau verschrieben haben. Dennoch wecken diese gepunkteten Stubentiger immer mal wieder das Interesse von Menschen, die sich überlegen, eine von ihnen als Haustier zu halten, oder sich einfach nur informieren wollen.

Woher kommt die Ägyptische Mau?

Die genaue Herkunft der Rasse ist, trotz mehrerer Geschichten und Theorien, ungeklärt. Registriert wurde sie nicht, wie man hätte erwarten können, in Ägypten, sondern in den USA, von einer Exilrussin namens Nathalie Troubetzkoy.

Wie genau Troubetzkoy an die Katzen kam, ist ebenfalls nicht ganz geklärt. Eine der Erzählungen besagt, sie habe in Kairo gefallen an den dortigen Katzen gefunden und zwei davon mit nach Italien genommen, wo sie die Katzen mit einem Kater paarte, die sie vom syrischen Botschafter bekam. Einer anderen Geschichte zufolge kamen die ersten Ägyptischen Mau mit einem ägyptischen Botschafter nach Italien, wo sie die Aufmerksamkeit Troubetzkoys erregten. Eine dritte Version besagt, dass sie sich eine Katzendame aus Syrien habe importieren lassen, die dann mit dem Kater des ägyptischen Botschafters verpaart wurde.

Wie auch immer sie aber zustande kamen, Troubetzkoy nahm ihre Katzen mit, als sie in die USA auswanderte und registrierte ihre Zucht im Jahre 1958, auch wenn es noch bis 1968 dauern sollte, bis die Rasse erstmals anerkannt wurde. Seit 1977 wird sie auch von der Cat Fanciers’ Association anerkannt, und seit 1988 wird sie in Europa gezüchtet.

Wie soll eine Mau aussehen?

Eine Ägyptische Mau sollte gut bemuskelt, hochbeinig und schlank sein, wobei die Hinterbeine ein wenig höher sind als die Vorderbeine. Die Pfoten der Mau sollen zierlich und leicht oval sein, der Schwanz mittellang und dick am Ansatz, soll dann aber leicht spitz zulaufen.

Aegyptische-MauDer Kopf soll eine leicht abgerundete Keilform ohne flache Flächen besitzen. Die großen, mandelförmigen Augen sind grün, allerdings wird bei Jungtieren unter 18 Monaten auch bernsteinfarben akzeptiert. Die Ohren einer Ägyptischen Mau sind mittelgroß bis groß mit einem breiten Ansatz.

Ägyptische Maus haben kurzes, seidiges Fell. Als Farben anerkannt sind Silber, Bronze und Black-Smoke, das auffälligste Merkmal der Ägyptischen Maus ist aber wohl ihre Fellzeichnung. Maus haben als einzige Katzenrasse ein natürlich getupftes Fell, die Tüpfelung ist also nicht durch Zucht entstanden.
Nicht zugelassen sind Katzen mit zu kurzen oder runden Köpfen, spitzen oder kurzen Schnauzen, oder vollen Wangen, wobei ausgewachsene Kater von der letzten Regelung ausgenommen sind.

Auch werden bernsteinfarbene Augen bei Katzen, die älter als 18 Monate sind, nicht akzeptiert, genauso wenig wie Katzen mit zu kleinen oder runden Augen einem zu massiven Körper. Neben den oben erwähnten Fellfarben werden Schwarz und Pewter zwar zur Zucht zugelassen, nicht aber zu Ausstellungen.

Welche Krankheiten sind typisch?

Bei der Ägyptischen Mau sind keine rassespezifischen Krankheiten bekannt, die Rasse gilt als sehr robust und gesund, kann aber natürlich trotzdem dieselben Krankheiten bekommen wie andere Rassen auch.

Wie benimmt sich eine Mau?

Wie die meisten Rassen gibt es auch bei der Ägyptischen Mau Unterschiede zwischen den einzelnen Individuen, doch meist werden Katzen dieser Rasse als neugierig, lebhaft und menschenbezogen beschrieben.

Tipp: Maus sind oft bis ins hohe Alter aktiv und verspielt. Dabei klettern sie gerne und gelten als die schnellste Hauskatze.

Ansonsten verbringen sie ihre Zeit gerne damit, mit ihren Menschen zu kuscheln und sich streicheln zu lassen. Fremden gegenüber werden Ägyptische Maus meist als eher scheu und zurückhaltend beschrieben, einige Halter erzählen aber auch, dass ihre Katzen sehr offen und freundlich mit Fremden umgehen.

Wie kümmert man sich um eine Ägyptische Mau?

Wie man sich um eine Ägyptische Mau kümmern sollte, kommt zu einem recht großen Teil darauf an, ob die Katze als Freigänger oder als Wohnungskatze gehalten wird.

Wird eine Ägyptische Mau als reine Wohnungskatze gehalten, sollte ihr Halter viel Zeit mitbringen, um sich mit ihr zu beschäftigen, sei es durch Spielen oder Schmusen. Auch braucht sie genügend Klettermöglichkeiten.

Tipp: Sollte ihr Mensch weniger Zeit haben, freuen sich die meisten Maus sehr über eine weitere Katze als Spielkameraden. Kinder oder andere Haustiere sind meist kein Problem, wobei es natürlich auf den individuellen Charakter der Katze ankommt.

Das Fell von Ägyptischen Maus ist pflegeleicht, allerdings freuen sich viele Katzen der Rasse trotzdem darüber, wenn es hin und wieder gebürstet wird.

Für wen ist eine Ägyptische Mau geeignet?

Aufgrund des sehr aktiven Charakters eignet sich die Ägyptische Mau besonders für Menschen, die sich die Zeit nehmen können und wollen, viel mit ihrer Katze zu spielen, während die Menschenbezogenheit generell alle anspricht, die ihr Haustier gerne viel um sich haben.

Wenn weniger Zeit vorhanden ist, dann sollte der Halter im besten Fall in der Lage sein, der Katze Freilauf anzubieten, oder aber den Platz haben, für sie und eine eventuelle Zweitkatze genug Spiel- und Klettermöglichkeiten in der Wohnung anzubieten.

Schon gewusst?

Ägyptische Maus haben eine Hautfalte am Bauch, ähnlich derer, die auch Geparden haben. Diese Hautfalte erlaubt es, beim Rennen die Beine weiter zu strecken, was den Maus zu ihrer enormen Geschwindigkeit verhilft.

Die Ägyptische Mau gilt, gemeinsam mit den Abessiniern, als eine der ältesten Katzenrassen der Welt. Es wird angenommen, dass sie direkt von der ägyptischen Wildkatze abstammt. Übrigens, nicht nur das Fell von Maus ist getupft; würde man sie rasieren, hätte auch die Haut darunter Punkte.


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