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Cashmere Pardino

Gewicht Katze kg Ø4,5
Gewicht Kater kg Ø5
Katze haart viel
Bewegungsdranghoch
Geselligkeitgering
Lautstärkegering
Gesprächigkeitgering
Wohnungshaltung
HerkunftUSA
Allergiefreundlich

Es gibt viele interessante Rassekatzen auf der Welt. Doch die Cashmere Pardino ist definitiv eine der außergewöhnlichsten. Die Erscheinung und das Wesen dieses Stubentigers zu kennen ist nicht nur für Züchter, sondern auch für potentielle Katzenbesitzer wichtig. Im Folgenden wird die berüchtigte Cashmere Pardino etwas näher vorgestellt.

Geschichte & Herkunft der Katzenrasse

Die Cashmere Pardino stammt ursprünglich von der Bengal Katze ab. Diese beiden Rassen sehen optisch so gut wie identisch aus. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Cashmere Pardino langes Fell trägt. Ursprünglich wurde Langhaarigkeit bei Bengal Katzen als Fehler angesehen. Die Bengal trägt das rezessive Gen für langes Fell häufig in sich. Wenn zwei Bengal Katzen mit diesem Gen Nachwuchs bekommen, sind die Babykatzen manchmal langhaarig. Da dieses Merkmal bei der Bengal nicht erwünscht ist, bleibt es wohl für immer ein Geheimnis, wer die erste Cashmere Pardino gezüchtet hat. Langhaar-Würfe wurden bei dieser Rasse meist verschwiegen.

Rasse-Standard

Die Cashmere Pardino ist eine mittelgroße Katze. Die Weibchen wiegen im Durchschnitt 4,5 Kilogramm, Männchen etwa 5 Kilogramm. Das Fell des Tieres kann langhaarig aber auch mittellang sein. Es kommt in den Farben Blau und Braun vor, ist äußerst seidig und sehr glanzvoll. Die Fellzeichnung kann Tupfen oder Rosetten aufweisen. Leichte Tigermuster sind möglich. Im Grunde ist die Cashmere Pardino die langhaarige Verwandte der Bengal Katze. Beide sehen aus wie kleine Leoparden. Die Augenfarbe der Rassekatze ist entweder Bernstein, Blau oder Grün.

Der Körperbau des Tieres ist muskulös und kräftig. Die Katze an sich ist jedoch sehr schlank. Die Hinterbeine sind besonders stark, weshalb die Cashmere Pardino sehr gut springen kann.

cashmere pardinoDer Kopf ist rund, aber nicht plump oder schwer. Die kleinen Ohren liegen weit auseinander und sind abgerundet. Die Augen besitzen Lidstriche, die sich von den Augenwinkeln zur Seite ziehen. Der Schwanz ist kurz bis mittellang und an der Spitze abgerundet. Optisch ist die Cashmere Pardino wirklich eine Wildkatze. In Deutschland wurde die nah verwandte Bengal sogar „Leopardette“ genannt.

Der Pflegeaufwand für diese Katze ist mittelmäßig. Obwohl ihr Fell etwas länger ist, haart die Cashmere Pardino nicht viel. Ihre Lautstärke und Gesprächigkeit sind gering. Sie gilt als gesellig aber temperamentvoll. Das Tier braucht viel Bewegung und Aktivität.

Verbreitete Krankheiten unter der Katzenrasse

Die Cashmere Pardino gilt als sehr robuste und vitale Hybridrasse. Es wird zu den allgemeinen Standard-Impfungen geraten. Bei Auslauf sollte auch auf eine Tollwut- bzw. Leukose-Impfung geachtet werden. Allerdings kam in manchen Zuchtlinien dieser Rasse vermehrt hypertrophe Kardiomyopathie zum Vorschein, kurz HCM. Dies ist eine Erkrankung der Herzmuskulatur.

Charakter & Wesen

Die Cashmere Pardino gilt als sehr aktiv, verspielt und intelligent. Diese Katze braucht sehr viel Platz und ausreichend Spielmöglichkeiten. Kratzbäume sollten auf jeden Fall vorhanden sein.

Da diese Katze äußert temperamentvoll sein kann, wird davon abgeraten einen ebenso aktiven Katzenfreund anzuschaffen. Die Cashmere Pardino ist sehr neugierig und offenherzig. Neue Besucher und Gäste werden gerne von ihr untersucht. Von Scheu ist da manchmal keine Spur. Diese Katze ist sehr verschmust und lässt sich gerne den lieben langen Tag streicheln. Im Gegensatz zu anderen Rassen, besitzt sie jedoch immer noch das Herz eines Löwen und kann auch einmal eigenwillig sein.

Tipp: Zuchtkater markieren im Allgemeinen sehr intensiv und stark. Sogar die Weibchen können bei Rolligkeit ein Markierverhalten aufweisen. Sollte diese Katze also als reines ‚Familienmitglied‘ ohne Zuchtabsicht gehalten werden, wird eine schnelle Kastration empfohlen.

Pflege & Haltung

Wenn die Chashmere Pardino gut beschäftigt wird und ausgelastet ist, kann sie auch problemlos als Wohnungskatze gehalten werden. Trotzdem freut sich dieses Tier auch über Auslauf. Ob in Form eines großen Gartens, eines Freilaufgeheges oder eines Balkons.

Das etwa halblange bis lange Fell des Tieres gilt als erstaunlich Pflegeleicht. Manche Züchter meinen sogar, dass Bürsten überflüssig sei. Trotzdem sollte man seine Katze mindestens einmal in der Woche Bürsten. Dadurch kann das Tier regelmäßig etwas näher begutachtet werden, wodurch sich etwaige Krankheiten erkennen lassen. Zudem dient das Bürsten auch der sozialen Interaktion zwischen Mensch und Tier. Da sich die Cashmere Pardino außerordentlich gerne streicheln lässt, ist Bürsten für die meisten dieser Katzen kein Problem. Viele genießen es sogar sehr.

Für wen geeignet

Für Allergiker ist die Cashmere Pardino nicht geeignet. Auch Leuten, die keine charakterstarken Katzen mögen, wird von diesem besonderen Tier abgeraten. Dieser Stubentiger ist in vielen Punkten tatsächlich eine Wildkatze und zeigt offen sein Temperament. Für Menschen, die gerne mit ihrer Katze spielen und toben, ein aktives und soziales Tier haben möchten, ist die Cashmere Pardino genau die richtige Wahl. Es sollte jedoch genügend Platz für das Tier zur Verfügung stehen und nach Möglichkeit auch ein Auslauf vorhanden sein. Auch für Familien mit Kindern ist diese Katze ein Gewinn.

Diese Offenherzigkeit macht sie schnell zu einem festen Familienmitglied. Dank ihrer Neugier und ihrem Interesse wird der Katzenbesitzer niemals das Gefühl besitzen, einsam zu sein. Die Cashmere Pardino gehört nicht zu den absolut teuersten Katzen auf dem Markt. Für ca. 500 bis 1.000 Euro kann so ein Tier erworben werden.


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