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Singapura

Gewicht Katze kg Ø2
Gewicht Kater kg Ø2,5
Katze haart viel
Bewegungsdranghoch
Geselligkeithoch
Lautstärkegering
Gesprächigkeitgering
Wohnungshaltung
HerkunftSingapur
Allergiefreundlich

Die Singapura ist eine kleine Rassekatze, sogar die kleinste Katzenrasse der Welt. Wie der Name vermuten lässt, stammt diese Samtpfote aus Singapur ab, wo sie auch als Nationalkatze gilt. Im Malaiischen wird diese Mietze Kucinta genannt – Liebeskatze auf Deutsch übersetzt. Auch ihre Farbe hat eine besondere Bezeichnung. Das hellbraune Fellmuster ist ungewöhnlich und wird als Sepia Agouti bezeichnet. Die Singapura ist eine zauberhafte, sanfte und unkomplizierte Katze, in westlichen Ländern jedoch immer noch eine absolute Exotin.

Die Singapura – Geschichte und Herkunft der Katzenrasse

Der Ursprung der Singapura liegt in dem südost-asiatischen Stadtstaat Singapur. Dort wurde diese Katze als Hauskatze gehalten, sie lebte jedoch auch wild auf der Straße. Vor allem war die winzige Samtpfote in den Abflussrohren der Metropole zu Hause und hat daher auch den Beinamen Drain Cat.

SingapuraIm Jahre 1974 importierten Tommy und Hal Meadow diese Katzen in die USA. Bereits ein Jahr später wurden Exemplare auf einer amerikanischen Ausstellung präsentiert und die Menschen waren begeistert und verzaubert. Es wurde mit einer konsequenten Zucht begonnen und bereits im Jahre 1982 wurde die Singapura vom CFA, dem amerikanischen Zuchtverband anerkannt.

Die asiatische Katze dürfte sich ursprünglich aus Kreuzungen zwischen Abessinier und Burma Katzen entwickelt haben, genau ist die Herkunft jedoch nicht mehr nachvollziehbar. Gewiss ist, dass diese winzige Katze mit ihrem liebevollen Charakter alle Herzen im Sturm erobert. 1988 gelangte die erste Singapura nach England und ein Jahr später wurde eine Katzenzüchterin in der Schweiz mit Nachwuchs der kleinsten Katze der Welt gesegnet. Wer jedoch eine Singapura zu Hause hat, der besitzt eines der wenigen, seltenen Exemplare im deutschsprachigen Raum, denn hier sind die Züchter immer noch äußerst dünn angesiedelt.

Die Singapura – Rassestandard

Die Singapura wird von der GCCF, dem WCF und der CFA anerkannt. Die grazile Katze ist klein und zierlich, besitzt jedoch einen muskulösen und kräftigen Körperbau. Auch die Sprungkraft dieser kleinen Vierbeiner ist enorm. Das Aussehen einer Singapura muss ästhetisch und gut proportioniert sein. Bei einer stehenden Katze dieser Rasse sollen Körper und Beine ein Quadrat bilden.

Markant und typisch für eine echte Singapura ist die Sepia Agouti Färbung des Fells. Dabei handelt es sich um ein geticktes dunkelbraunes Sealbraun. Die gebänderte Farbe der Haare liegt auf elfenbein-farbigem Grund. Beine und Brust sind heller gefärbt und weisen kein Ticking auf. Die besondere Farbgebung entwickelt sich meist erst ab einem Alter von zwei oder drei Jahren.

Augen, Nase und Mund sind bei der Singapura dunkel umrandet. Die Rassekatze besitzt einen langen Schwanz der eine dunkel gefärbte Spitze aufweist und relativ stumpf endet. Die Haare zwischen den Zehen sind dunkel und die Ballen sind rosa und braun. Der Kopf ist kurz und keilförmig und die Singapura besitzt eine kurze Nase. Das Kiefer ist breit und das Kinn kräftig entwickelt. Die Ohren sind groß und auch die Augen sind riesig und leicht schräg gestellt. Auffällig ist auch die leuchtende grüne oder haselnussbraune Augenfarbe. Die entzückende Nase ist rosa bis lachsfarben.

Singapura Steckbrief

  • Lebenserwartung: 16 Jahre
  • Größe: 15 cm bis 20 cm Schulterhöhe
  • Gewicht: 2 kg bis 3 kg
  • Fellfarbe: Sepia Agouti – geticktes, dunkles seal braun
  • Fell: kurz, seidig und glatt und ohne Unterwolle

Verbreitete Krankheiten der Singapura

Die größte Gefahr für Krankheiten liegt auch bei dieser seltenen Rasse in der Inzucht. Hier sollte auf einen verantwortungsvollen Züchter vertraut werden. Besonders junge Katzen leiden unter einem schwachen Immunsystem und kränkeln häufiger. Eine gesunde und artgerechte Haltung und Ernährung ist besonders bei diesen kleinen Vierbeinern das A und O.

Die Singapura – Charakter und Wesen

Nicht nur ihr Aussehen ist zauberhaft und entzückend, auch der Charakter der kleinsten Katze der Welt ist einfach überwältigend. Diese Katzen mögen anfangs etwas scheu sein, haben sie jedoch erst Vertrauen gefasst, so sind sie treue und ständige Begleiter. Diese Rasse ist sehr anhänglich und meist auf eine Bezugsperson äußerst stark fixiert. Diese kleinen Zwerge sind sehr verspielt und sehr sozial. Sie vertragen sich gut mit anderen Katzen und kleinen Haustieren. Diese Katzen sind jedoch auch für eine gewisse Eigenwilligkeit bekannt. Sie versuchen Herrchen und Frauchen um den Finger zu wickeln.

Die Singapura – Pflege und Haltung

Das seidige Fell dieser Katzen sollte regelmäßig gebürstet werden, der Pflegeaufwand ist jedoch nicht sehr hoch. Generell ist diese Katze anspruchslos und passt sich gut an Lebenssituationen an. Die Singapura-Katze kann als Wohnungskatze gehalten werden, ist aber auch für den Freigang geeignet.

Tipp: Wichtig ist bei dieser kleinen Katze, dass ein großes Augenmerk auf die Ernährung gehalten wird. Nicht selten neigen gerade diese kleinen Zwerge zu Übergewicht.

Für wen ist die Singapura geeignet?

Diese Katze fühlt sich überall dort wohl, wo Action und Spaß herrscht. Sie ist sehr sanft und daher auch für Kinder toll – vorausgesetzt die Kinder lernen von Anfang an den richtigen Umgang mit Katzen. Eine Singapura-Katze sollte nur von Katzenliebhabern gehalten werden, die auch Zeit für den Vierbeiner haben. Diese Rasse ist nicht zum Alleine-sein geschaffen. Die kleinen Samtpfoten möchten am liebsten den ganzen Tag schmusen, spielen und gestreichelt werden. Wer diese Katze als reine Wohnungskatze hält, der sollte ihr viele Möglichkeiten zum Klettern geben. Denn trotz ihrer geringen Größe sind diese Tiere absolut sportlich.

Schon gewusst?

Die Singapura Katze wird in Asien gerne an frisch Vermählte verschenkt. Die Kucinta soll dafür sorgen, dass die Liebe im Haus nie schwindet. In Asien werden diese kleinen Katzen vor allem als reine Wohnungskatzen gehandelt. Gerade im Stadtstaat Singapur sind die Wohnungen sehr klein, und die kleinste Katze der Welt passt somit perfekt in die hiesigen Lebenssituationen.


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