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Somali Katze

Gewicht Katze kg Ø3,5
Gewicht Kater kg Ø4,5
Katze haart viel
Bewegungsdranghoch
Geselligkeitgering
Lautstärkegering
Gesprächigkeitgering
Wohnungshaltung
HerkunftUSA
Allergiefreundlich

Mit ihrer rotbraunen Wildzeichnung bringt die Somali Katze etwas Wildes und Ungestümes mit. Doch die langhaarige Schwester der Abessinier verzaubert nicht nur durch ihre optische Erscheinung, sondern auch durch ihr sanftmütiges und anschmiegsames Wesen.

Die attraktive „Fuchskatze“ zeigt sich als umgängliche Hauskatze, mit der Sie viel Spaß haben werden, denn Somalis besitzen einen ausgesprochenen Hang zur Clownerie. Dies ist nur scheinbar ein Widerspruch zum wilden Äußeren.

Wird der Freiheitsliebe der wilden Schönheit nachgekommen, sind die Tiere entspannte und gutmütige Hausgenossen, die Katzenliebhaber ins Schwärmen geraten lassen und nicht selten neue Katzenfreunde hervorbringen.

Stolze Schönheit mit langer Geschichte

Die Abessinier zählen zu den ältesten Katzenrassen überhaupt. Die „Katze vom blauen Nil“ wird als direkter Nachfahre der Katzen im alten Ägypten bezeichnet. Diese waren die ausgesuchten Lieblinge der Pharaonen und wurden innig verehrt. Das Langhaar-Gen schlich sich vermutlich in den 1930er Jahren in die Zuchtlinie ein. Damals wurden Abessinier mit Persern gekreuzt. Mit den langhaarigen Nachkommen wurde damals nicht weiter gezüchtet. Die Tiere wurden stattdessen an Liebhaber abgegeben. Auf dem Schiffsweg soll 1942 ein Tier nach England gelangt sein. Ein Nachkommen dieses Tieres gelangte in die USA, wo sich die Rasse dann schnell verbreitete.

Erstmals öffentlich in den Fokus geriet eine langhaarige Abessinier, als diese von der Kanadierin Mary Mailing im Jahre 1967 auf einer Ausstellung in Calgary gezeigt wurde. Der dortige Richter zeigte sich tief beeindruckt und erwarb ein Exemplar für die Zucht. Eine Zucht wurde auch von Evelyn Mague gestartet. Diese gilt auch als Namensgeberin der Katzenrasse. Dabei dienten ihr die Balinesen als Orientierung. Die Katzen wurden nach dem Nachbarland des früheren Siam benannt. So stand Somalia als direkter Nachbar des früheren Abessinien als Namensgeber für die Somali Katze Pate.

Der Rasse-Standard der Somali Katzen

somali-katzeIm Jahre 1979 erfolgte die offizielle Anerkennung der Tiere durch die CFA. Auch in Europa ist die Rasse seit dem Jahre 1982 anerkannt. Für Europa ist der Rasse-Standard der Fédération Internationale Féline als Dachorganisation maßgebend.

Kopf

Die Somali Katze besitzt einen keilförmigen Kopf mit ausgewogenen Proportionen. Die Nase ist mittelang und besitzt keinen Stopp. Der Nasenrücken ist sanft geschwungen. Das Kinn erscheint fest und rundlich. Die Schnauze ist spitz und besitzt eine flache Einbuchtung. Ein Pinch, also eine seitliche Einbuchtung des Gesichts, wird als Fehler angesehen.

Ohren

Die großen und spitzen Ohren besitzen einen breiten Ansatz und sind stets aufmerksam aufgerichtet. Haarbüschel an den Ohren sind erwünscht.

Augen

Mit großen glänzenden mandelförmigen Augen, weiß die Somali Katze zu beeindrucken. Anerkannte Augenfarben sind Bernstein, Grün oder Gelb.

Schwanz

Der Schwanz ist lang, breit am Ansatz und am Ende spitz zulaufend.

Körper

Der Körperbau der Somali Katzen wirkt kräftig, kompakt und muskulös.

Fell

Somalis besitzen ein dichtes und weiches Fell. Das Haarkleid erscheint mittellang und ist im Schulterbereich etwas kürzer. Besonders erwünscht sind eine gut entwickelte Halskrause und Höschen. Die Tickung des Fells ist langwierig und erst im Alter von zwei Jahren voll ausgeprägt. Allgemein anerkannt sind die Farben Wildfarben, Blau-Beige und Silber. Nicht allgemein anerkannt werden Lilac oder Chocolate.

Welche Krankheiten kommen bei der Somali Katze vor?

Somalis sind robust und widerstandsfähig. Gelegentlich kann es zu bei Abessiniern auftretenden Krankheiten und Störungen kommen. Hierbei ist z.B. ein genetischer Defekt der Netzhaut zu nennen. Dieser äußert sich in Form von Sehstörungen und langsamer Erblindung bei jüngeren Katzen von etwa fünf Jahren. Ein Mangel des Enzyms Pyruvatkinase kann zu einer in Schüben auftretenden Blutarmut führen. Ebenso wird vermehrt eine Stoffwechselstörung beobachtet, welche die Nieren schädigt.

Temperament und Herzenswärme treffen aufeinander

Die Somalis stecken voller Temperament. Mit der aktiven und extrovertierten Rassekatze kommt keine Langeweile auf. Die Tiere sind neugierig und gehen gern auf Streifzüge. Dort werden sie aber selten unvorsichtig und schätzen mögliche Gefahren genau ab. Die gelehrigen Tiere beherrschen schnell diverse Kunststücke. Somalis sind menschenbezogen und stehen gern im Mittelpunkt. Die Katzen benötigen viel Zuwendung, ansonsten neigt die Rasse zu auffälligen Verhaltensweisen.

Der agile Wildfang überrascht mit einer Sensibilität, die Stimmungen seiner Menschen einzuschätzen. Wenn Herrchen einmal Trost und Zuwendung braucht, wird dies der Somali Katze nicht entgehen und sie wird ihm nicht von der Seite weichen. Gehör verschafft sich die Somali mit leiser Stimme und eher selten.

Was gibt es bei der Haltung und Pflege zu beachten?

Somalis erobern schnell die Herzen ihrer Halter. Diese sollten den Tieren ihre Zuwendung und Aufmerksamkeit widmen. Die Tiere sind an allem interessiert und beteiligen sich gern am Alltagsgeschehen. Die Somali Katze kann sich zu einer wahren Schmusekatze entwickeln.

Fehlt den Tieren jedoch die Zuwendung, würden sie seelisch unter der fehlenden Aufmerksamkeit leiden. Mit ihrer Intelligenz wissen die Somali Katzen immer wieder zu verblüffen. Die Katzen öffnen nicht nur Türen, sondern schließen sie auch wieder. Schränke oder Wasserhähne sind ebenfalls kein Hindernis.
Es sollten ausreichend Spiel- und Klettermöglichkeiten vorhanden sein. Noch besser ist ein geschützter Freigang.

Wer passt zu mir?

Somali Katzen wollen nicht allein sein. Damit ist die Rassekatze die ideale Familienkatze. Es dürfen auch bereits andere Tiere vorhanden sein, solange die Somali als Boss agieren darf. Mit Hauskatzen und Burmesen vertragen sich die Tiere besonders gut. Auch mit Hunden kommen die Katzen gut klar. Eine besonders innige Beziehung bauen sie zu Kindern auf. Dem Freiheitsdrang der Tiere sollte mit Freigang entsprochen werden. Dann kann sich die Somali Katze als Jägerin beweisen und wird dabei auch nicht vor Feldhasen oder Ratten zurückschrecken.

Tipp: Wohnungskatzen benötigen ausreichend Klettermöglichkeiten, wie deckenhohe Kratzbäume. Ansonsten werden Bücherregale oder Türrahmen dazu umfunktioniert. Spielstunden sind Pflicht, denn die Somali braucht viel Beschäftigung. Als Anfängerkatze ist der Wildfang weniger geeignet.

Wer einiges an Katzenerfahrung besitzt, wird sich schnell in die Tiere hineinversetzen können und das Zusammenleben gestaltet sich unkompliziert und für beide Seiten bereichernd.

Schon gewusst?

Eine Somali hat auch bereits Karriere beim Film gemacht. „Spot“ wurde an der Seite des Androiden Data in „Star Treck: The Next Generation“ zum tierischen Weltstar.


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