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Das Problem mit den Krallen

Ich weiß nicht, wie es bei Deinen Katzen ist, aber meine beiden haben echt scharfe Krallen. Gerade als kleine Kätzchen konnten Frieda und Karl noch nicht wirklich mit ihren „Waffen“ umgehen, weswegen meine Hände durchgehend zerkratzt waren und aussahen, als könne ich nicht gescheit mit dem Küchenmesser umgehen 🙂

Inzwischen wissen die beiden, wie sie ihre Krallen einzusetzen haben und nutzen sie eigentlich nur, um sich Spielzeug aus dem Spielzeugglas zu angeln oder sich beim Herumrennen am Sofa festzuhalten (was unserem Sofa leider nicht sonderlich gut tut).

Krallen und Tapete

Frieda und Karl hatten beide schon immer eine innige Beziehung mit unserer Raufasertapete. Gerade die eine Ecke im Flur ist sehr beliebt, um Krallen abzuwetzen. Wenn wir nach einem langen Tag nach Hause kommen und die beiden sich freuen, dass wir wieder da sind und es endlich Abendessen gibt, müssen die Krallen scheinbar mal etwas ausgefahren und sich an der Wand ausgetobt werden (Katzen machen dies scheinbar tatsächlich, wenn sie aufgeregt sind und sich freuen, so seltsam sind Frieda und Karl also nicht 😀 ).

Natürlich sieht das einerseits nicht schön aus und andererseits fände unser Vermieter das auch nicht sonderlich toll, wenn er wüsste, wie die Tapete im Flur aussieht. Bevor wie die Ecke also wieder renoviert haben, haben wir uns ein Eck-Kratzbrett gekauft. Ich weiß nicht, ob Du das kennst. Es ist im Prinzip ein Kratzbrett, welches man an die Wand anschrauben kann und unseres ist dazu quasi noch faltbar und geht um die Ecke herum. So mussten wir den Katzen die Ecke nicht „verbieten“, sondern konnten ihnen eine bessere Alternative bieten, die auch dankbar angenommen wurde.

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Viele Kratzmöglichkeiten für die beiden

Dabei ist es nicht mal so, dass Frieda und Karl nichts zum Kratzen haben. Gerade die Wellpapp-Kratzblöcke sind super beliebt bei unseren Stubentigern. Auch kleinere Kratzbäume hatten wir bereits und mussten sie wieder wegtun, weil sie absolut aufgekratzt waren. Gerade letztens erst gab es wieder Kratzblöcke im Angebot, weswegen wir da direkt zugeschlagen haben. Ich zeige Dir mal den alten Kratzblog, damit Du sehen kannst, wie Frieda und Karl dem Ding den Rest gegeben haben.

Über neue Kratzblöcke sind die beiden auch immer sehr dankbar. Nicht nur, weil neue Kratzblöcke scheinbar einfach toll sind, nein: Es ist immer ein bisschen Katzenminze dabei, die ich über die neue Kratzmöglichkeit streue. Deswegen riecht das Ding auch noch super gut und unsere Fellnasen kriegen gar nicht genug und sind für die nächsten drei Stunden erst einmal damit beschäftigt, auf der Pappe herumzuliegen, an ihr zu kratzen und sie abzulecken.

Teilen will gelernt sein

Natürlich kommt es dabei auch mal zu Streitigkeiten. Frieda hat es dieses Mal zuerst auf die neue Anschaffung geschafft und wollte diese erst einmal in Ruhe einweihen. Karl durfte nicht zu nah kommen, sonst hätte er eine Pfote im Gesicht gehabt. Dafür bekam Karl etwas Katzenminze auf sein Spielzeug, wodurch er dann auch für einige Zeit beschäftigt war.

Kratzende Katzen sind glückliche Katzen

Das stimmt auf jeden Fall bei unseren beiden. Ich finde, man kann auf den Fotos wunderbar erkennen, wie sehr die beiden sich über den Kratzblock-Ersatz freuen und an dem Foto vom alten Kratzblock sieht man auch, dass es nicht nur an der Katzenminze liegt, sondern, dass die Möglichkeit regelmäßig genutzt wird, um die Krallen zu wetzen.

Schlussendlich haben beide sich geeinigt und Karl durfte daneben liegen und den Kratzblock berühren, während Frieda mit der Pappe gekuschelt hat. Was Katzenminze so mit einem anstellt 🙂

Deine Meinung ist mir wichtig!

Worauf steht Deine Katze? Mag sie die Papp-Kratzmöglichkeit auch so gerne wie meine beiden, oder liegen da die Präferenzen woanders? Erzähle doch in den Kommentaren davon, woran Deine Katze am liebsten kratzt, ich freue mich, von Dir zu hören! 🙂



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