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Frieda und Karl allein Zuhaus‘

Weihnachten steht vor der Tür und die wenigsten Menschen haben ihre Familie direkt nebenan wohnen. So ist es auch bei uns. Zum Studium sind mein Mann und ich weggezogen und wohnen eine gute Stunde Autofahrt von unseren Familien entfernt. Das ist erst mal kein großes Problem, wir sehen unsere Liebsten recht oft und können ab und zu auch mal einen Nachmittag vorbeifahren. Jetzt aber, wo Weihnachten vor der Tür steht, stellt sich bei uns jedes Jahr aufs Neue die Frage: Wie kriegen wir all diese Termine unter einen Hut?

Und: Was ist mit den Katzen?

Einsame Stubentiger

Naja, so einsam sind die beiden nicht, sie haben schließlich einander. Als Frieda noch unsere einzige Katze war, war die Situation etwas schwieriger. Mein Mann und ich studieren beide und arbeiten nebenher als Werkstudenten. Da ist es gar nicht so einfach, viel Zeit zuhause mit der Katze zu verbringen. Die Entscheidung, Karl zu uns zu holen, hat sich deswegen auch um ein Vielfaches rentiert, denn wir hatten kein schlechtes Gewissen mehr, wenn wir den Tag über unterwegs waren. Aber selbst, wenn der Tag voll ist, ist ab und zu jemand zuhause und knuddelt die beiden kurz durch. Spätestens am Abend wird das Kuschel-Defizit vom Tag dann ordentlich aufgearbeitet 😀

Futter, Wasser, Spielzeug – Alles da

Auch, wenn Frieda und Karl sich gut selbst beschäftigen können oder viel miteinander toben und spielen, achte ich darauf, immer ein bisschen Spielzeug und eventuell den einen oder anderen Karton für die beiden da zu lassen. Wir haben ein großes Glas, in dem alle Spielmäuse und -Bälle verstaut sind.

Bevor wir einen langen Tag weg sind, darf Karl sich also ein oder zwei Teile aus dem Glas aussuchen und glaub mir, nicht jedes Spielzeug ist gut genug. Manchmal muss er so ziemlich alle Teile einmal aus dem Glas herauskramen, bis er sich für eins entscheiden kann. Auf dem Foto kannst Du sehen, wie Karl ins Glas lugt und überlegt, mit welcher Maus er heute spielen möchte (keine Angst, ich passe immer auf, dass er nicht mit dem Kopf stecken bleibt). Frieda bekommt natürlich auch etwas, auch wenn ich ziemlich sicher bin, dass Karl ihr das im Laufe des Tages abluchsen wird. Abends finde ich natürlich keins der Spielzeuge mehr wieder, mit höchster Wahrscheinlichkeit hat Karl alles sorgfältig unter der Couch verstaut. Da, wo diese Sachen seiner Meinung nach hingehören. Ist doch klar 😉

Ich achte natürlich auch immer darauf, dass genügend Wasser und ein bisschen Futter für den Tag da ist.

Randale-Katzen

Das sind meine beiden zum Glück nicht. Es wurde noch nie aufs Sofa gemacht oder irgendetwas mutwillig zerstört (bis auf Sachen, die Karl beim Toben runtergeworfen hat, aber das war ein Versehen), weswegen ich erst einmal davon ausgehe, dass es die beiden nicht groß stört, alleine zu sein. Tatsächlich fühle ich mich trotzdem manchmal schlecht, über Nacht wegzufahren, aber es lässt sich ab und zu einfach nicht vermeiden.

Die Weihnachts-Feiertage

Ein Zeitraum, an dem mein Mann und ich mindestens eine Nacht nicht zuhause sind und bei der Familie schlafen, denn wenn es bis spät abends noch Programm gibt und am nächsten Morgen früh wieder ein Termin ansteht, lohnt es sich einfach nicht, nach Hause zu fahren. Da müssen die Katzen halt mal durch und wie gesagt: Ich denke nicht, dass es die beiden sonderlich stört. Mich stört es tatsächlich, ich habe immer ein schlechtes Gewissen, aber Frieda und Karl scheinen nicht mal wirklich zu registrieren, wie lange wir weg sind. Hauptsache, wir kommen irgendwann wieder und es gibt reichlich Futter als Wiedergutmachung 😀

Lass mir gerne Deinen Kommentar da!

Wie hältst Du es mit den Weihnachtsfeiertagen? Feierst Du mit Deinen Stubentigern in der Nähe oder musst Du sie auch alleine lassen? Hast Du besondere Tricks, damit Deine Katze sich nicht langweilt? Ich freue mich, von Dir zu hören! 🙂

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