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Friedas Jagd auf die Deckenmonster

Dass Frieda absolut auf Kuscheln steht und grundlegend keiner gemütlichen Streicheleinheit wiederstehen kann, sollte inzwischen allgemein – vielleicht sogar weltweit – bekannt sein. Egal, wo ich bin und egal, wo ich sitze oder was ich mache: Frieda ist immer dabei. Gerade, wenn meine Katze sich super ungemütlich irgendwo hinquetschen muss, um gekuschelt zu werden, machen mein Mann und ich uns schon mal darüber lustig, dass Friedas Motto in solchen Situationen „Dabei ist alles“ zu sein scheint. Hauptsache, irgendwo besteht ein kleines bisschen Körperkontakt zum Besitzer 😀

Frieda und die Decken

Da Frieda immer und überall dabei sein muss, liegt sie auch schon mal gerne auf meiner Bettdecke oder im Wohnzimmer auf der Wolldecke herum. Wenn ich selbst unter dieser Decke stecke und Frieda nur obendrauf liegt, lässt sich ein witziges Phänomen entdecken, sobald ich mich auch nur ein kleines bisschen seltsam bewege: Frieda wird zur Jägerin aller Deckenmonster. Wenn sich meine Hände unter der Decke nämlich seltsam bewegen, sind sie für Frieda scheinbar nicht mehr als meine Hände zu erkennen, sondern als kleine Monster, die es zu jagen gilt. Das Video, das ich Dir hier eingefügt habe, zeigt nicht einmal ansatzweise, wie viel Spaß meine Katze mit dem Deckenmonster-Jagen hat, aber Du kannst bestimmt erkennen, dass eine gewisse Affinität vorhanden ist 🙂

Nicht einmal Füße sind sicher

Wenn sich etwas unter der Decke seltsam bewegt, dann ist es scheinbar egal, ob es sich um Hände, Ellbogen, das Knie oder auch Füße handelt. Hauptsache ist, die Decke bewegt sich und Frieda kann mit Anlauf auf die Stelle springen, die gerade noch so komisch gewackelt hat. Bei dünnen Decken muss ich also ganz schön aufpassen, dass ich die Krallen meiner Katze nicht direkt in meiner Hand stecken habe oder von ihr gebissen werde. Wenn Frieda nämlich einmal den Verdacht hat, etwas erwischt zu haben, kommen ihre schönen Beißerchen zum Vorschein, mit denen sie in die Decke beißt und diese herumreißt, bis die Decke „gestorben“ ist. Das kannst Du auch auf dem Video erkennen, ganz am Ende muss der Wolldecke noch einmal der Rest gegeben werden 😀

Besonders viel Spaß hat Frieda auch, wenn die Füße so weit am Rand der Decke liegen, dass sie diese vom Fußende des Bettes erkennen kann. Dann fängt sie nämlich an, mit ihren Pfoten mitsamt herausgefahrenen Krallen nach dem zu angeln, was sie im Dunklen unter der Decke erkennen kann. Mein Mann ist so schon einige Male sehr schreckhaft wach geworden, denn angenehm ist Friedas rumgefische bestimmt nicht.

Die Katze im Schlafzimmer

Dass Frieda die Deckenmonster oder die Füße unter der Decke jagen kann, kommt zum Glück nicht nachts vor, denn dann müssen die Katzen draußen bleiben. Ich habe an sich überhaupt kein Problem damit, die Katzen im Bett zu haben und kuschle auch gerne morgens und abends mit den beiden, wenn ich genug Zeit habe. Wenn ich aber nachts schlafen möchte, müssen meine beiden Stubentiger draußen bleiben.

Zum Einen würden die beiden viel zu viel Schabernack treiben und wären zwischenzeitlich viel zu laut – die zwei sind halt nun einmal kleine Nachteulen. Zum Anderen hätte ich höchstwahrscheinlich irgendeine der beiden Katzen – mit großer Wahrscheinlichkeit Frieda – irgendwo auf meinem Gesicht liegen und würde nach einiger Zeit an der Zuneigung meiner Katze ersticken. Nein quatsch, so schlimm würde es nicht kommen 😀

Da ich aber weiß, wie meine beiden Fellnasen ticken, müssen die zwei halt nachts im Wohnzimmer und der restlichen Wohnung verweilen. Die Regel ist aber bekannt und beide freuen sich am nächsten Morgen bestimmt umso mehr darauf, noch ein wenig im Bett mit uns kuscheln zu können 🙂

Deine Meinung ist uns wichtig!

Hat Deine Katze auch so witzige Angewohnheiten wie Frieda? Und stört es Dich, Dein Haustier nachts im Schlafzimmer zu haben? Erzähle mir gerne über die Kommentarfunktion, wie Du Dich mit Deiner Fellnase arrangierst, ich freue mich, von Dir zu hören 🙂

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