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Friedas und Karls Liebe zu Papiertüten

Dass Katzen auf Pappkartons stehen, ist uns allen ja bekannt. Auch Frieda und Karl verschmähen liebend gerne das neue Spielzeug, das mit der Post oder in größeren Kisten den Weg in unser Zuhause gefunden hat, um lieber in eben diesen Pappkartons zu lümmeln und sich in ihnen zu verstecken. Bei meinen beiden Stubentigern geht die Liebe zu Pappe sogar so weit, dass sie auch mit Papiertüten sehr zufrieden sind, beziehungsweise total ausflippen, wenn ich mal wieder meinen Jutebeutel beim Einkaufen vergessen habe und eine Papiertüte für den Transport meiner Einkäufe nehmen musste.

Große Papiertüten sind super!

Am allerbesten sind scheinbar die Tüten, die es zum Beispiel bei Rewe oder Edeka an der Kasse gibt. Da gibt es zwei Größen und beide sind perfekt zum Spielen und Verstecken. Je nachdem, wie groß der Einkauf dann ausfällt, fällt auch die Größe der Tüte aus. In die größere der beiden Versionen passen Frieda und Karl auch zusammen hinein, was in der Regel nicht lange gut geht 😀 Wenn die eine Katze sich gerade ablegen und die Ruhe ihres Verstecks genießen will, fängt die andere Katze an, das Knistern der Tüte absolut interessant zu finden und tobt wie wild herum.

Was beide auch absolut lieben, ist: sich in der Tüte herumtragen zu lassen. Einmal eingestiegen, setzen Frieda und Karl sich lieb auf den Boden der Tüte und warten darauf, abzuheben. Man kann sie sogar ein wenig herumschwenken, vielleicht ist das für die beiden wie eine Fahrt auf dem Karussell, wer weiß 😀 Sobald die Tüte wieder vorsichtig auf dem Boden abgestellt wird, bleiben beide jeweils gerne sitzen und genießen die Zeit in ihrer Knister-Festung.

Vorsicht mit den Griffen

Auch, wenn eine Papiertüte super einfach einzureißen ist und Katzen sich eher selten an ihnen verletzen können, gibt es doch eine Problemstelle der Tüten, nämlich: den Griff. Das musste Frieda letztens mit viel Stress feststellen, denn der Griff reißt nicht so schnell ein. Er ist ja dafür gemacht, das gesamte Gewicht der Tüte zu tragen. Als Frieda dann beim Spielen in der Tüte aus Versehen den Kopf durch einen der Griffe gesteckt hatte und sich nicht mehr von alleine befreien konnte, brach Panik aus.

Ich muss gestehen, dass ich erst mal ordentlich lachen musste, weil es schon sehr witzig aussah, wie meine Katze mit einem wehenden Tüten-Umhang durch die Wohnung geschossen ist. Ich habe sie natürlich trotzdem schnell befreit und schneide seitdem die Griffe der Tüten einfach ab, bevor ich sie Frieda und Karl zum Fraß vorwerfe.

Nutzen kann ich die Tragetaschen danach nämlich ohnehin nicht mehr, Karl hat es sich zur Angewohnheit gemacht, sich auf die Tüten zu setzen und diese solange zu zerrupfen, bis der Boden von Papier-Flöckchen übersäht ist. So eine Tüte hält schlussendlich auch nicht länger als zwei bis drei Tage. Dafür bringt sie doch ein wenig nette Abwechslung in den Alltag meiner Katzen.

Nicht nur Tragetaschen sind gut

Frieda und Karl sind natürlich nicht wählerisch, wenn es um Papiertüten geht. Hauptsache ist, dass es knistert. Das Hineinpassen in die Tüten ist scheinbar auch optional. Das habe ich letztens herausgefunden, als Frieda sich lange mit einer leeren Brötchentüte beschäftigt hat. Diese hatte den Bonus, dass sie auch noch gut nach leckerem Brötchen gerochen hat. Das Problem war leider nur, dass Frieda nicht wirklich in die Tüte reingepasst hat. Und wenn doch, dann war es nicht mehr möglich, sich umzudrehen und aus dem Versteck rauszugucken, wie sie es doch so gerne macht.

Aber kein Problem für Frieda: Sie setzt sich einfach auf die platte Tüte drauf, das ist offensichtlich auch ganz angenehm 😀

Deine Meinung ist mir wichtig!

Ist Deine Katze auch so ein großer Fan von Papiertüten? Erzähle mir gerne in den Kommentaren, welche Tüte laut Deiner Katze die Beste zum Spielen und Verstecken ist. Ich freue mich, von Dir zu hören 🙂

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