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Meine Katze fühlt sich pudelwohl – oder doch nicht?!

Wie die Made im Speck: Fühlt sich meine Katze wohl?

Egal, ob wir sie uns aus dem Tierheim geholt haben, vom Züchter gekauft haben, oder ob uns ein Kätzchen zugelaufen ist: Wir möchten so gern verstehen, was uns der Schmusetiger sagt und ob er sich bei uns auch wohlfühlt! Oft wird behauptet, dass sich eigentlich die Katze den Menschen aussucht, bei dem sie wohnen will und nicht umgekehrt.

Daher stellen sich viele neue Katzenbesitzer die Frage: Mag meine Katze mich überhaupt?

Ist sie bei mir gut aufgehoben und fühlt sie sich in meiner Gegenwart wohl? Oder falls die Anschaffung der Katze bei Dir noch ansteht, dann willst Du vielleicht wissen, was es zu beachten gibt, damit euer Start in ein gemeinsames Leben unter idealen Voraussetzungen stattfindet. Hier findest Du einige Tipps und Hinweise, woran Du erkennen kannst, ob es Deiner Katze gut geht und wie Du Wohlgefühl bei ihr unterstützen kannst.

Achte auf diese Anzeichen Deiner Katze

Wenn Du schon eine Katze hast, dann gibt es viele Anzeichen für Nervosität, Unsicherheit oder Entspannung bei ihr zu beobachten. Solange Du aufmerksam bist und Dich ein wenig mit der Katzensprache beschäftigst, wirst Du also schnell herausfinden, ob Dein Tier zu Hause Stress hat oder sich wohlfühlt.

Ein Beispiel gefällig?

Wenn Deine Katze Dich nach einer kurzen Trennung sieht, dann gibt es zwei Verhaltensweisen für Entspannung und Freude. Kommt das Tierchen auf Dich zugelaufen, streicht um die Beine und will gestreichelt werden, dann sucht sie aktiv Deine Zuwendung. Das müsste sie nicht tun. Sie tut das ganz freiwillig und Du kannst Dir sicher sein, dass die Basis stimmt. Manchmal hast Du vielleicht keine Zeit für Dein Tier, aber wenn möglich, solltest Du Dir ein wenig Zeit nehmen und sie zumindest kraulen und streicheln. Die andere Möglichkeit ist, dass Deine Katze in ihrem Korb oder an ihrem Lieblingsplatz bleibt und vielleicht schläft.

Man könnte jetzt denken, sie hat vielleicht kein Interesse an Dir. Aber man muss hier bedenken, dass Katzen fast zwanzig Stunden pro Tag schlafen und sich putzen. Das ist ein enormer Zeitverbrauch. Ein schönes, gepflegtes Fell braucht Muße und bedeutet Arbeit. Wenn Deine Katze also einfach weiterschläft und ihr Fell pflegt, dann fühlt sie sich nicht von Dir gestört und sie ist völlig entspannt, auch wenn sie Dich zu hundert Prozent hereinkommen hört. Sie verbindet mit Deiner Anwesenheit keine Bedrohung, also reagiert sie nicht. Beides, aktives Einfordern von Zuwendung oder Weiterschlafen bzw. -putzen, sind gute Zeichen dafür, dass sich das Tier wohlfühlt. Spätestens, wenn Du Dich nach ein paar Minuten niederlässt, kommt sie vielleicht zu Dir. Legt sie sich dann auch noch auf den Rücken oder siehst Du sie generell auf dem Rücken liegen, dann fühlt sie sich sicher.

Einige Voraussetzungen sollten außerdem standardmäßig erfüllt sein

Besorge mindestens ein Katzenklo mehr, als Du Katzen hast. Futternapf und Wassernapf gehören aber in einen Katzenklo-freien Raum und an einen etwas geschützten Platz. Ein Kratzbaum und ein erhöhter Liegeplatz sind der Katze auch wichtig.

Katzen haben feine Antennen für Deine Stimmung

Die gängige Behauptung, Katzen seien reine Egoisten, die im Menschen bloß Personal sehen, ist völliger Unfug. Diese Tiere haben sich aus freien Stücken dem Menschen angeschlossen. Wenn Deine Katze also zu Dir kommt, Dich mit ihrem Kopf anstößt oder mit Dir „redet“, dann mag sie Dich. Katzen möchten gern beim Menschen leben, sonst kämen sie nach dem Freigang nicht zu Dir zurück. Sollte Deine Katze mal nicht zu Dir kommen wollen, dann könnte es auch daran liegen, dass Du momentan Stress verbreitest.

Insider-Tipp: Beobachte Dich selbst und fahre Dein Stresslevel herunter, dann schmust sie garantiert wieder mit Dir oder will spielen. Dein Tier ist ultimativ entspannt, wenn es beim Schmusen anfängt zu schnurren, mit den Pfoten zu tapsen und zu speicheln. Dann wird die Katze wieder zum Baby und erinnert sich daran, wie sie gesäugt und von der Mutter geputzt wurde.

Aber Achtung: Bei einem kranken Tier, das Schmerzen hat, bedeutet Schnurren etwas völlig anderes! Katzen beruhigen sich selbst bei Schmerzen mit dem Schnurren. Hat Deine Katze also eine Krankheit, ist sie schon sehr alt oder vielleicht verletzt, dann musst Du vielleicht genauer schauen, was sie hat und solltest zum Tierarzt gehen.

Deine Meinung ist uns wichtig!

Du bist schon erfahrener Katzenbesitzer? Lass andere an Deiner Erfahrung teilhaben und schreibe uns einen Kommentar! Welche Erfahrungen hast Du mit Deinen Katzen bezüglich Stress oder sich wohlfühlen gemacht? Was tust Du noch für das Wohlergehen Deiner Katze?

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