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Karl – mein kleiner Schreibtisch-Kumpel

Ich habe ja schon mehrmals erklärt, dass Frieda und Karl sehr verschiedene Typen sind. Charakterlich gibt es viele Unterschiede und das spiegelt sich auch in den Vorlieben wider. Während Frieda am liebsten ganz ruhig gekrault wird und das Kuscheln genießt bis zum Abwinken, ist Karl eher nicht der große Kuschler und fordert sich seine Streicheleinheiten dann ein, wenn er sie gerade dringend braucht. Frieda liegt am Allerliebsten irgendwo auf meinem Schoß oder in meiner Nähe, während Karl lieber auf der Fensterbank abhängt und so nicht nur das Wetter genießen kann, sondern auch sein Revier verteidigen kann – dazu übrigens in meinem nächsten Beitrag mehr 🙂

Vorlieben verändern sich – Karl wird ruhiger

Mir ist gerade in den letzten Wochen aufgefallen, dass mein kleiner Kater sich immer noch entwickelt und immer noch „erwachsen“ wird. Mit seinen fast zwei Jahren sollte er ja so gut wie ausgewachsen sein und auch innerlich ist er inzwischen erwachsen, beziehungsweise in seinen Mitt-Zwanzigern. So langsam wird aus meinem quirligen und leicht hyperaktiven, kleinen Kater also eine erwachsene Katze, die entspannter ist und die Vorteile von ein paar guten Kuschel- und Streicheleinheiten auch mal genießen kann. Woran ich das erkenne?

Sobald ich am Schreibtisch sitze und – wie jetzt gerade – einen Blogeintrag schreibe, oder was für die Uni machen muss: Karl ist dabei. Wie Du auf dem Bild schön erkennen kannst, drapiert er sich meistens sehr niedlich neben meinen Laptop und schaut mir einfach bei meiner Arbeit zu. Ab und zu höre ich von ihm dann ein kleines Miauen, womit er sich ein wenig Aufmerksamkeit einzufangen versucht und ja, das klappt normalerweise immer 😀

Meckern, bis das Gekraule anfängt

Wenn Karl besonders viel Aufmerksamkeit erhaschen möchte oder einfach kuscheln möchte, dann wird irgendwann immer lauter gemeckert und miaut, bis ich ihn nicht nur anspreche und mit ihm quatsche, sondern auch ein wenig hinter den Ohren kraule. Niedlich finde ich außerdem, dass er durchgehend am Schnurren ist, egal, ob ich ihn beachte oder nicht. Das Zusammensitzen hier am Schreibtisch scheint ihm grundlegend sehr zu gefallen.

Der Gang über den Laptop

Dieses Problem kennt wahrscheinlich jeder Katzenbesitzer, der seinen Laptop oder seinen Rechner gemeinsam mit der Katze im Zimmer hält: Mr. Karl legt sich liebend gerne auf meinen Laptop und hat so schon das ein oder andere Dokument sonst wohin verschoben oder sogar schon einmal gelöscht. Dass die Tastatur kein Ort zum Schlafen ist und schon gar nicht zum drübergehen haben meine beiden Katzen leider immer noch nicht verstanden und ich habe es inzwischen aufgegeben, ihnen diese Regel deutlich zu machen. So gilt es grundlegend einfach, den Laptop so oft wie möglich zu schließen und wegzuräumen, wenn ich das Teil nicht benutze und schon muss ich mir keine Gedanken mehr über das Ding machen.

Karls neue Kuschel-Anfälle

Karls Turnereien auf dem Schreibtisch gehen inzwischen übrigens so weit, dass er sich gerne zwischen meine Arme setzt oder legt, wenn ich am Arbeiten bin. Das sieht erst mal super süß aus und ist schön kuschelig (aber wehe, ich streichle meinen Kater zu sehr, dann ist er sofort wieder auf den Beinen und stolziert weiter über den Schreibtisch 😀 jedoch schlafen mir in diesen Positionen super schnell die Arme ein, da Karl inzwischen doch recht schwer geworden ist. Er ist halt ein richtiger Kater, der sich so langsam auch ab und zu mal verhält, als wäre er eine Katze und seine Schmuseeinheiten mit lautem Schnurren untermalt.

Ich freue mich, dass Karl immer kuscheliger wird und seine Streicheleinheiten inzwischen wirklich einfordert. Auch, wenn das natürlich viel Aufmerksamkeit erfordert und ich so schon mal ein bisschen länger für meine Arbeit am Rechner brauche, ist es mir das doch wert.

Deine Meinung ist uns wichtig!

Hat Deine Katze auch eine witzige Marotte, die sie erst entwickelt hat, als sie schon älter war? Erzähle mir gerne davon in der Kommentar-Funktion unter diesem Beitrag, ich freue mich, von Dir zu hören 🙂

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