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Karl und sein Revier

Wieso die Vögel bloß aus dem Baum vorm Fenster verschwinden sollen

Wie ich im letzten Beitrag bereits angekündigt habe, geht es im heutigen Blog um Friedas und Karls Revier und ihre Art, dieses zu verteidigen und vor den bösen kleinen Vögelchen zu schützen 😀

Jede Katze hat ihr Revier, welches sie mit Argusaugen beobachtet und bis aufs Blut verteidigt. In der Regel wird das Revier so festgesteckt, wie die Katze sich draußen bewegt. Bei uns in der Nähe wohnt zum Beispiel ein roter Freigänger-Kater, der immer seinen Platz auf einer bestimmten Mauer hat und schaut, dass keine andere Katze ihm sein Revier streitig macht. Zu uns ist er zum Glück sehr freundlich, aber für andere Freigänger-Katzen und kleinere Tiere befürchte ich, dass sie sich in seinem Revier erst einmal nicht sehr wohl fühlen werden 😀

Das Revier meiner Stubentiger

Frieda und Karl sind, wie Du bestimmt weißt, keine Freigänger und trotzdem kann ich Dir versichern: Sie haben ein Revier. Nämlich den Bereich, den man von unserem Fenster am Schreibtisch aus beobachten kann. Insbesondere der Baum direkt vorm Fenster ist Karl sehr wichtig geworden und so kommt es schon einmal vor, dass Vögel, die es sich im Baum gemütlich gemacht haben, angemeckert werden bis sie wieder die Biege machen. Das ist jedenfalls Karls Ansicht. Dass es die Vögel überhaupt nicht stört, dass Karl hier einen riesen Terz macht, ist ihm wahrscheinlich eher nicht bewusst. Trotzdem ist er jedes Mal sehr zufrieden mit sich selbst, wenn alle Vögel seinen Baum wieder verlassen haben und wieder Ruhe in seinem Blickfeld herrscht.

Vom leisen Gemeckere bis zum großen Schreikonzert

Meine Katzen quatschen ohnehin sehr gerne vor sich hin, so miauen beide mich oft an und gurren ab und zu munter herum, Du kennst die Geräusche bestimmt. Wie Du auf dem Video sehen kannst, kommt zum Wort-Repertoire meiner Fellnasen dann auch noch Gemeckere dazu. Auf dem Video selbst ist Karl gerade erst von seinem Nickerchen aufgewacht, deswegen klingt der Protest erst einmal nicht sehr furchteinflößend aber Du kannst mir getrost glauben, wenn ich sage, dass dieses leise Gezeter sich ganz schnell zu einem großen Gemeckere entwickeln kann und die Nachbarn über uns wahrscheinlich auch mitbekommen, dass Karl und Frieda gerade ein Problem mit den Spatzen im Baum haben.

 

 

Ja gut, diese Beschreibung war vielleicht etwas übertrieben, aber witzig finde ich es auf jeden Fall. Ich kann Karl sogar sehr gut anstacheln und ermutigen, den Vögelchen endlich den Rest zu geben. Wie ein Hund wird er dann immer aufmerksamer und aufgeregter. Generell finde ich es immer wieder lustig, meine Katzen, insbesondere Karl, beim Verteidigen ihres Reviers zu beobachten 🙂

Das Fenster als Real-Life-Fernseher

Während wir Menschen eher selten einen langen Zeitraum aus dem Fenster gucken und das Geschehen beobachten (mit Ausnahme von Kontroll-Omis, die sich sogar ein Kissen auf die Fensterbank legen), ist es für meine Katzen immer wieder spannend, das Treiben auf der Straße vor unserem Haus zu begutachten.

Für die beiden ist das Fenster bestimmt wie eine Reality-TV-Sendung, nur dass die beiden halt für das Drama mit verantwortlich sind und somit Teil des Geschehens sind. Ich bin mir sehr sicher, dass dies der Grund ist, wieso Frieda und Karl so gerne auf der Fensterbank sitzen und mit ihrem Window-Lounger noch einen besseren Überblick über die Situation gewonnen haben und deswegen so gerne auf der Fenster-Hängematte liegen.

Deine Meinung ist uns wichtig!

Wie sieht es bei Deiner Katze aus? Hat sie auch so ein Revier wie Frieda und Karl, in dem kleine Vögel es bloß nicht wagen sollten, sich häuslich einzurichten? Berichte mir gerne in der Kommentarfunktion von den Vorlieben Deiner Katze, ich freue mich sehr von Euch zu hören 🙂

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