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Alternative Medizin bei Katzen: Heilende Bachblüten

Die originalen Bachblüten sind eine sichere und natürliche Heilungsmethode. Dr. Edward Bach entdeckte vor bald 100 Jahren, dass Blumen in der Natur die Fähigkeit haben, positiven Einfluss auf unsere Emotionen zu haben. So können die Energien aus verschiedenen Blüten emotionale Dysfunktionen, Leiden und Ängste lindern oder gar beseitigen. Dr. Bach stellte vor seinem Tod sicher, dass sein Bachblütensystem einfach und für jeden leicht verständlich in der Nutzung sein würde. Nicht nur bei Menschen zeigen Bachblüten eine positive Wirkung, auch Tiere profitieren mittlerweile von dem natürlichen Heilmittel.

Fragen und Antworten

Was sind Bachblüten?

Das System, das Dr. Bach erfunden hat, ist ein relativ einfaches. Der Homöopath nahm jeweils eine seelische Krankheit, wie zum Beispiel mentalen Stress, und ordnete dieser eine Pflanzenessenz zu. Durch ihre Schwingungen sollte diese die Schwingungen des Patienten mit dem kosmischen Energiefeld wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen und so das seelische Unwohlsein heilen. Im Laufe der Zeit stellte Bach 37 Blütenessenzen zusammen und eine Kombination aus fünf Essenzen, die sogenannten Rescue-Remedy Tropfen. Zahlreiche Menschen berichten heute von einer positiven Wirkung des natürlichen Heilmittels.

Zu den 38 Bachblüten zählen so unter anderem die Zitterpappel, die Stechpalme oder die Heckenrose. Jeder dieser Bachblüten hat eine bestimmte Wirkung.
Die Bachblüten werden zu stark verdünnten Essenzen verarbeitet. Im Anschluss werden sie für den Einsatz in der Bachblütentherapie zusammengetragen. Dabei gibt es unterschiedliche Mischungen, die individuell auf das jeweilige Beschwerdebild angepasst werden können. Für die Anwendung bei allgemeinen Krankheitsbildern gibt es bereits fertige Mischungen.
Mittlerweile sind Bachblüten nicht nur als Tropfen erhältlich. So gibt es sie unter anderem als Bonbons, Globuli, Tees und auch speziell für Tiere. Vor allem Katzenbesitzer schwören auf die hohe Wirksamkeit des Mittels.

Bachblüten für Katzen – bei welchen Beschwerden?

Auch das seelische und emotionale Gleichgewicht unserer Haustiere kann einmal mehr oder weniger aus dem Lot geraten. Wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit der Therapie mit Bachblüten gibt es, wie so häufig in der alternativen Medizin, allerdings nicht. Viele Tierhalter konnten aber bei ihrer Katze positive Erfahrungen mit der Therapie feststellen. Insbesondere bei Verhaltensauffälligkeiten werden die Essenzen angewendet.

Gerade Tiere, die an verschiedenen Ängsten leiden, wie zum Beispiel die Angst vor Gewitter oder Feuerwerk, Besuche beim Tierarzt oder vor fremden Menschen, können ihre Ängste durch Bachblüten lindern oder gar beseitigen. Insgesamt gibt es 38 Bachblüten, die in ihrer Kombination emotionale Leiden wie Ängste, Hyperaktivität, extremen Schutzinstinkt, mangelndes Selbstbewusstsein, Lernschwäche, Trennungsangst, Aggressivität und vieles mehr behandeln können.

Wenn Du Dich dazu entscheidest, Deine Katze mit Bachblüten zu behandeln, wirst du schnell feststellen, dass aller Anfang schwer ist. Die meisten Tierbesitzer kennen ihr Haustier jedoch gut und bemerken schnell, wenn es sich unwohl fühlt. So können neue Lebensumstände den emotionalen Haushalt des Tieres schwer durcheinanderbringen. Etwa wenn ein neues Familienmitglied hinzukommt, dann kann das geliebte Tier schnell eifersüchtig werden. Andere Tiere sind einfach sehr fordernd und brauchen ungewöhnlich viel Aufmerksamkeit. Bei manchen Katzen führen jedoch schon kleine Veränderungen zu einem emotionalen Ungleichgewicht. So kann es einfach sein, dass eine Wand neu gestrichen wurde oder das man ein größeres Möbelstück in der Wohnung umgestellt hat.

Je nachdem wie anfällig deine Katze für die mehr oder weniger neuen Lebensumstände ist, kommt es dazu, dass sich ihre emotionale Instabilität in ihrem Verhalten widerspiegelt. Manche Tiere reagieren darauf mit Unsauberkeit. Diese kann verschiedene Ursachen haben. So urinieren Katzen manchmal aus Wut, Neid oder Angst. Der ein oder andere Kater möchte vielleicht gerne täglich sein Revier markieren. Der Urin führt in Haus und Wohnung dann nicht nur zu schlechtem Geruch, er kann auch erhebliche Schäden an Möbeln und Wänden anrichten. Andere Katzen zeigen ihre emotionale Unsicherheit auf einmal in Form von Aggressivität oder starken Ängsten. Andere Tiere liegen einfach nur in ihrem Korb, sind müde, erschöpft oder gar lustlos. Viele Katzen, die emotional auf veränderte Lebensumstände reagieren, ändern zudem ihr Gemüt. Sie werden sensibel und traurig.

Neben den veränderten Lebensumständen können Besitzer auch ungewöhnliche Ängste als Auslöser für ein emotionales Ungleichgewicht bei Katzen feststellen. So verstecken sich manche Katzen sofort, wenn sich durch das Türklingeln ein neuer Besucher ankündigt und zittern vor Angst. Andere reagieren mit einer Kombination von Angst und Aggressivität. So kann es sein, dass die Katze, während sie mit ihrem Besitzer schmust, auf einmal zubeißt und ihre Stimmung von jetzt auf nachher kippt. Es geht aber auch noch heftiger. Manche Katzen Schnappen dann nicht nur zu, sondern verpassen ihrem Lieblingsmensch auch noch einen Tritt mit den Hinterpfoten oder einen blutigen Kratzer. Diese Symptome werden durch Ängste ausgelöst. Spezielle Mischungen mit Bachblüten können bei all diesen Krankheitszeichen helfen, sodass ein emotional geschwächtes Tier wieder lernt, besser mit seinen Gefühlen umzugehen.

Rescue-Remedy für Katzen als Notfalltropfen

Das am häufigsten verwendete Mittel für Haustiere heißt Rescue-Remedy. Vor allem bei Tieren die ein Trauma erlebt haben, oder Angst vor lauten Knallgeräuschen oder dem Tierarzt haben, wurde das Mittel bereits erfolgreich eingesetzt.

Während akuter Belastungssituationen können Bachblüten ergänzend zur gewöhnlichen Therapie gegeben werden. So zum Beispiel nach einem Unfall, bei dem das Tier noch unter Schock oder möglicherweise auch verletzt zum Tierarzt gebracht wird. Du kannst es bei deinem Haustier also als eine Art Erste-Hilfe-Mittel einsetzen.

Anwendung von Bachblüten bei Katzen

Rescue-Remedy Tropfen können bei Katzen je nach Bedarf in das Zahnfleisch, an die Ohren oder Pfoten der Tiere gerieben werden. Im Notfall kann es auch direkt auf die Zunge des Tieres gegeben werden. Alternativ können die Tropfen in das Trinkwasser oder auf das Futter geträufelt werden.
Globuli sind besonders zum Untermischen geeignet, idealerweise in das Nassfutter. Sie können genau wie die Tropfen auch direkt in das Maul der Katze gegeben werden. Manche Stubentiger essen sie freiwillig gerne. Je kleiner die Kügelchen sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie von der Katze angenommen werden.

Globuli sind deutlich länger haltbar als Tropfen, da Bachblütentropfen meist keinen Alkohol enthalten. Optional kannst du Mischungen mit Wasser durch einen Teelöffel pflanzlichen Glycerins haltbar machen. Dies dient als natürliches Konservierungsmittel.

Dosierung und Anwendungsdauer

Drei bis vier Tropfen oder Globuli sollten am Tag für eine Langzeitbehandlung ausreichen. Die Dosierung kann je nach Krankheitsbild variieren. Die Anleitung zur Dosierung kannst du der Verpackung entnehmen. Sie richtet sich dann nach dem Gewicht deiner Katze.

Die Rescue-Remedy Tropfen sind für den Notfall und sollten deshalb nicht für die Langzeitbehandlung angewendet werden. Hierbei reichen oft schon ein bis zwei Tropfen für den Ernstfall aus.
Je nach Beschwerdebild deiner Katze kann die Anwendungsdauer unterschiedlich ausfallen. In der Regel werden drei Monate empfohlen. Die Rescue-Remedy Tropfen sind, wie der Name schon sagt, als Notfalltropfen für eine kurze Anwendung bestimmt und meist nur einmalig zu verabreichen.

Verträglichkeit Nebenwirkungen

In der Regel werden Bachblüten von Tieren sehr gut vertragen. Nebenwirkungen sind keine bekannt, deshalb ist die Langzeitanwendung auch unproblematisch. Von einer Dauerbehandlung wird jedoch abgeraten. Vor allem, wenn du feststellen solltest, dass die Bachblüten nach längerer Gabe keine Wirkung zeigen, solltest du über eine alternative Therapie nachdenken.

Bachblüten ersetzen niemals den Arztbesuch!

Bachblüten können Deiner Katze in vielen Situationen helfen. Auffällige Verhaltensweisen können bei einem Tier jedoch auch auf schwerwiegendere psychische oder aber auch körperliche Krankheiten hinweisen. So können Unverträglichkeiten, Allergien oder ernstzunehmende Anfälle auf vielfältige Erkrankungen hinweisen und sich in verschiedenen Verhaltensauffälligkeiten des Tieres widerspiegeln.
Bei schwerwiegenderen Problemen solltest Du deshalb immer den Tierarzt um Rat fragen. Idealerweise kann Dein Arzt oder ein speziell auf Tiere ausgerichteter Heilpraktiker sogar beurteilen, ob eine Bachblütentherapie für Deine Katze überhaupt infrage kommt.



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