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Was ist Clickertraining für Katzen?

Beitragsreihe Clickertraining Katze

Du möchtest Deiner Katze per Clickertraining ein unerwünschtes Verhalten abtrainieren oder ein gewünschtes Verhalten antrainieren? Dann ist unsere neue Beitragsreihe Clickertraining für Katzen genau das richtige für Dich und Deine Samtpfote.

Das Clickertraining bei Katzen

Hast Du schon mal vom Clickertraining gehört und weißt überhaupt, was das ist? Mit Hilfe eines Klickgeräusches kann man Tiere, nicht nur Katzen, trainieren. Dabei lernt das Tier, das Geräusch mit einer Belohnung zu verbinden. Die Belohnung besteht meistens aus einem Leckerbissen, den das Tier besonders gerne mag. Immer wenn das Tier ein erwünschtes Verhalten zeigt, ertönt das Klickgeräusch und es bekommt seine Belohnung.

Solch ein Clickertraining soll man fast auf jede Tierart anwenden können. Vor allem beim Training von Delfinen wurde diese Tiertrainingsmethode ursprünglich angewendet. Später wurde „der Trick mit dem Klick“ auf viele andere Tierarten übertragen. Vor allem bei der Erziehung von Hunden wurde er erfolgreich eingesetzt. Es lassen sich aber auch Pferde, Schweine, Vögel, Kaninchen, Meerschweinchen, Mäuse und Ratten mit dem Clicker trainieren.

Der Clicker für Katzen

Zunächst brauchst Du erst einmal das geeignete Gerät, um das Klickergeräusch zu erzeugen. Du kaufst am besten einen sogenannten Clicker oder einen Targetstick bzw. Targetstab, der für Katzen geeignet ist mit eingebautem Clicker. Es gibt extra leise Clicker für Tiere, die auf lautere Geräusche schreckhaft reagieren. Zeigt Deine Katze beim Training positives Verhalten wird sie mit einem Klick und einem Leckerchen belohnt.

Kann man denn auch Katzen mit Clicker trainieren?

Im ersten Moment mag es für viele Katzenbesitzer unglaublich klingen, dass Du eine Katze überhaupt trainieren kannst. Denn im Gegensatz zu Hunden beispielsweise gelten Stubentiger als eigenwillig und kaum erziehbar. Katzen sind aber intelligente Tiere, die lernfähig sind. Deshalb kann man sie natürlich auch trainieren. Man denke nur an die Raubkatzen im Zirkus. Genauso lässt sich auch Deine Miezekatze trainieren. Jedoch musst Du gerade bei Katzen besonders feinfühlig vorgehen und viel Geduld mitbringen. Wichtig ist, dass Deine Samtpfote das Clickertraining freiwillig mitmacht, Du darfst sie zu nichts zwingen. Lass Dir und Deiner Katze viel Zeit. Übe mit ihr nur kleine Einheiten mehrmals über den Tag verteilt.

Was bringt das Clickertraining mit Katzen?

Viele Katzen, vor allem Wohnungskatzen, führen ein recht langweiliges Leben und leiden teilweise an Unterforderung. Den meisten Stubentigern macht es keine Freude, tagein tagaus nur auf ihrem Lieblingsplatz herumzuliegen und nichts zu tun. Das Training mit dem Klick könnte für Deine Katze und Dich zum neuen gemeinsamen Hobby werden. Das Clickertraining vertreibt Deiner Samtpfote die Langeweile. Du gibst ihr damit eine tägliche Beschäftigung und sie hat jeden Tag mehrere kleine Erfolgserlebnisse. Durch das Clickern baut ihr eine innigere Beziehung zueinander auf und auch die Kommunikation zwischen euch wird besser.

Clickertraining Katze bei unerwünschtem Verhalten

Das Katzentraining mit dem Klick bringt nicht nur Spaß, indem Du Deiner Katze kleine Tricks und Kunststücke beibringst, sondern es kann auch verhindern, dass Dein Stubentiger ein Problemverhalten wie z. B. Unsauberkeit, Zerkratzen von Möbeln oder Aggressionen entwickelt. Denn Unterforderung und Langeweile können unerwünschte Verhaltensweisen verursachen. Mit Hilfe des Clickertrainings kann Deine Katze auch lernen, Ängste in bestimmten Situationen zu überwinden. Sei es beim Tierarztbesuch oder beim Einsteigen in ihre Transportbox.

Was kannst Du Deiner Katze mit dem Clicker beibringen?

Mit Hilfe des Clickers kannst Du Deiner Katze viele Tricks und Kunststücke beibringen. Beliebt bei Katzenhaltern sind Tricks wie Pfötchen bzw. „high five“ geben, Sitz machen, auf Zurufen herbeikommen, Männchen machen, springen bzw. durch einen Reifen springen, sich um sich selbst drehen, eine Rolle machen und Gegenstände apportieren. Das A und O für ein erfolgreiches Clickertraining ist das richtige Timing.

Immer wenn Deine Katze das von Dir erwünschte Verhalten zeigt, müssen Klickgeräusch und Belohnung prompt folgen. Last but not least darfst Du beim Training mit Deiner Katze nichts erzwingen. Wenn Du merkst, dass sie keine Lust mehr hat, beende das Training und mach eine Pause. Das Clickern muss dem Tier immer Spaß machen. Es sollen nur Kunststücke ausgewählt werden, die dem natürlichen Verhalten entsprechen und nicht ungesund oder gefährlich für Deine Katze sind.

Haben wir nun Dein Interesse für das Clickertraining geweckt und möchtest Du es mit Deiner Katze selber ausprobieren? Dann findest Du in unserer achtteiligen Beitragsreihe viele gute Tipps mit folgenden Themen:

Deine Meinung ist uns wichtig!

Hast Du schon mal Clickertraining mit Deiner Katze versucht? Berichte uns von Deinen Erfahrungen im Kommentar!

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