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Deine Katzen hat Durchfall – Die 6 häufigsten Ursachen!

Wenn Du eine Katze hast, konntest Du bestimmt schon die ein oder andere Eigenheit feststellen. Katzen haben einen Charakter, genauso wie wir Menschen. Umso besorgter sind wir dann, wenn das Tier sich anders verhält als sonst. Unsere Haustiere können genauso wie wir einfach mal einen schlechten Tag haben, sich aufgrund des Wetters unwohl fühlen oder einfach etwas Bauchgrummeln oder Kopfschmerzen haben. Dennoch solltest Du bei festgestellten Veränderungen, ein besonderes Augenmerk auf das Tier legen. Wenn nach kurzer Zeit nicht alles wieder normal ist, oder sich weitere Symptome bemerkbar machen, ist Achtung geboten. Ganz besonders bei Durchfall gilt es schnell herauszufinden, wo die Ursache liegt, denn durch diesen kann das Tier schnell dehydrieren. Außerdem kann er ein Hinweis auf schwerwiegende Probleme Deiner Katze sein. Die Ursachen können sehr vielfältig sein, wir haben für dich die 6 häufigsten Auslöser für Durchfall bei Katzen zusammengetragen.

Katze hat Durchfall

1. Unverträglichkeiten und Allergien

Bei Futtermittelunverträglichkeiten reagiert der Stoffwechsel Deiner Katze auf einen Inhaltsstoff im Futter. Der Verdauungstrakt Deiner Katze kann die Substanz nicht richtig verarbeiten und stört somit die Verdauung. Wenn sogar eine Allergie besteht, dann reagiert neben dem Stoffwechsel und der Verdauung, auch das Immunsystem Deiner Katze, auf den Inhaltsstoff. Symptome sind neben Durchfall auch Haut- und Fellveränderungen, Erbrechen, Blähungen, Juckreiz, Appetitlosigkeit, Gewichtsverlust, Apathie sowie Bauchschmerzen.

Zeigt Deine Katze neben Durchfall weitere dieser Symptome, kannst Du eine Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit in Betracht ziehen. Das solltest Du besonders dann tun, wenn Du vielleicht kürzlich das Futter gewechselt hast, oder sich die Symptome schon länger, wenn auch schwächer gezeigt haben. Allergien sowie Unverträglichkeiten können mit der Zeit entstehen und müssen nicht von Geburt an vorhanden sein.

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2. Kuhmilchprodukte

Kitten trinken bei ihrer Mutter Milch. In dieser Zeit bildet ihr Körper Laktase, welche die Laktose in der Muttermilch spaltet. Die Katzenbabys vertragen sie somit und können die wichtigen Inhaltstoffe der Muttermilch aufnehmen. Mit dem Abstillen verringert sich aber auch die Bildung der Laktase und somit die Verträglichkeit der Milch. Gibst Du Deiner Katze Milch, kann ihre Verdauung die Laktose in der Kuhmilch nur schlecht spalten. Folgen davon sind zum Beispiel Durchfall und Bauchschmerzen und damit zusammenhängendes Unwohlsein sowie Apathie und Appetitlosigkeit. Hast Du Deiner Katze also Kuhmilch oder Kuhmilchprodukte (Joghurt, Quark, Schlagsahne, Eis, etc.) gegeben, kann der Durchfall durchaus davon kommen. Wenn Du Deiner Katze unbedingt Milch geben willst, greife lieber zu laktosefreier Milch oder direkt zu Katzenmilch. Diese ist deutlich besser für die Verdauung Deiner Katze geeignet.

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3. Stress und psychische Aspekte

Genau wie wir Menschen, kann auch Deine Katze mal gestresst sein. Das kann daher kommen, dass sie einfach mal einen schlechten Tag hat, das kann aber auch seine Ursache in der Umgebung haben! Seid ihr gerade umgezogen? Ist sie vielleicht gerade erst bei dir eingezogen? Ist eine Zweitkatze ausgezogen oder verstorben oder hast Du dir ein anderes Haustier geholt? Vielleicht hast Du aber auch einen neuen Partner oder Job. War Deine Katze früher Freigänger und nun nicht mehr?

Katzen sind hochsensible Tiere! Manche lassen sich von nichts stören, die meisten Katzen reagieren aber schon auf kleine Veränderungen in ihrem Alltag und ihrer Umgebung. Manchmal reicht es schon, dass Du durch neue Arbeit oder Partner andere Gerüche an dir hast. So etwas kann ganz schnell Stress für Deine Katze bedeuten, denn sie selbst hat keinen Einfluss auf die Veränderung, was ihr das Gefühl von Machtlosigkeit geben kann. Oftmals bemerken wir nicht, dass unsere Katzen gestresst sind, da es natürlich ist, dass sie Symptome unterdrücken, und versuchen sich so zu verhalten, als sei nichts. Das kann soweit gehen, dass sogar durch Stress ausgelöste, psychosomatische Erkrankungen unbemerkt bleiben. Du solltest Deine Katze also bewusst immer wieder beobachten, um zu sehen, ob sie sich verändert hat.

Durchfall kann ein Symptom sein, das zeigt, dass der Stress oder gar die psychosomatische Erkrankung schon so weit fortgeschritten ist, dass nicht mehr nur die Psyche, sondern auch der Körper deines Haustiers sich bemerkbar macht. Neben Durchfall kann Ausfall des Fells, häufiges Putzen durch Juckreiz, launische Charakterzüge und Erbrechen für dich ein Hinweis sein, dass es Deiner Katze psychisch nicht gut geht.

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Durchfall bei Katzen Ursachen

4. Körperliche Krankheiten

Wenn Deine Katze Durchfall hat, kann das auch ein Symptom für viele Krankheiten körperlicher Natur sein. Möglich sind zum Beispiel Gastroenteritis, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Schilddrüse und Leber, Magen-Darminfekte sowie Tumore. Auch hier zeigen sich häufig weitere Symptome wie tastbare Knoten unter der Haut, Apathie, Gewichtsverlust, Veränderungen des Charakters, Haarausfall, schuppige oder fleckige Haut, Erbrechen, Unruhe, Appetitlosigkeit, häufiges Urinieren. Ratsam ist es, die Katze bei Durchfall abzutasten um Veränderungen der Haut und unter der Haut wie zum Beispiel Verhärtungen im Bauchraum oder Knoten unter der Haut, ertasten zu können.

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5. Medikamente

Wenn Du kürzlich bei Deiner Katze eine Wurmkur gemacht hast, oder sie geimpft wurde, dann kann es schon mal passieren, dass Deine Katze Durchfall bekommt. Das kann davon kommen, dass die Gabe des Medikamentes und der Tierarztbesuch, stressig für Deine Katze waren. Ein weiterer Grund ist, weil sie auf die Wirkung und Bestandteile reagiert. Sollte der Durchfall nicht nach kurzer Zeit wieder verschwinden, solltest Du Deinen Tierarzt darauf ansprechen.

Die Verabreichung anderer Medikamente kann ebenfalls Durchfall und andere negative Symptome hervorrufen. Hier ist die Frage, was für Medikamente es sind. In jedem Fall solltest Du deinen Tierarzt über die Nebenwirkungen informieren. Wenn die Medikamentengabe für einen längeren Zeitraum geplant ist, solltest Du mit ihm außerdem über einen Medikamentenwechsel sprechen.

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6. Wurmbefall

Nur weil Du Deine Katze in der Wohnung hältst, heißt das nicht, dass sie keine Würmer haben kann. Du streichelst sicher auch mal andere Tiere, fütterst sie, gibst anderen Leuten die Hand, hebst etwas vom Boden auf, und und und. Du kannst durch unglaublich viele Handgriffe Wurmeier aufnehmen und sie durch Kontakt mit Deiner Katze, an sie weiter geben.

Freigänger sind natürlich besonders stark dem Risiko der Wurminfektion ausgesetzt. Durch den Kontakt zu anderen Katzen, dem Umherstreichen in der Natur und dem Fressen von Beutetieren, nehmen sie ständig Wurmeier und sogar adulte Würmer auf. Durchfall und Erbrechen sind zwei typische Symptome für Würmer. Wenn diese aus dem After kriechen oder in den Kothaufen der Katze zu finden sind, ist der Befall schon sehr stark. Es ist also dringend ratsam, dass Du Deiner Katze eine Wurmkur verabreichst, wenn Du feststellst, dass sie befallen ist. Von Vorteil ist es, wenn Du mit Deinem Tierarzt abklärst, welche Wurm Art Deine Katze befallen hat, denn nicht jede Wurmkur hilft gegen jede Art Würmer!

Katzen können von Hakenwürmern, Spulwürmern, Bandwürmern, Lungenwürmern, Haarwürmern und Herzwürmern befallen werden, wobei der Spulwurm der ist, der am häufigsten Katzen befällt.

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