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Erstausstattung für Deine Katze – mit Checkliste

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Katzenerstausstattung und was man noch beachten sollte

Katzen sind so wunderschöne Tiere, dass es auf jeden Fall verständlich ist, wenn Du Dich dazu entschließt, Dir eine Katze anzuschaffen. Sobald du diesen Entschluss getroffen hast, kommt die nächste Frage auf: Welche Erstausstattung wird für den neuen vierbeinigen Mitbewohner benötigt.

Wenn man sich eine Katze anschafft – was muss man alles beachten?

Das Wichtigste, wenn Du Dir eine Katze kaufst, ist, dass Du Dir in der Anfangszeit Urlaub nimmst, sodass Du viel Zeit für sie hast. Des Weiteren solltest Du vorher auch noch einmal deine Wohnung anschauen, ob auch genug Platz für eine Katze vorhanden ist.

Auch wenn der Wunsch auf eine Katze besteht, solltest du auch immer etwas auf Deinen Geldbeutel achten. Denn als Katzenbesitzer hast du monatliche Ausgaben, die Du auf jeden Fall einplanen musst. Gerade, wenn ein unerwarteter Tierarztbesuch durchgeführt werden muss.

Wenn Du all diese Punkte gut durchdacht hast, dann steht dem Kauf deiner Katze nichts mehr entgegen. Nun kannst Du Dich auch näher mit der Ausstattung deiner Katze beschäftigen.

Basics, die du für deine Katze auf jeden Fall haben musst

Da Deine Katze fressen muss, ist ein Futterplatz dringend notwendig. Grundsätzlich ist zu sagen, dass Deine Samtpfote zwei Näpfe*(ein Wasser- und ein Futternapf) benötigt. Diese Näpfe kannst Du aus den unterschiedlichsten Materialien kaufen. Bei den Näpfen empfiehlt es sich, dass Du Näpfe aus Edelstahl kaufst, da diese hygienisch sowie spülmaschinenfest sind und diese nicht durch die Katze kaputtgemacht werden können. Nicht jede Katze aber mag das Trinken sowie das Fressen aus Edelstahl, sodass Du dann über Näpfe aus Keramik nachdenken solltest. Ein Vorteil bei den Keramiknäpfen ist auch, dass Du diese einfach reinigen kannst.

Daneben kannst Du Dich auch für einen sogenannten Trinkbrunnen* entscheiden. In diesem warten ca. 2 bis 3 Liter frisches Wasser auf deine Samtpfote. Gerade, wenn du im Sommer mal etwas länger weg bist, ist dieser Katzenbrunnen besonders von Vorteil, weil dein Kitten immer frisches Wasser zur Verfügung hat. Gleichzeitig ist ein Katzenbrunnen auch für den Spieltrieb perfekt.

Natürlich braucht Deine Katze auch einen Platz, wo sie schlafen und auch ihre Krallen pflegen kann. Ein Katzenkratzbaum kann hier die perfekte Lösung sein. Kratzbaum ist aber nicht gleich Kratzbaum. Denn es gibt eine große Auswahl unterschiedlicher Modelle. Beispielsweise kannst Du auch schon einen Kratzbaum kaufen, bei dem es auch Schlafmöglichkeiten für deine Katze* gibt (z. B. durch Körbchen). Der Kauf eines Katzenkratzbaums ist sehr wichtig, da sie nur mit diesem ihrer Krallenpflege nachgehen und ihren Spieltrieb ausleben kann. Oftmals gibt es auch schon Modelle, die über mehrere Etagen gehen, sodass dein neuer Mitbewohner sich richtig austoben kann. Bei Katzen gilt, je höher der Kratzbaum ist, desto besser ist es. Bei Katzenbabys reicht auch erst einmal ein kleineres Modell aus.

Wie zuvor schon erwähnt lieben Katzen es, wenn sie spielen können. Damit der Spieltrieb auch ausreichend befriedigt werden kann, solltest Du auch auf jeden Fall Katzenspielzeug* anschaffen. Es gibt unendlich viele unterschiedliche Spielzeuge, wie beispielsweise eine Katzenangel*, an der eine Spielzeugmaus befestigt ist, oder ein Katzentunnel*. Diese Tunnel sind mit einer speziellen Raschelfolie ausgestattet, wodurch Deine Katze bei Durchrennen des Tunnels ihren Spieltrieb richtig schön ausleben kann. Wenn Du zunächst nicht so viel Geld für Spielzeug zur Verfügung hast, reicht beispielsweise auch schon ein raschelndes Blatt Papier aus, damit es den Kätzchen nicht langweilig wird.

Ein kleiner Tipp, wie Du ein Katzenspielzeug schnell und einfach selbst basteln kannst: Nehme eine Toilettenpapierrolle und beklebe sie mit Stoff und fülle sie noch mit Leckerchen. Du wirst sehen, sie will dann nur noch hiermit spielen. Oder forme aus Papier eine Kugel und binde einen Faden darum. Schon hast du schnell und einfach ein Jagdspielzeug gefertigt.

Auch wenn es viele unterschiedliche Möglichkeiten für die Schlafstätte deiner Katze, wie z. B. den Kratzbaum, ein Kissen* oder eine Decke gibt, kannst du auch ein Körbchen kaufen, in dem es sich Dein Kätzchen gemütlich machen kann. Es ist Dir vollkommen freigestellt, für welche Schlafmöglichkeit Du Dich entscheidest. Da so ein Katzenkörbchen oft verwendet wird, kannst du dich auch darauf einstellen, dass es keine Anschaffung für die Ewigkeit sein wird, sondern Du dieses nach einiger Zeit mal austauschen musst.

Ein ganz wichtiges Musthave

Da Deine Katze trinkt sowie frisst, ist es klar, dass sie auch irgendwann mal ihr Geschäft erledigen muss. Aus diesem Grunde ist ein Katzenklo* unerlässlich. Hier kann sie sich zurückziehen und in Ruhe alles erledigen. Bitte denke daran, dass du das Katzenklo mit Katzenstreu* ausstattest. Es gibt zwei unterschiedliche Arten von Katzenklos: einmal das offene Schalenmodell und zum anderen die Haubentoilette. Viele Katzen bevorzugen die offene Variante, da sich in einer geschlossenen Toilette schnell Gerüche sammeln können, was viele Katzen nicht mögen. Welche Katzentoilette genau die richtige für Deine Katze ist, kann am Ende nur deine Samtpfote entscheiden. Denn je nach Tier kann die Entscheidung anders ausfallen.

Damit Du nicht immer sofort das ganze Streu auswechseln musst, ist es auch praktisch, wenn Du Dir sofort auch eine spezielle Katzenstreuschaufel* kaufst. Mit dieser kannst Du das nicht mehr so frische Katzenstreu schnell und einfach entfernen. Bitte achte darauf, wenn du dir ein Katzenbaby kaufst, solltest du auf keinen Fall das Klumpstreu verwenden. Da das Klumpstreu nicht zwischen Urin, Speichel oder Wasser unterscheiden kann, könnte es im Fall des Fressens für dein Kitten gefährlich werden.

Das Thema Fellpflege ist bei Katzen sehr wichtig. Je nach Fell musst du es mehr oder weniger bürsten. Selbst bei pflegeleichten Katzen ist ein regelmäßiges Bürsten des Fells sehr wichtig. Solltest Du Dich für ein Katzenbaby entscheiden, ist darauf zu achten, dass es sich um eine weiche Katzenbürste* handeln sollte. Je früher Du mit dem Bürsten des Fells anfängst, desto schneller wird sie sich auch daran gewöhnen.

Irgendwann kommt dann auch der gefürchtete Tierarztbesuch. Es ist also auch wichtig, dass Du für den Weg zum Arzt eine spezielle Transportbox für deine Samtpfote* hast. Diese ist vorher auch noch mit etwas Katzenstreu auszustatten. Ein kleiner Tipp: Damit Deine Katze sich nicht gegen die Transportbox wehrt, solltest du diese einige Tage vor dem Termin schon einmal aufstellen, damit sie sich mit der Box vertraut machen kann und dann auch ohne Widerwillen in die Box geht. Besonders Boxen aus Kunststoff mit einem Metallgittertürchen sind zu empfehlen. Diese sind gut zu reinigen und Deine Katze kann hier nicht so schnell ausbrechen. Gerade bei ängstlichen Tieren sind die Boxen praktisch, bei denen man auch den Deckel abnehmen kann, sodass Du auch von oben Zugriff auf Deine Katze hast.

Da Katzen von Natur aus sehr neugierig sind, solltest Du einen Fensterschutz kaufen*. Denn ansonsten können gekippte Fenster schnell lebensgefährlich werden und man möchte doch viele gemeinsame Jahre mit seiner Samtpfote erleben. Wenn du über einen Balkon verfügst und nicht immer wegen deiner Katze aufpassen möchtest, ist ein Katzennetz* sehr wichtig. Damit das Netz lange hält, solltest Du zu Netzen mit eingewobenen Drähten greifen, da diese bissfest sind. So kann sie zusammen mit dir die Zeit auf dem Balkon genießen, ohne dass es gefährlich wird.

Auch wenn eine Napfunterlage nicht unbedingt notwendig ist, ist diese doch zu empfehlen. Denn es kann immer etwas daneben gehen, wenn deine Samtpfote frisst. Damit Du nicht jedes Mal deinen Boden neu wischen musst, ist diese Unterlage besonders praktisch. Es gibt diese auch Naturgummi sowie Silikon. Ein Vorteil ist, dass Du diese Materialien besonders schnell und gut reinigen kannst.

Neben dem Kratzbaum gibt es auch spezielle Kratzbretter, an denen die Krallen gepflegt werden können. Gerade wenn deine Katze Zugang zu mehreren Räumen hat, sollte in jedem Raum in einer Ecke ein Kratzbrett befestigt werden, wenn dort nicht schon ein Kratzbaum steht. Ansonsten könnte es sein, dass deine Tapete sowie deine Möbel darunter leiden.

Sobald dein neuer vierbeiniger Bewohner eingezogen ist, wirst du schnell feststellen, dass Kartons sehr beliebt sind. Wenn Du also einen großen Karton hast, solltest Du ihn für Deine Katze aufstellen. Sie wird diesen Rückzugsort dankbar annehmen.




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