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Hilfe, meine Katze hat Flöhe – Das kannst du tun!

Nicht nur freilebende Katzen sind von diesen Plagegeistern befallen, sondern auch Stubentiger. Katzenflöhe bevorzugen dabei Katzen, gehen aber auch auf Hunde, Vögel und den Menschen. Als Katzenbesitzer musst Du Dir keine Vorwürfe machen, wenn Flöhe bei Deiner Katze gefunden werden. Es ist zwar eine unangenehme Überraschung, weil es nicht ganz einfach ist, sie wieder loszuwerden, aber es liegt nicht an fehlender Hygiene Deines Vierbeiners. Katzenflöhe überleben leider widrige Umstände relativ unbeschadet. Das liegt an ihrem gut organisierten Lebenszyklus, dem sogenannten Flohzyklus, der sie in bestimmten Stadien gut schützt.

Bevor du mit deiner Katze etwas unternimmst, möchtest du bestimmt mehr über Katzenflöhe erfahren. Du möchtest bestimmt wissen, wie gefährlich sie sind und was sie Deiner Katze antun können. Deshalb werden wir uns erst einmal mit den Katzenflöhen beschäftigen und klären, was es mit diesen Tieren auf sich hat.

Fragen und Antworten

Was sind Katzenflöhe?

Flöhe sind flügellose Insekten mit starken Hinterbeinen, die ihnen große Sprünge ermöglichen. Auf diese Weise gelangen sie auf Deine Katze. Katzenflöhe sind Parasiten, sie leben vom Blut ihres Wirtstieres, also der Katze, dem Hund usw. Es gibt weibliche und männliche Flöhe, die sich in ihrer Größe voneinander unterscheiden. Die weiblichen Tiere werden 2 – 3 Millimeter groß, die männlichen hingegen nur 1 Millimeter. Beide Geschlechter sind für den Menschen mit bloßem Auge nicht zu erkennen.
Sie sind die in Deutschland am häufigsten anzutreffende Flohart. Sie können bis zu 25 Zentimeter weit springen und jede fünfte Katze soll von ihrem Befall betroffen sein.
95% der Flohpopulation sind noch nicht ausgewachsen, das heißt ein Großteil aller Katzenflöhe lebt in unseren Wohnungen und Gärten als Larven, Eier oder im verpuppten Stadium.

Wie können wir die Katzenflöhe wirksam bekämpfen?

Zunächst gilt es, die Katze von ihnen zu befreien. Dafür ist es äußerst wichtig, zwischen den Mitteln für die Katze und denen für ihre Umgebung zu unterscheiden. Wir müssen nämlich im ersten Schritt die Katze desinfizieren und im zweiten Schritt ihre Umgebung, damit sich Deine Katze nicht ständig neu infiziert.

Spot-On-Präparate* sind für Deine Katze eine gute Variante der Bekämpfung auf dem Tier. Spot-ons musst Du Deinem Vierbeiner auf die Haut in die Nackenregion träufeln. Dazu scheitelst Du das Fell an dieser Stelle, so dass die Haut freiliegt und gibst dann das Präparat direkt auf die Haut. Spot-On-Präparate sind die Mittel der Wahl. Zuverlässig wirkende Hausmittel gegen Katzenflöhe gibt es nicht.

Durch die lange Überlebensdauer der Flöhe in verschiedenen Entwicklungsstadien, musst du alles, mit dem Deine Katze in Berührung gekommen ist, ebenfalls behandeln. Dafür gibt es sogenannte Umgebungssprays*. Damit rückst Du allen Entwicklungsstadien der Flöhe zu Leibe, die sich unter Teppichen oder im Katzenkörbchen eingerichtet haben. Dielen-Ritzen sind z.B. beliebte Aufenthaltsorte der Flöhe, genauso wie Betten oder Sessel. Im Prinzip überall dort, wo sich Deine Katze gerne aufhält. Textilien wäschst du sicherheitshalber mit 60 Grad und Vollwaschmittel.

Die Wohnung musst Du sehr gründlich reinigen und immer wieder regelmäßig mit Umgebungssprays desinfizieren. Das Antiparasitikum für die Katze solltest Du ebenfalls über einen Zeitraum von zwei bis vier Monaten anwenden, um sicher zu gehen, dass Du den Flohzyklus dauerhaft durchbrochen hast.

Flohzyklus? Was hat das mit meiner Katze zu tun?

Der Katzenfloh springt auf die Katze, wo er auf ein Weibchen trifft. Das Weibchen legt 24 Stunden nach der Befruchtung bis zu 30 Eier ab. Die Eier fallen ab und nun beginnt für den Katzenbesitzer der Spießrutenlauf. Er muss die Eier, dann die Larven und die Puppen mit seinen Umgebungssprays tödlich erwischen, weil alle Eier, Larven und Puppen, die irgendwo überleben, in naher Zukunft zu ausgewachsenen Flöhen werden und der Kreislauf beginnt von neuem. Zeitlich sieht das folgendermaßen aus:

  • Die Eier nach 24 Stunden,
  • nach 5 Tagen schlüpfen daraus Larven,
  • die Larven verpuppen sich zu einem Kokon, der leider meistens noch resistent
    gegenüber Insektiziden ist,
  • nach 1 Monat schlüpfen die fertigen Flöhe aus dem Kokon.

Nun weißt Du, was Du gegen Katzenflöhe tun kannst, aber wie erkennst Du Flöhe auf Deiner Katze?

Was kann der Floh der Gesundheit antun?

Neben allergischen Reaktionen bei der Katze, können die Flöhe auch für den Menschen
lästige Biester sein, die rote Pusteln auf der Haut hinterlassen. Katzenflöhe können auch Zwischenwirte für Bandwürmer sein, die auch eine Gefahr darstellen. Eine Wurmkur im Zusammenhang mit dem Antiparasitikum wird der Tierarzt in vielen Fällen Deiner Katze verordnen. Durch den Juckreiz, den der Speichel der Flöhe auslöst, kommt es oft zu Fellverlust und wunden Stellen. Junge Katzen verlieren an Gewicht. Darüber hinaus sind sie Überträger verschiedener Katzenkrankheiten.

Fazit

Katzenflöhe sind für gesunde ausgewachsene Katzen nicht lebensgefährlich, für junge und schwache Tiere jedoch durch die Folgeerkrankungen bedenklich. Für jede Katze und für jeden Katzenbesitzer sind Flöhe zumindest äußerst lästig und leider therapieaufwendig durch die mehrmals durchzuführenden Reinigungsmaßnahmen bedingt durch den Flohzyklus. Aber der Markt bietet Dir sichere Mittel, mit deren Hilfe Du die Flöhe in all ihren Entwicklungsstadien abtöten kannst.



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