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Aufgetischt – 10 Katzen Tipps rund ums Futter und Trinken

Bei der Fütterung von Katzen gibt es einige wichtige Dinge zu beachten. Denn Katzen können diesbezüglich relativ anspruchsvoll sein. Wenn man hier Fehler vermeidet, trägt man deutlich zum Wohlbefinden der Stubentiger bei.

1. Fressen und Trinknapf trennen

In vielen Haushalten ist es völlig normal, dass Futter und Wasser direkt nebeneinander stehen, oftmals auch als Doppel-Napf. Dass dies für die Katze aber gar nicht optimal ist, ist oft nicht bekannt. Denn Katzen sind äußerst reinliche Tiere und vermeiden es, ihren Wassernapf mit Futter zu verunreinigen. Daher ist es ratsam, die Näpfe getrennt voneinander zu stellen. Meist reicht hier schon ein Abstand von etwa einem Meter, aber auch das Aufstellen der jeweiligen Näpfe in verschiedenen Räumen ist kein Problem.

2. Fressstelle fern von Toilette aufstellen

Ähnlich verhält es sich auch mit der Positionierung der Katzenklos. Denn diese sollten möglichst weit von dem Futterplatz und Wassernapf entfernt sein. Steht das Fressen zu nah an einer Katzentoilette, kann es unter Umständen sogar zu Unsauberkeit bei der Katze führen.

3. Laute Umgebung meiden

Der Futterplatz für die Katzen sollte in einer eher ruhigen Ecke Deiner Wohnung sein. Weniger geeignet sind Flure oder Durchgangsbereiche, an denen viel Trubel herrscht. Auch einige lautere Haushaltsgeräte wie zum Beispiel die Waschmaschine sollten sich nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe des Futterplatzes befinden.

4. Katzen fressen gerne ungestört

Nach dem Servieren des Futters solltest Du die Katze in Ruhe fressen lassen. Katzen fressen gerne ungestört und mögen es nicht, wenn man währenddessen um sie herum läuft, sie möglicherweise sogar hochhebt oder dergleichen. Auch nach dem Fressen solltest Du der Katze noch etwas Ruhe gönnen, um sich beispielsweise zu putzen. Fordert man die Katze direkt nach der Mahlzeit zum Spielen auf, kann es durch das Toben auch manchmal zum Erbrechen kommen.

5. Futter sollte Raumtemperatur haben

Für Katzen sollte das Futter beim Servieren idealerweise Raumtemperatur haben. Wenn das Futter direkt aus dem Kühlschrank kommt, kann es zu Bauchschmerzen oder Verdauungsbeschwerden kommen. Um die Temperatur zu gewährleisten, kannst Du angefangene Dosen problemlos mit einem entsprechenden Deckel verschließen und auch über den Tag bei Raumtemperatur stehen lassen. Wenn Du im Sommer das Futter bei sehr hohen Temperaturen doch lieber kalt stellst, kannst Du auch einen Schluck warmes Wasser unter das Futter mischen, um es so auf die richtige Temperatur zu erwärmen.

6. Feste Essenszeiten

Feste Essenszeiten haben überwiegend Vorteile. Katzen sind generell Gewohnheitstiere und wissen feste Zeiten durchaus zu schätzen. Gerade bei Freigängern kann es auch sehr praktisch sein, wenn es zu einer bestimmten Zeit Futter gibt und die Katzen dann auch immer nach Hause kommen. Auch bei bestimmten Medikamenten ist es wichtig, dass Du diese ungefähr zur gleichen Zeit gibst. Gerade in solchen Fällen sind feste Zeiten, zu denen die Katzen ihre Mahlzeiten bekommen und auch zuverlässig zu Hause sind, viel wert. Für den Besitzer haben feste Zeiten eher am Wochenende Nachteile, denn wenn die Katze unter der Woche immer ihr Frühstück eher früh bekommt, fordern manche Katzen dies auch sehr konsequent ein, auch wenn man eigentlich ausschlafen könnte.
Katzen sind allerdings von Natur aus Häppchenfresser, daher wäre der Idealfall, dass jederzeit Futter zur Verfügung steht und die Katze sich den ganzen Tag nach Belieben bedienen kann. Dies lässt sich auch problemlos mit Nassfutter realisieren, beispielsweise mit Futterautomaten. Neben den herkömmlichen Automaten mit einer Zeit-Schaltuhr gibt es auch Modelle, die über einen Bewegungssensor verfügen und nur aufgehen, wenn die Katze davor steht. Hier hält sich Nassfutter durchaus über einige Stunden frisch.

7. Futterneid

Da man im Idealfall keine Katze alleine hält, kann Futterneid unter Umständen ein Problem sein. Aber auch wenn eine Katze einfach schneller frisst als die andere und sich dann an dem anderen Napf zu schaffen macht, solltest Du aufpassen, dass beide jeweils ihre Portion fressen können. Es sollte auf jeden Fall für jede Katze ein eigener Napf zur Verfügung stehen. Bei manchen Katzen kann es auch notwendig sein, diese getrennt zu füttern oder die Näpfe weiter auseinander zu stellen. Es gibt auch Futterautomaten, die beispielsweise über den implantierten Mikrochip oder ein Chip-Halsband nur für die jeweilige Katze aufgehen. So ist jederzeit geregelt, dass jede Katze nur die Menge an Futter bekommt, die sie bekommen soll.

8. Ausgewogene Ernährung

Das Futter an sich ist sehr wichtig für Katzen und gerade hier gibt es einiges zu beachten. Zunächst solltest Du überwiegend Nassfutter anbieten, Trockenfutter eignet sich zwar auch, aber nicht als Hauptnahrungsmittel. Trockenfutter enthält nahezu keine Feuchtigkeit und viele Katzen trinken nicht genug, um den Flüssigkeitsverlust wieder ausgleichen zu können. Auch wenn Trockenfutter für den Besitzer oftmals einfacher ist, sollte man hier der Gesundheit der Katze zuliebe nicht zu viel davon füttern. Oftmals hört man auch, dass Trockenfutter gut für die Zahnreinigung ist. Da die Stücke aber nur selten richtig gekaut werden, ist dieser Effekt eher zu vernachlässigen. Darüber hinaus gibt es kaum ein Trockenfutter, welches von den Inhaltsstoffen gesund bzw. für die Ernährung eines reinen Fleischfressers geeignet ist und nicht eine große Menge Getreide oder ähnliches enthält.

Auch bei der Wahl des Nassfutters solltest Du auf die Zusammensetzung achten. Viele Marken enthalten nur wenig Fleisch und dafür viele Füllstoffe, die aber nicht wirklich sättigen. Als Folge davon frisst eine Katze von dem vermeintlich günstigen Futter deutlich mehr. Stattdessen solltest Du darauf achten, dass das Futter möglichst einen Fleischanteil von mindestens 70 % enthält und kein Getreide oder Zucker enthalten ist. Hiervon wird eine Katze auch bei kleineren Mengen deutlich besser satt. Dadurch, dass von dem hochwertigeren Futter viel mehr Inhaltsstoffe verwertet werden können, ist ein weiterer positiver Effekt, dass auch der Kot besser wird und auch oftmals weniger stark riecht.

9. Zu genügend Trinken animieren

Bekommt die Katze ausschließlich Nassfutter zu fressen, zieht sie dort einen Großteil ihres Flüssigkeitsbedarfes heraus. Dennoch sollte natürlich trotzdem immer ausreichend Wasser zur Verfügung stehen. Bekommt die Katze dann doch Trockenfutter, ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme extrem wichtig. Ansonsten drohen beispielsweise Nieren-Erkrankungen.

Die Anschaffung eines Trinkbrunnens kann in jedem Fall praktisch sein, denn einige Katzen trinken lieber fließendes Wasser oder spielen auch einfach so gerne mit dem Wasser.
Ob das Wasser im Napf frisch oder auch mal ein paar Tage stehen darf, hängt immer von der Katze ab und hier solltest Du die jeweiligen Vorlieben beachten. Viele Freigänger trinken beispielsweise lieber draußen aus der Matsch-Pfütze oder der schon ewig herumstehenden Gießkanne als aus ihrem Napf mit frischem Wasser. Wenn eine Katze gar nicht trinken mag, kannst Du auch beim Füttern mal einen Schluck Wasser unter das Nassfutter mischen, um so für die zusätzliche Aufnahme von Flüssigkeit zu sorgen.

Tipp Im Sommer kannst Du auch Spielzeuge in eine größere Schüssel mit Wasser tun. Hier gibt es zum Beispiel auch Batterie-betriebene schwimmende Spielzeuge. Durch das Planschen und Spielen mit dem Wasser, kann sich die Katze abkühlen und nimmt automatisch Flüssigkeit auf.

10. Dürfen Katzen Milch trinken?

Dass Katzen gerne Milch mögen, ist kein Geheimnis. Gesund ist dies für Katzen allerdings nicht. Denn sie sind Laktose-intolerant und bekommen von normaler Milch Bauchschmerzen und Durchfall. Daher gibt es im Handel oftmals extra Katzenmilch. Diese ist zwar Laktose-frei, enthält aber oftmals noch weitere unnötige Inhaltsstoffe. Deutlich günstiger im Vergleich ist hier handelsübliche Laktose-freie Milch. Diese kannst Du Deiner Katzen gelegentlich mal als Leckerchen anbieten. Zum eigentlichen Trinken sollte aber idealerweise immer nur Wasser angeboten werden.



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