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Brauchst Du eine Haftpflichtversicherung für Deine Katze?

Haftpflichtversicherungen zur Absicherung des Katzenhalters vor Ansprüchen Dritter

Ein Haustier ist für viele von uns eine schöne Ergänzung und Komplettierung des persönlichen Lebens. Doch leider können sich im Alltag auch immer wieder Schäden und Komplikationen durch Dein Haustier ergeben, bei denen Du Dir als Tierhalter komplexe Fragen der Haftung stellen musst. Rein rechtlich benötigst Du als Katzenbesitzer keine autarke Haftpflichtversicherung für Deine Katzen. Dennoch solltest Du versicherungstechnisch einige Überlegungen anstellen. Denn die Wahl einer Haftpflichtversicherung, die Schäden durch Deine Katze abdeckt, kann Dir später viel Ärger und finanzielle Nöte ersparen. Du solltest in diesem Zuge auf eine Reihe von Aspekten achten, die Du im nachfolgenden Beitrag nachlesen kannst.

Typische Schäden, die Katzen hervorrufen können

Katzen sind nicht nur schmusige Wegbegleiter eines Menschen, sondern können aufgrund ihrer teilweise verspielten Art auch Schäden verursachen, für die Du gegenüber dritten Parteien haftbar gemacht werden kannst.

Übliche Schäden, die im Rahmen der Katzenhaltung anfallen können, sind folgende:

  • Das Zerkratzen von Möbelstücken
  • Das Herunterwerfen von Gegenständen
  • Bei Freigängerkatzen: Autounfälle
  • Das Hervorrufen von Wasserschäden

Schadensersatzforderungen werden durch die Haftpflichtversicherung kompensiert

Grundsätzlich werden Schäden, die durch Deine Katze hervorgerufen werden, durch Deine gültige Haftpflichtversicherung abgedeckt. Im Rahmen eines Rechtsstreits ist jedoch darauf zu achten, dass Dir die Schuld der Katze teilweise nachgewiesen werden muss. Diese Schuldklärung kann vor Gericht von Zeit zu Zeit schwierig sein, denn nicht immer kann eine tatsächliche Schuldfrage in diesem Kontext geklärt werden. Im Extremfall kannst Du hier als Katzenliebhaber sogar auf den Kosten des Schadens sitzen bleiben.

Aufgrund dessen ist auch versicherungstechnisch Vorsorge besser als Nachsorge. Es ist anzuraten, dass Du Dich noch bevor ein Schaden eintritt, über die möglichen Aspekte informierst. Sollte sich bei Deiner bisherigen Haftpflichtversicherung herausstellen, dass der Versicherungsschutz nicht ausreichend ist und z.B. Schäden durch Haustiere ausschließt, so ist es an der Zeit, sich am besten im Internet über günstige Alternativen zu informieren.

tarifcheck.de* ist z. B. eine solche Plattform, die sich für einen schnellen und komplikationslosen Vergleich anbietet.

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Die Haftung der Katzenhalter für verursachte Schäden

Wenn Deine Katze Schäden in der angemieteten Wohnung verursacht, so zeigt sich schnell die Notwendigkeit einer guten Haftpflichtversicherung, denn Du als Halter kannst von dem Eigentümer hier für die entstandenen Schäden haftbar gemacht werden. Dieser Aspekt gilt unabhängig davon, ob man selbst oder z.B. Deine Katze hierfür die Verantwortung trägt oder nicht.

Es ist infolge dessen möglich, dass Dein Haustier immer wieder für Schäden sorgen kann, ohne das Du dafür tatsächlich etwas kannst. Da die Schäden dennoch reguliert werden müssen, können im Zuge dessen hier auch immer wieder Schadensregulierungen auf Dich zukommen.

Die Gesetzgebung sieht im Übrigen ebenso eine Schadensregulierung bei körperlichen oder gesundheitlichen Schäden fest vor. Auch gesundheitliche bzw. körperliche Schäden können in diesem Bereich durchaus zu hohen Rechnungen führen, die Du auch übernehmen musst. Die Schmerzensgelder, die in diesem Bereich gezahlt werden müssen, können durchaus im hohen Bereich liegen. Besonders teuer können solche Situationen werden, wenn aufgrund der Verletzung beispielsweise Berufsausfallzeiten einer dritten Person die Folge sind. Vor allem in solchen Fällen ist eine umfangreiche finanzielle Absicherung wichtig, denn hier können sehr schnell Summen zusammenkommen, die Deine eigenen finanziellen Mittel übersteigen.

Im Regelfall zahlen die meisten privaten Haftpflichtversicherungen für die Katzen

Wenn nun eine vernünftige Versicherung in diesem Bereich gegeben ist, so kannst Du Dir die schlaflosen Nächte sparen. Zumeist ist es nicht notwendig, für eine Katze eine extra Versicherung abzuschließen, da die meisten Tarife der Versicherungen hier kleinere Haustiere wie Katzen, problemlos mitversichern. Es ist jedoch nicht falsch, eine entsprechende Einzelprüfung des Tarifs vorzunehmen. Wenn Du beispielsweise mit Deiner Katze in einem kleinen Haushalt lebst, so ist ein durchschnittlicher Versicherungsschutz im Regelfall auch ausreichend, denn er deckt hier die meisten relevanten Aspekte ab.

Haftpflichtversicherungen für Katzenbesitzer für Schäden in Mietwohnungen

Vor allem immer dann, wenn man eine Wohnung lediglich eine Zeit lang angemietet hat, kann sich ein Blick in die genauen Vertragsbedingungen schnell lohnen. Im Falle eines Auszugs kommt es nämlich häufig zu einem Streit zwischen dem Katzenhalter und dem Vermieter über entstandene Kratzspuren und Mängeln sowie deren Beseitigung.

Allmählichkeitsschäden durch Katzen

In diesem Zusammenhang spricht die Rechtsprechung im Übrigen immer wieder von Allmählichkeitsschäden, die durch Katzen verursacht werden. Ein typisches Beispiel ist hierbei der zerkratzte Laminatboden. An dieser Stelle werden sich Katzenfreunde immer wieder auf reguläre Gebrauchsspuren berufen wollen. Doch das ist nicht so, denn hierbei handelt es sich um Schäden, die auf eine übermäßige Benutzung zurückzuführen sind. Einmalige Schäden, können dagegen oft problemlos über eine Haftpflichtversicherung abgedeckt werden. Dagegen diese Schäden, die auf eine kontinuierliche und übermäßige Fehlnutzung des Bodens zurückzuführen sind, werden im Regelfall tatsächlich nicht von der Versicherung reguliert.

Fazit

Katzen sind neben Hunden die beliebtesten Haustiere in deutschen Haushalten. Während man bei Hunden schon lange haftungstechnisch mit autarken Haftpflichtversicherungen arbeitet, besteht diese Notwendigkeit bei Katzen nicht. Rein vom Gesetzgeber her, wird hier auch kein Versicherungszwang ausgesprochen.

Da die Haftung für Schadensfälle mit Katzen gem. § 833 Satz 1 BGB Sache des Tierhalters ist, gilt es jedoch sich selbst als Tierhalter vor Schadensersatzansprüchen dritter Parteien, wie dem eigenen Vermieter, abzusichern. Eine gute Haftpflichtversicherung kann hier bereits sehr zügig Unterstützung und Abhilfe verschaffen. Als Katzenhalter sollte man im Vorfeld einen Check der bestehenden Haftpflichtversicherung vornehmen. Hierbei gilt ganz klar, dass Vorsorge besser ist als Nachsorge. Etwaige Ansprüche von z.B. Vermietern können erfahrungsgemäß recht hoch ausfallen und die eigenen finanziellen Mittel entsprechend schnell übersteigen. Du als Katzenbesitzer, kannst mit einer guten allgemeinen Haftpflichtversicherung jedoch die grundlegenden Schadensfälle von vornherein absichern.



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