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Wichtige Tipps für die Nachsorge einer OP bei Deiner Katze

Es gibt viele Katzenbesitzer, die ihre Tiere nach einer Operation kaum wieder erkennen. Die Benommenheit durch die Narkose ist noch spürbar. Das geliebte Tier muss teilweise einen Halskragen aus Plastik tragen, der dafür sorgt, dass die Katze nicht an der Wunde leckt. Das Tier wirkt oft auch insgesamt viel verletzlicher als sonst. Der „Schock“ auf der einen Seite und die Freude seine Katze wiederzusehen, kann zur Folge haben, dass man wichtige Anordnungen des Tierarztes nicht richtig aufnimmt, oder dass diese in Vergessenheit geraten. Es ist daher sinnvoll, sich schon im Vorfeld gut über die Vor- und Nachsorge bei einer anstehenden OP seines Katzenlieblings zu informieren.

Vorbereitung ist das A und O

Vor einer anstehenden Operation solltest Du einige Maßnahmen treffen, die helfen Deinen Schützling optimal auf die Operation vorzubereiten. Deine Katze sollte vor einer Narkose gründlich durchgecheckt werden (zum Beispiel durch eine Blutuntersuchung). Besonders bei älteren Katzen kann eine verborgene Hormon- oder Organstörung das Risiko der Narkose erhöhen. In diesem Fall kann die Operation entweder verschoben werden oder es kann bei Bedarf eine schonendere Narkoseart gewählt werden.

Es ist auch wichtig, darauf zu achten, dass Deine Katze mindestens 12 Stunden vor der Operation nichts mehr zu fressen bekommt. Zeiten, die Dir der Tierarzt in einem Vorgespräch mitgeteilt hat, musst Du unbedingt einhalten. Du solltest auch mit dem Tierarzt besprechen, inwiefern Du regelmäßig zu verabreichende Medikamente im Vorfeld oder nach der Narkose verabreichen darfst. Wasser darf Deine Katze bis kurz vor der Operation zu sich nehmen. Stelle es daher Deinem vierbeinigen Freund zugänglich hin.

Anweisungen des Tierartzes schriftlich festhalten

Nimm am besten ein Notizbuch mit zum Tierarzt, um dort die wichtigsten Infos zum Nachlesen festzuhalten. Schreibe auf, wann Deine Katze nach dem Eingriff wieder Nahrung und Wasser aufnehmen darf. Es ist auch wichtig aufzuschreiben, welche Art von Nahrung aufgenommen werden kann. Stichpunktartig solltest Du auch aufschreiben, auf welche Gegebenheiten in den Tagen nach der OP geachtet werden sollte. Sollte Dir Deine Aufregung im Wege stehen, ist der Tierarzt sicher bereit dazu, Dir die wichtigsten Punkte aufzuschreiben. Besonders hilfreich kann es auch sein, sich eine Telefonnummer geben zu lassen, damit Du bei eventuell auftretenden Rückfragen auf diese zurückgreifen kannst oder Hilfe bekommst, falls es Deiner Katze doch wieder erwarten schlechter gehen sollte.

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Das perfekte Krankenlager

Wieder zu Hause angekommen, braucht Dein Patient in erster Linie einen warmen, ruhigen und sauberen Schlafplatz. Solltest Du noch mehr Katzen haben, ist darauf zu achten, dass Du sie für die Genesungszeit von Deinem operierten Schützling fernhältst. Oft bringen Artgenossen oder auch andere Tiere nicht das Verständnis für einen geschwächten Kameraden mit und benehmen sich nicht gerade rücksichtsvoll. Es besteht auch die Gefahr, dass die Tiere ihren Speichel an der Operationsnarbe hinterlassen. Eine Infizierung mit Bakterien, Viren und Pilzen kann die Folge sein.

Es ist zudem ratsam für das Krankenlager einen Platz auf dem Boden zu wählen, da Dein Liebling durch die Narkose noch zu einem unsicheren Gang oder zu unbedarften Bewegungen neigt. Die Gefahr, dass Dein Patient von dem Sofa oder von einem Bett fallen könnte und sich so zusätzliche Verletzungen zuzieht, ist allgegenwärtig. Wenn Dein Transportbehälter groß genug und gepolstert ist, kann Deine Katze auch in den ersten Stunden nach der OP dort drin bleiben.

Der Schlafplatz sollte gut wärmen. Lege Deine Katze auf eine Schicht von Polstern und Decken. Auch eine Infrarotlampe ist von Vorteil aber kein Muss. Stelle auch eine Schüssel mit Wasser bereit, denn meistens darf der Patient schon bald nach der OP wieder Flüssigkeit aufnehmen. Was das Fressen angeht, so kannst Du davon ausgehen, dass Dein tierischer Patient dann wieder fressen darf, wenn er einen wachen Eindruck macht und sich wieder sicher bewegt. Sollte das Narkosemittel noch wirken und Deine Katze schon fressen, kann es sein, dass sie die Nahrung wieder erbricht. Es gibt aber auch Operationen, nach denen Dein kleiner Freund längere Zeit auf Nahrung verzichten muss. Am besten Du fragst deinen Tierarzt, ab wann er die erste Nahrung empfiehlt. Eine Spezialnahrung kann die Genesung Deiner Katze positiv beeinflussen und beschleunigen. Frage auch hier am besten deinen Tierarzt.

Genaue Beobachtung in den Tagen nach der OP

Du solltest in den Tagen nach der OP einen besonderen Augenmerk auf die Ausscheidungen (Harn- und Kotabsatz) Deines kleinen Schützlings legen. Hat Deine Katze Probleme ein großes Geschäft zu verrichten, so ist es am besten den Tierarzt zu informieren. Wenn Deine Katze im Normalfall draußen unterwegs ist, ist es besser, sie während des Genesungsprozesses im Haus zu lassen. Besondere Aufmerksamkeit solltest Du auch der Operationsnarbe schenken. Du solltest sie ein- bis zweimal am Tag untersuchen. Benachrichtige den Tierarzt, wenn sie schlecht riecht, Flüssigkeit absondert und entzündet aussieht.

Der Plastikkragen, den Dein kleiner Freund jetzt vielleicht tragen muss, stört ihn in der Regel, weil dieser die Freiheit sich zu bewegen und die Sicht einschränkt. Der Plastikkragen ist allerdings ein Selbstschutz, der verhindert, dass sich Dein Patient an der Operationsnarbe leckt oder anfängt zu knabbern. Du darfst daher nicht nachgeben, wenn es um den Kragen geht und Deine Katze versucht sich davon zu befreien. Du kannst Deine Katze stattdessen ablenken, indem Du sie streichelst und ihr gut zuredest.

Solltest Du die obigen Tipps beherzigen und „Ruhe bewahren“ so bekommt auch Deine geliebte Katze Deine Nervosität nicht zu spüren und geht zugleich stressfreier mit der ganzen Situation um.

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