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Katzen Parasiten und ihre Gefahren – sie lauern überall

Parasiten – gefährliche Untermieter, oft auch für den Menschen

Wer eine Katze als Haustier hat, der schmust auch gerne mit ihr und möchte eigentlich nur das Beste für den kleinen Vierbeiner. Doch Vorsicht! War Deine Katze eben noch draußen unterwegs? Benimmt sie sich wie immer oder zeigt sie Auffälligkeiten, wie Kratzen oder Trägheit? Dies könnte auf einen Parasiten-Befall hindeuten. Keine Angst, man kann jede Art von Parasit in irgendeiner Form behandeln. Jedoch sind diese einfach lästig und man möchte sie auf den schnellsten Weg wieder loswerden. Wir möchten Dir hier ein paar Tipps und Tricks zeigen, wie Du bei Deiner Katze einen eventuellen Parasiten-Befall erkennst und diesen dann auch richtig beseitigst, damit es Euch beiden weiterhin gut geht und ihr wieder so richtig kuscheln könnt.

Deine Katze ist oft im Freien unterwegs? Diese Parasiten lauern am häufigsten auf sie

Deine Katze streunt den Tag in der Nachbarschaft oder auf angrenzenden Wiesen und Feldern umher. Jedoch warten hier kleine Krabbeltiere, wie die Zecke oder der Floh auf ihren neuen Wirt. Oft werden diese auch durch den Kontakt mit anderen Katzen übertragen. Hat eine andere Katze bereits Würmer und Deine Katze frisst vom selben Napf, so kann der Schädling ebenfalls auf Dein Haustier übertragen worden sein. Mäuse und Vögel tragen oft Würmer in sich. Der Katze ist dies jedoch egal, sie ist nur auf ihre Beute aus. Über diesen Weg werden Würmer auch auf unsere Haustiere übertragen.

Verbreitete Parasiten bei Katzen

Damit Du einen Überblick über die Parasiten hast, die Deinen besten Freund befallen, haben wir die 5 häufigsten Arten für Dich herausgefiltert!

Milben

Sie sind Kleinstlebewesen und gehören zu den Spinnentieren. Die wohl bekannteste Art ist die Hausstaubmilbe. Diese kann sowohl bei Mensch als auch Tier einen Juckreiz auslösen, der durch die Ausscheidung der Milbe verursacht wird. Die Hausstaubmilbe ist jedoch eine harmlose Sorte. Andere Milbenarten zählen zu den Schädlingen. Hier kommt es ganz darauf an, welche Körperstellen von den kleinen Kriechtierchen befallen sind. Manche Arten setzen sich nur auf die Haut, andere setzen sich in die oberste Hautschicht und weitere Arten setzen sich sogar in die unterste Hautschicht und legen dort Eier. Im Zusammenhang mit Katzen  unterscheidet man zwischen folgenden Milbenarten: Raubmilben, Ohrmilben, Herbstgrasmilben, Räudemilben, Haarbalg- oder Demodexmilben.
Behandelt wird Deine Katze vom Tierarzt dann mit Medikamenten. Im Vordergrund steht hier die Abtötung der Milben mit einem akariziden, also Milbenabtödenden Mittel. Zudem werden die Begleiterscheinungen, wie Ohrenentzündungen etc. versorgt. Ist Deine Katze etwas geschwächt? Dann kannst Du in Absprache mit Deinem Tierarzt ein Mittel zur Stärkung des Immunsystems zu füttern.

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Der Floh

Der Katzenfloh ist die häufigste Flohart in Deutschland und Europa. Der kleine Parasit wird gerade mal 2 bis 3 Millimeter groß und ist sehr robust. Ernähren tut er sich von Blut. In seltenen Fällen beißt der Floh auch Menschen. Ein solcher Biss kann sehr unangenehm sein und gesundheitliche Folgen mit sich tragen. Flöhe sind die Parasiten, die Katzen am häufigsten befallen. Zudem vermehren sie sich rasant. Falls Deine Katze von Flöhen befallen ist, fällt dies durch häufiges Kratzen auf. Wenn der Befall stark ist, kannst Du die kleinen Tierchen auch am Bauch gut sehen, da dort das Fell nicht so dicht ist. Ein weiterer Helfer ist ein Flohkamm. Ist deine Katze sehr schlimm betroffen, kann es sogar zu Hautentzündungen Deines besten Freundes kommen. Hier hilft die regelmäßige Anwendung von Präparaten zur Vorbeugung eines Flohbefalls. Auch eine ganzjährige Vorsorge ist ratsam. Besonders Katzen mit viel Freigang oder die mit anderen Katzen in Kontakt kommen sind am häufigsten betroffen.

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Die Zecke

Zecken übertragen Krankheiten, wie zum Beispiel die Lyme-Borreliose. Oft ist die Katze nur der Zwischenwirt. Da die Zecke im Fell nicht gut vorankommt, bleibt sie dort, bis die Katze wieder zu uns nach Hause kommt und wir sie knuddeln und streicheln. Diese Momente reichen der Zecke schon aus, sodass der Mensch den Parasit schon auf sich sitzen hat. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass Du Deine Katze nach jedem Freigang absuchst und eventuelle Untermieter entfernst. Katzen streunen gerne in Wäldern, Büschen oder hohem Gras umher. Dies sind nun mal die Zeckengebiete. Selten infizieren sich Katzen mit Krankheiten. Jedoch gibt es Ausnahmen. Auch bei ihnen können Krankheiten, wie Borreliose übertragen werden. Ein Tipp zur Vorbeugung ist es ein Zeckenmittel auf Dein Haustier aufzutragen. Dies funktioniert sehr einfach Mittels Spot-on-Präparaten, die im Nacken aufgetragen werden und sich so über das komplette Fell verteilen und dann Zecken Schutz bieten.

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Würmer

Diese gehören zu den wirbellosen Organismen. Die Katze ist meist von Spul- oder Bandwürmern betroffen. Diese leben im Inneren des Körpers, im Magen-Darm-Trakt. Würmer sind nicht ganz ungefährlich, denn auch der Mensch kann sich beim Kontakt mit ihnen infizieren. Katzen stecken sich oft über Mäuse oder Vögel an, die zur Beute dienen. Sie tragen diesen Erreger bereits in sich und somit landet er in der Katze. Die Katze selbst muss noch nicht einmal Anzeichen von sich geben, dass es ihr schlecht geht, denn oft merken sie es gar nicht. Jedoch kann bei schlimmem Befall Durchfall, Erbrechen, Appetit- und Gewichtsverlust auftreten. Zur Vorbeugung hilft eine regelmäßige Wurmkur. Diese sollte bei frei laufenden Katzen sogar monatlich erfolgen.

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Giardien

Diese Art gehört zu den mikroskopisch kleinen Dünndarm-Parasiten. Sie können alle Tiere der Welt besiedeln, zudem auch noch den Menschen. Sie leben im Darm und ernähren sich vom Darminhalt. Anstecken kann sich Deine Katze über eine Schmierinfektion oder kontaminiertes Futter/Wasser. Auch diese Parasiten sind sehr robust. Wie bei den Würmern muss sich Deine Katze beim Giardien-Befall nichts anmerken lassen. Sie kann den Erreger in sich tragen und scheidet ihn einfach über den Kot aus. Ist der Befall wiederum sehr schlimm, kann es zu Durchfall, Übelkeit, Erbrechen, stark stinkendem Kot, Bauchschmerzen oder Blut im Kot kommen.

Die Behandlung erfolgt Mittels Wurmkur oder einem bestimmten Antibiotikum, welches Du über den Tierarzt erhältst. Verstärkte Hygiene, häufiges Putzen, die tägliche Reinigung der Näpfe und das Säubern von Kratzbaum oder Liegeflächen einmal pro Woche sind hier unerlässlich.

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Fazit für Katzenliebhaber

Deine Katze liebt Dich, genauso sehr wie Du sie. Jedoch ist die richtige Pflege und Haltung extrem wichtig. Wenn Du die Tipps und Warnzeichen, die wir Dir hier beschrieben haben erkennst und Du Dich direkt kümmerst, sobald Auffälligkeiten auftreten, kann der Zukunft mit Deinem Vierbeiner nichts mehr im Wege stehen. Solltest Du jedoch mal nicht weiter wissen, dann kannst Du jederzeit Deinen Tierarzt um Rat fragen. Der sollte immer ein offenes Ohr für Dich haben.

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