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Zahnpflege bei Katzen – Warum sie so wichtig ist!

Beim Menschen gehört die tägliche Zahnpflege zum Alltag und nimmt eine durchaus wichtige Rolle ein. Auch Du als Katzenbesitzer solltest bei Deinem Liebling auf die Pflege der Zähne achten. Du fragst dich, warum? Zahnbelag entsteht nach jeder Nahrungsaufnahme – bei einigen Lebemsmitteln mehr, bei anderen weniger. Dieser kann sich negativ auswirken, wenn er nicht entfernt wird, doch dazu im Folgenden mehr:

Wie sieht die Zahnpflege für Katzen aus?

Eigentlich ist es wie bei kleinen Kindern, sobald sich die ersten Zähne zeigen und an allem herumgenagt wird, wo man reinbeißen kann, sollte die Zahnpflege beginnen. Neben Nassfutter sollten Katzen auch immer Trockenfutter zur Verfügung gestellt bekommen. Mit Hilfe harter Futterbrocken werden die Zähne von Plaque befreit, zudem wird der Bildung von Zahnstein vorgebeugt.

Außerdem kommt es zu einer Massage des Zahnfleischs, so dass dieses gekräftigt wird und es erfolgt zugleich eine Stärkung der Kaumuskulatur. Tatsächlich kannst Du auch spezielles Trockenfutter kaufen, das die Zahnreinigung unterstützt. Verweigert Deine Katze hartes Futter – wobei es keine Rolle spielt, ob es sich um Trocken- oder Nassfutter handelt – so kann es sein, dass sie Zahnschmerzen hat. Im Fachhandel sind zudem Katzenzahnbürsten* oder Fingerlinge* und auch entsprechende Zahnpastasorten* erhältlich.

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Wie oft Zähneputzen bei Deiner Katze?

Du kannst Dir sicher vorstellen, dass das Zähneputzen bei Deiner Katze nicht gerade einfach ist. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass bereits ein junges Kitten spielerisch an das Zähneputzen gewöhnt werden sollte. Eine übermäßige Zahnreinigung mit der Bürste dagegen ist aber meist nur anzuwenden, wenn Deine Katze eine spezielle Fehlstellung der Zähne aufweist oder die Methode mit dem Trockenfutter nicht funktioniert. Dann solltest du täglich zur Zahnbürste greifen. Zahnpasta solltest Du lediglich ein bis zweimal die Woche verwenden.

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Tipps & Tricks zum reibungslosen Zähneputzen bei Deiner Katze

Ein ungepflegtes Gebiss kann sowohl beim Menschen als auch beim Tier schlimme Konsequenzen haben. Damit das Zähneputzen bei Deiner Katze nicht zum absoluten Drama wird, gibt es einige Möglichkeiten, um Dir und Deinem Liebling die Prozedur zu erleichtern.

  • bereits als Kitten solltest du Deine Katze an das Zähneputzen heranführen,
  • es gibt bereits Trockenfutter, welches die Zahnreinigung unterstützt,
  • du kannst Zahnpasta verwenden, die den Geschmack Deiner Katze trifft,
  • nutze spielerische Zahnpflege mit Hilfe von Katzenminze Sticks. Diese Sticks ermöglichen eine leckere, wohlriechende und vor allem einfache Zahnpflege.
  • Katzenzahnpasta: Hierbei handelt es sich natürlich nicht um herkömmliche Zahnpasta, sondern um Pasta, die den Geschmack der Katze trifft (beispielsweise durch Fischaromen).

Zahnpflege mit Hilfe des richtigen Katzenfutters

Es ist schon gut und hilfreich, dass auch die Futterindustrie mit der Zahnpflege mitzieht, denn diese integriert die Pflege bereits in das Futter. Es gibt mittlerweile spezielles Trockenfutter für Katzen oder aber auch Sticks zum Kauen. Mit deren Hilfe lässt sich der Zahnbelag beim Kauen etwas reduzieren. Im Falle von sehr starkem Zahnbelag ist das selbstverständlich nur bedingt möglich. Beachte jedoch: Trockenfutter alleine macht jedoch bei Deiner Katze keine ausgewogene Ernährung, denn der empfohlene Anteil an Flüssigkeit fehlt noch. Es lässt sich jedoch auch feststellen, dass Freigängerkatzen weniger Zahnstein bekommen, als reine Wohnungskatzen, da diese hin und wieder eine Maus verspeisen und das Muskelfleisch, aber auch die Sehnen und Knorpel erleichtern den Abrieb des Zahnbelags.

Zahnpflegeprodukte für Katzen

Um der Zahnsteinbildung vorzubeugen eignen sich Produkte wie Trockenfutter, Trockenfleisch, aber noch besser kleine Lebendtiere wie beispielsweise Mäuse oder Küken. Wenn du also die Möglichkeit hast, Deiner Katze dies zu bieten, dann ist das in jedem Fall von Vorteil. Zudem wird die Kaumuskulatur gestärkt, denn anderenfalls wird das Fleisch einfach schnell verschlungen. Leckerlies, die die Bildung von Zahnbelag verringern, gibt es außerdem. Deine Katze sollte nicht nur Nassfutter oder Weiches bekommen, denn sie muss auch mal zubeißen können. Besonders gut eignen sich auch Katzenminze Sticks* !

Wie erkennst du Probleme mit den Zähnen und im Mundraum?

Folgende Symptome können Anzeichen einer Zahnfleischentzündung bei Deiner Katze sein:

  • Deine Katze weist einen üblen Mundgeruch auf,
  • Deine Katze hat einen vermehrten Speichelfluss und sabbert,
  • es kann blutiger Speichel auftreten,
  • die Zähne verfärben sich bräunlich,
  • die Zahnbeläge sind sehr fest, sie treten vor allem an den Backenzähnen auf,
  • Futter wird verweigert, insbesondere das Trockenfutter,
  • das Zahnfleisch ist (stark) gerötet.

Wann solltest du einen Tierarzt aufsuchen?

Zahnstein ist auch bei Katzen ein durchaus ernstzunehmendes Problem. Du solltest jedoch das Vertrauen Deiner Katze nicht aufs Spiel setzen. Aufzwingen bringt gar nichts. Im Zweifelsfall solltest du immer einen Arzt aufsuchen, wenn die mundhygienischen Maßnahmen nicht helfen bzw. keine Wirkung zeigen oder Dein Liebling keine anderen Mittel annimmt. Hat Deine Katze Schmerzen, frisst sie nicht oder kaum, so können die Zähne bereits so stark geschädigt sein, dass nur noch der Gang zum Tierarzt hilft. Zähneputzen bringt in einem solchen Fall nicht mehr viel. Der Tierarzt kann den Zahnstein dann unter Narkose mit Hilfe von Ultraschall entfernen. Zugleich kann er sich zum gleichen Zeitpunkt ein Bild vom Gebiss des Tieres machen. Liegen komplexe Probleme vor, wie beispielsweise eine Wurzelentzündung, so kann es erforderlich sein, einen Zahn zu ziehen. Wie beim Menschen empfiehlt sich eine jährliche Routinekontrolluntersuchung, denn so können Gefahren bereits vorgebeugt werden. Auf diese Weise kann dem Liebling vielleicht eine Menge Leid erspart werden.

Wie pflegst Du die Zähne Deiner Katze? Welche Tricks wendest Du an, damit es klappt? Schreib es in die Kommentare!

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