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Was will Dir Deine Katze sagen? Katzen richtig verstehen

Katzen sind etwas Schönes, sie geben einem Liebe und Wärme, sie sind immer da und können einen nicht belügen oder betrügen. Ein Problem gibt es aber, sie können nicht sprechen. Vor allem wenn die Katze krank ist, leiden wir mit und versuchen irgendwie zu ergründen, was nicht stimmt. Aber nicht nur in solchen Extremsituationen ist die Kommunikation zwischen Mensch und Tier schwierig, auch im Alltag gibt es so manche Verständigungsprobleme. Damit Du Deine Katze in Zukunft richtig verstehen und ihr Verhalten richtig deuten kannst, erklären wir in diesem Beitrag die neun wichtigsten Stimmungen von Katzen samt zugehörigen Verhaltensweisen.

1. Entspannt & Glücklich

Entspannung ist für Katzen sehr wichtig, deshalb sollten sie den Großteil des Tages in dieser Stimmung sein. Dazu muss sich Deine Katze in ihrer Umgebung wohlfühlen und das auch zeigen.

Die Katzen Körpersprache Signale sind bei einer entspannten Gemütslage relativ eindeutig. Wenn Deine Katze zufrieden und glücklich aussieht, nicht panisch, ängstlich oder aggressiv auf ihr Umfeld reagiert, ist das schonmal eine gute Grundvoraussetzung. Der Körper sollte nicht angespannt sein. Eine entspannte Katze liegt ausgestreckt auf dem Boden, rollt sich in einem Korb zusammen oder liegt entspannt auf der Seite und betrachtet ihre Umgebung. Die Augen blicken ruhig herum oder sind halb geschlossen. Die Ohren sind aufgestellt und nach vorn gerichtet oder aber sie bewegen sich aufmerksam hin und her, wenn etwas passiert. Bei einer entspannten und ruhigen Katze sind die Schnurrhaare entspannt und es sieht aus, als würde Deine Katze lächeln.

Im entspannten, glücklichen Zustand kann es sein, dass Deine Katze leise vor Wohlbehagen vor sich hin schnurrt. Ist sie leise, solltest Du Dir aber auch keine Sorgen machen, denn manche Tiere sind einfach stille Genießer.

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2. Verspielt

Vor allem junge Katzen sind sehr verspielt. Vor allem wenn sich etwas bewegt, raschelt oder anderweitig die Aufmerksamkeit Deiner Katze auf sich zieht, wird der Spiel- und Jagdtrieb geweckt.

Eine verspielte Katze erkennst Du daran, dass sie beispielsweise auf der Lauer liegt. Aber auch Herumtollen oder das Jagen von Schnürsenkeln, Socken oder anderen „Feinden“ ist ein klares Indiz dafür, dass die Katze spielen möchte. Wenn Du Lust hast, kannst Du dann mit Deiner Katze spielen. Eine lange Schnur oder ein Stock reichen schon aus, um die Katze zum Spiel zu animieren.

Beim Spielen geben Katzen keine besonderen Töne von sich. Manchmal hört man durch lautes Poltern oder ununterbrochenes Herumspringen, dass die Katze gerade sehr aktiv ist. Es kann auch vorkommen, dass Deine Katze im Spiel faucht oder knurrt. Hier solltest Du genau beobachten, ob das aus dem Spiel heraus „passiert“ ist oder ob es Deiner Katze vielleicht zu viel wird und sie sich bedrängt fühlt. Woran du eine verärgerte Katze erkennst, erklären wir weiter unten in diesem Beitrag.

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3. Verschmust

Es gibt nichts Schöneres als eine verschmuste Katze, die neben einem auf dem Sofa liegt oder direkt auf dem Schoß Platz nimmt.

Ist Deine Katze in Schmuselaune, wird sie Dir das ganz ausdrücklich klarmachen. Dann werden viele Katzen regelrecht aufdringlich und suchen ununterbrochen die Nähe zum Menschen. Sie versuchen förmlich in die Kleidung ihrer Besitzer hineinzukriechen. Eine verschmuste Katze zeigt in der Regel auch klar an, welche Stelle besonders gekrault werden soll und wo sie nicht angefasst werden will. Wenn sich Deine Katze räkelt, Dir den Körper oder den Kopf entgegenstreckt und entspannt sitzen- oder liegenbleibt, machst Du alles richtig.

Eine schmusende Katze hört man schon von Weitem, denn sie gibt laute Schnurrgeräusche von sich.

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4. Konzentriert

Katzen sind von Natur aus Raubtiere. Um an ihre Beute zu gelangen, müssen sie nicht nur schnell laufen und klettern können und reaktionsschnell sein, sondern sie müssen sich auch sehr gut konzentrieren können. Wenn eine Katze eine Bewegung oder etwas Neues in ihrem Umfeld gesehen hat, fixiert sie sich zu 100% darauf.
Wenn die Augen Deiner Katze geöffnet sind und die Pupillen schmal werden, dann konzentriert sich Deine Katze gerade sehr.

Die Ohren sind ebenso wie die Schnurrhaare aufmerksam nach vorn gerichtet. Typisch ist dann eine Lauerstellung, das heißt die Katze ist tief geduckt und nahe um Boden, damit sie nicht gesehen wird. Der Schwanz Deiner Katze ist dann gesenkt und zuckt am Ende. Mit diesem Zucken zeigt die Katze die Anspannung für die bevorstehende Jagd oder die Erkundung von neuen Umgebungen.

Töne gibt eine konzentrierte Katze in der Regel nicht von sich, denn das würde die potentielle Beute verschrecken.

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5. Unruhig

Katzen sind sehr sensible Tiere und bekommen so jede Veränderung mit. Wenn sich beispielsweise das Umfeld Deiner Katze durch einen Umzug oder etwas Ähnliches ändert, kann es eine Weile dauern, bis sich Deine Katze wieder entspannen kann.
Unruhe zeigt Deine Katze dann, wenn ihre Augen weit geöffnet sind ohne zu blinzeln.

Die Ohren sind in die Richtung von Geräuschen gerichtet, dabei können beide Ohren unabhängig voneinander bewegt werden. Der Kopf wird dann nach unten geneigt, um harmlos zu wirken. Der Schwanz ist in stetiger Bewegung.

Eine unruhige Katze ist ruhig und zurückhaltend. Wird die Angst zu groß, kann es aber sein, dass sie faucht oder knurrt.

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6. Ängstlich

Wenn Deine Katze Angst hat, wird sie zunächst einmal ruhiger und zurückhaltender. Mit steigender Angst wird das Tier dann aber immer unberechenbarer. Es kann passieren, dass Deine Katze kratzt oder beißt oder wegrennt.

Die Ohren einer ängstlichen Katze liegen flach am Kopf an, der Blick geht nach vorn. Wenn es ihr möglich ist, wird Deine Katze versuchen wegzurennen und aus der Gefahrensituation zu entfliehen. Ist das nicht möglich, wird sie sich ducken oder nicht mehr bewegen. Typisch für diesen Gemütszustand ist ein Katzenbuckel mit aufgesträubtem Fell, dadurch versucht die Katze sich größer zu machen. Der Schwanz peitscht hin und her.

Eine ängstliche Katze, die sich bedroht fühlt macht sich durch Fauchen und Knurren bemerkbar. Es kann auch sein, dass Deine Katze beginnt zu beißen und zu kratzen.

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7. Verärgert

Wenn eine Katze genervt oder verärgert reagiert, ist Vorsicht geboten. Du solltest die Katze dann nicht bedrängen oder selbst hastig werden. Am besten ist es der Katze in solchen Momenten ihren Freiraum zu geben.

Wenn Deine Katze verärgert ist, wird sie erstarren und ihren Schwanz nach oben richten oder um ihren Körper legen. Sie reagiert mit Knurren und Fauchen und versucht auch durch ihre Körperhaltung bedrohlich zu wirken. Sie stellt ihr Fell auf und streckt die Vorderbeine durch. Die Ohren sind sehr angespannt und liegen am Kopf an. Die Augen sind auf den „Feind“ fokussiert und blinzeln nicht.

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8. Frustriert

Wenn eine Katze nicht das bekommt, was sie will, kann es vorkommen, dass sie frustriert ist, zum Beispiel, wenn das Lieblingsspielzeug weg ist oder noch kein Futter bereitsteht.

Eine frustrierte Katze versucht mit allen Mitteln das zu bekommen, was sie haben möchte. Sie konzentriert sich voll und ganz auf das Zielobjekt. Auch wenn Deine Katze herumtigert und miaut kann das ein Zeichen von Frustration sein. Bei langfristigen Frustrationen kann es sein, dass Deine Katze ihr Futter verweigert, träge wird und nicht mehr aktiv sein will.

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9. Erleichtert

Wenn der Ärger, die Angst oder die Frustration vorbei ist, macht sich auch bei einer Katze Erleichterung breit. Oftmals strecken sich erleichterte Katzen und lösen so die ganze Anspannung. Die Augen, Ohren, der Kopf und der Schwanz entspannen sich. Teilweise kannst Du auch ein Gähnen beobachten oder die Katze fängt wieder an sich zu putzen.

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