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9 goldene Tipps rund ums Katzenklo

Hinsichtlich Körperpflege und Sauberkeit haben Katzen zweifellos die Nase vorn.
Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Ansprüche an das „stille Örtchen“ recht hoch liegen. Folgende neun Tipps helfen Dir dabei, das richtige Modell zu finden und einen angenehmen Rückzugsort für Deinen Stubentiger zu schaffen.

Das Alter deiner Katze spielt beim Kauf des Katzenklos eine wichtige Rolle. Stubentiger aus älteren Generationen leiden häufig unter schmerzenden Gliedern. Besonders deutlich zeigt sich dies, wenn Treppenaufgänge und kleinere Sprünge bewusst vermieden werden. Damit das Katzenklo keine zu große Hürde darstellt, ist hier ein niederer Einstieg, bis maximal 15 cm Höhe, enorm wichtig. Denn sobald sich der Toilettengang zu einer körperlichen Belastung entwickelt, ist schnell eine bequemere Alternative irgendwo in der Wohnung gefunden…

Zudem solltest du unbedingt auf die Größe des Katzenklos achten. Denn nur wenn der gesamte Körper deiner Katze in die Wanne passt, und sie sich noch problemlos darin ausstrecken und drehen kann, fühlt sich das Tier wohl.

Als Faustregel gilt, dass die Größe des Katzenklos mindestens 1,5 mal so lang sein sollte wie der Körper deiner Katze. Der Schwanz bleibt dabei unberücksichtigt. Für große Rassekatzen wie beispielsweise der norwegischen Waldkatze oder der Maine-Coon sind spezielle XXL Toiletten im Handel erhältlich. In diesem Fall empfiehlt es sich, von Anfang an ein solches Modell anzuschaffen. Ein zu großes Klo bringt im Vergleich mit einem zu kleinen Modell keine Schwierigkeiten mit sich.

Als stolzer Besitzer eines einzigen Stubentigers ist normalerweise ein Katzenklo ausreichend. Sobald sich allerdings mehrere Katzen in deinem Haushalt aufhalten, muss schnell eine Alternative her. Jedes Tier hinterlässt beim Toilettengang seine ganz persönliche Duftnote, welche beim Nächsten nicht unbedingt gut ankommt. Zudem kann es schon einmal vorkommen, dass mehrere Samtpfoten gleichzeitig ihre Notdurft verrichten müssen. Ist das Klo dann bereits besetzt, sorgt dies schnell für schlechte Stimmung.
Allgemein wird empfohlen, ein Katzenklo mehr anzuschaffen, als Katzen im Haushalt sind. Bist du also im Besitz von zwei Katzen, gehst du mit drei Katzenklos in jedem Fall auf Nummer Sicher. So ist auch schnell eine Ausweichmöglichkeit gefunden, falls das übliche Katzenklo doch einmal verschmutzt sein sollte.

Rein objektiv betrachtet fällt die Entscheidung häufig auf ein geschlossenes Modell. Ein Katzenklo mit Haube lässt sich praktisch transportieren, sieht ordentlicher aus und riecht nur leicht. Lediglich zum Reinigen muss die Haube abgenommen werden.

Könntest Du Deine Katze um ihre Meinung bitten, wäre diese sicher nicht ganz so davon begeistert. Wie bereits erwähnt geben geschlossene Katzenklos nur minimal Gerüche ab, da diese für einen längeren Zeitraum in der Box selbst verbleiben. Was sich für Dich als angenehm erweist, bedeutet für Deine Katze das genaue Gegenteil. Während des gesamten Toilettengangs ist Dein Haustier gezwungen, im eigenen Mief zu verharren. Beim Scharren wird Staub aufgewirbelt, der sich außerdem negativ auf die Gesundheit deines Fellknäuels auswirken kann.

Hinzu kommen die beengten Verhältnisse, welche kaum Bewegungsfreiheit zulassen. Ein bequemes Abstützen am Rand des Klos ist ebenfalls nicht möglich. Die eingeschränkte Sicht durch die Abdeckung nimmt Deiner Katze die Herrschaft über die Situation. Der natürliche Instinkt, Gefahren jederzeit zu erkennen wird unterdrückt, worauf dein Stubentiger möglicherweise mit Unsicherheit reagiert. Sind mehrere Katzen im Haus, verschärft das die Situation ungemein.

Eine offen gehaltene Katzentoilette wird dagegen bei Deiner Katze schon eher auf Begeisterung stoßen. Hier stellt das Abstützen am Rand des Katzenklos kein Problem dar, ebenso lässt sich das Geschehen jederzeit im Blick behalten. Deine Katze bekommt hier die Bewegungsfreiheit, die sie braucht. Lästige Gerüche verbleiben nicht im Katzenklo, was für Dein Fellknäuel maximalen Komfort bedeutet. Diese Modelle riechen zwar insgesamt etwas stärker, sind aber auch schneller wieder geruchsneutral.

Die Reinigung und das Nachfüllen von neuer Streu gestalten sich beim offenen Katzenklo recht einfach. Verunreinigungen in der Toilette lassen sich bei diesen Modellen leichter erkennen, als bei geschlossenen.

Um die Gewohnheiten deiner Katze zu verstehen, hilft auch hier ein Blick in die freie Natur.
Sobald ein ungestörtes Plätzchen für die Notdurft gefunden ist, beginnt die Katze damit, in Sand oder lockere Erde eine Mulde zu buddeln. Nachdem sich das Tier erleichtert hat, wird das Geschäft mit demselben Material begraben.

Die Beschaffenheit der Katzenstreu ist so konzipiert, dass sich die Notdurft damit problemlos bedecken lässt. Hierfür sollte ausreichend Katzenstreu in die Wanne gegeben werden. Die optimale Füllhöhe liegt etwa zwischen fünf und acht cm.

Die Auswahl an Katzenstreu ist riesig. Mit dem Kauf von „Cats best Original“ entscheidest Du Dich für ein rein pflanzliches Produkt. Die veredelten Holzfasern saugen Feuchtigkeit und Gerüche auf. Ein erneuter Wechsel der Katzenstreu kann bis zu sieben Wochen andauern.

Hast Du erst einmal ein Produkt gefunden mit dem Deine Katze glücklich ist, solltest Du dieses beibehalten. Deine Samtpfote ist ein Gewohnheitstier, welches möglicherweise keine Experimente duldet. Bleibt ein Wechsel der Katzenstreu dennoch nicht aus, sollte dieser schrittweise erfolgen, sodass sich das Tier an die Umstellung gewöhnen kann.

Das umgangssprachliche „stille Örtchen“ findet durchaus auch im Katzenjargon
Verwendung. Der passende Standort der Katzentoilette ist zwar an einige Bedingungen geknüpft, lässt sich aber schon ganz einfach finden, wenn Du dir deine eigenen Bedürfnisse vor Augen führst.

Sicher möchtest du beim Essen keinen direkten Blick zur Toilette und umgekehrt. Diese Abneigung hast Du mit Deiner Katze gemeinsam. Bevorzugst Du es, beim Toilettengang unbeobachtet zu sein? Genau das enspricht auch den Vorstellungen Deines Vierbeiners.
Vermeide daher die unmittelbare Nähe von Fenstern, Terrassentüren oder häufige Durchgangswege Deiner Wohnung. Ein idealer Platz ist beispielsweise eine Zimmerecke, da hier ausreichend Ruhe und Schutz zu finden ist.

Das Katzenklo sollte jederzeit frei zugänglich sowie stets an einem hellen Ort sein. In dunklen Ecken könnten Gefahren lauern, was Deine Katze verunsichert oder gar abschreckt. Sobald ein optimaler Platz für das Katzenklo gefunden ist, solltest Du diesen auch nicht mehr verändern. In dringlichen Situationen sollte Deine Katze nicht erst auf die Suche nach ihrer Toilette gehen müssen.

Sauberkeit wird unter Katzen groß geschrieben. Dies betrifft vor allem auch die Toilette. Ist diese verschmutzt, muss eine Alternative her. Damit dies erst gar nicht passiert, solltest Du das Katzenklo mindestens einmal täglich auf seine Sauberkeit überprüfen. Spezielle Schaufeln helfen dabei, Kot und Urin im Handumdrehen zu entfernen. Am besten entfernst Du die Notdurft kurz nachdem diese entrichtet wurde, denn so sind unangenehme Gerüche schnell wieder verflogen.

Je nachdem wie oft das Katzenklo benutzt wird, sollte auch die gesamte Katzenstreu gewechselt werden. In diesem Schritt empfiehlt es sich, auch gleich die Wanne zu reinigen, da sich hartnäckige Ablagerungen darin festsetzen. Zur Entfernung genügt es, die Wanne mit heißem Wasser auszuspülen und mit einer Bürste abzuschrubben. Dies gelingt am besten unter der Dusche oder in der Badewanne.

Auf scharfe Reinigungsmittel oder Duftzusätze solltest Du in jedem Fall verzichten, da deine Katze um ein Vielfaches besser riecht als Du selbst. Starke Gerüche würden schlimmstenfalls dazu führen, dass die Toilette nicht mehr weiter genutzt wird. Für besonders starke Verunreinigungen kannst du in Ausnahmefällen milden Neutralreiniger einsetzen.

Aus Hygienegründen sollte die Wanne alle sechs bis acht Monate ausgetauscht werden. So garantierst Du Deinem Stubentiger ein Höchstmaß an Sauberkeit und Komfort.

Bonus-Tipp Du kannst das perfekte Katzenklo auch mit wenig Aufwand selber bauen. Frei nach dem Motto Do it Yourself. Eine hervorragende Anleitung findest du bei Dominik von katzenkram.net

Wir haben das Modell für unsere Redaktionkatzen Pixel & Pica nachgebaut und es wird bestens angenommen. Der transparente Königstigertron kombiniert die Vorteile eines geschlossenen Katzenklos mit dem Vorteilen eines offenen Katzenklos. So hat Deine Katze den Rundumblick und beim Verscharren geht nichts daneben.



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