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Katzenpension – worauf muss ich achten

Veranstaltet Deine Katze auch so ein Trauerspiel, wenn sie zum Tierarzt muss? Der kurze Weg in der Transportkiste wird zur Zerreißprobe für die Nerven. Was wird dann erst passieren, wenn Du Deine Samtpfote mit in Urlaub nimmst? Davon, die Katze mitzunehmen ist in der Regel abzuraten. Katzen sind reviergebunden. Die Gewohnheitstiere lieben ihr Zuhause und jede Veränderung macht ihnen großen Stress. Aber auch jeder Katzenbesitzer will mal in die Ferien fahren. Und auch bei einem bevorstehenden Krankenhausaufenthalt muss die Katze gut untergebracht sein. Eine Alternative ist die Katzenpension.

Professionelle Pflege

Du solltest unbedingt darauf achten, dass es sich um eine gute Katzenpension handelt, in der Dein Stubentiger dann in guten Händen ist. Deshalb führt kein Weg daran vorbei, dem Katzenhotel im Vorfeld einen Besuch abzustatten und es sich zunächst einmal genau anzugucken.
Eine Katzenpension arbeitet dabei ganz anders als ein Tierheim. Hier werden keine verlassenen, ausgesetzten oder vernachlässigten Tiere aufgenommen, versorgt und weitervermittelt, sondern wohl behütete Stubentiger für eine gewisse Zeit artgerecht und vor allem professionell versorgt.

Auf den ersten Blick

Bei Deinem ersten Besuch gibt eine Reihe von Punkten, an denen Du bereits eine gute Tierpension erkennen kannst. Wir geben dir die richtigen

Tipp: Schon an den Räumlichkeiten kann man erkennen, ob auch Deine Katze gut untergebracht sein wird.

Achte als erstes auf die Hygiene

  • Sind die Räume sauber und hell?
  • Ist die Luft gut?
  • Sind die Katzentoiletten sauber?
  • Wie gepflegt sehen die Futternäpfe und Wasserschalen aus?
  • Gibt es ein Freigehege?
  • Wie groß ist es?

Außerdem solltest Du Folgendes beachten

  • Welchen Eindruck machen die in der Pension untergebrachten Katzen?
  • Wirken sie entspannt und ausgeglichen?
  • Gibt es ausreichend Spielzeug und Klettermöglichkeiten für die Stubentiger?
  • Und ganz wichtig: Haben die Katzen ausreichen Rückzugsmöglichkeiten?

Die richtigen Fragen stellen

Hast Du Dir einen ersten Eindruck verschafft, dann solltest Du nach den Referenzen der Katzenpension fragen. Wurde die Pension durch das Veterinäramt überprüft, dann sind die artgerechte Haltung sowie die Einhaltung des Tierschutzes sichergestellt. Außerdem sollte das Katzenhotel einen Tierarzt seines Vertrauens haben – Notfälle können immer passieren. Vielleicht ist es sogar möglich, dass in solchen Fällen Dein gewohnter Tierarzt konsultiert wird. Hinterlasse auf jeden Fall die entsprechenden Kontaktdaten.

Ein wesentliches Kriterium ist auch die Anzahl der Katzen, die in der Pension aufgenommen werden. Achte darauf, dass die Räume nicht überfüllt sind und ausreichend Mitarbeiter vor Ort sind, um sich um die Stubentiger zu kümmern. Wichtig ist auch, dass es eine den individuellen Bedürfnissen der verschiedenen Katzen angepasste Haltung gibt:

Ist sowohl Gruppen- als auch Einzelhaltung möglich?

Apropos individuelle Bedürfnisse: Jede Katze ist anders. Den Charakter und die Eigenarten deiner Katze sollten auch die Betreiber – oder je nach Größe der Katzenpension – auch Mitarbeiter der Pension erfragen:

  • Welches Futter mag sie?
  • Wann fühlt sie sich wohl?
  • Welche besonderen Gewohnheiten hat sie?
  • Wie kommt sie mit anderen Katzen zu Recht?

Wenn Deine Katze ein spezielles Futter braucht, dann solltest Du das für die Zeit des Aufenthalts in der Pension mitgeben können. Informationen über die Tierpension können Dir in der Regel auch Dein Tierarzt oder das örtliche Tierheim bzw. der Tierschutzverein geben.

Deine Pflichten

In seriös betriebenen Katzenpensionen bekommt Dein Tier nur einen Platz, wenn Du bestimmte Voraussetzungen erfüllst. Dabei geht es darum, sicher zu stellen, dass die Tiere nicht krank sind und sich nicht gegenseitig anstecken. Du brauchst einen gültigen Impfausweis, in den Impfnachweise für Katzenschnupfen und Katzenseuche eingetragen sind. Pflicht ist ebenso die Entwurmung, insbesondere bei Freigängern, Kater sollten meist kastriert sein. Um Deine Katze vor Flöhen zu schützen, ist es ratsam, sie vor dem Aufenthalt in der Pension mit einem Spot-On zu behandeln. Und selbstverständlich sollte Deine Katze nicht krank sein. Nicht zuletzt sollte Deine Samtpfote mit anderen Katzen klar kommen und sich von fremden Menschen umsorgen lassen.

Wie gewöhne ich meinen Stubentiger ein?

Optimale Bedingungen herrschen vor, wenn Du Deine Katze schon als junges Tier an die Katzenpension gewöhnt hast. Dann wird sie nicht mit einer völlig unbekannten Situation konfrontiert. Die Gewöhnung erfolgt durch regelmäßige Probeaufenthalte.

Aber keine Angst, auch einer Katze, für die die Pension neu ist, kannst Du den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen.

Je nach Charakter Deiner Katze kann es zum Beispiel ratsam sein, sie vor dem eigentlichen Aufenthalt zum ersten Besuch mitzunehmen – oder sogar eine Probeübernachtung zu vereinbaren. Für eine gute Katzenpension sollte das kein Problem sein.

Wichtig ist auch, dass Dein Stubentiger am unbekannten Ort Vertrautes von zu Hause um sich hat. Gib Deiner Katze also am besten neben einem Spielzeug auch eine Schmusedecke oder ihr Lieblingskissen mit. Und wenn sie ein Kleidungsstück mit Deinem Geruch dabei hat, fühlt sie sich auch nicht ganz so fremd am neuen Ort.

Rechtzeitig anmelden

Katzenpensionen haben nur eine begrenzte Zahl an Plätzen und sind vor allem in der Urlaubszeit und rund um Weihnachten gut gebucht. Du musst Deine Samtpfote daher unbedingt rechtzeitig anmelden.

War Deine Samtpfote schon einmal in einer Katzenpension?

Soweit unsere Tipps, aber wir möchten auch Deine Erfahrungen wissen. War Deine Katze schon mal im Katzenhotel? Schreib uns doch in unseren Kommentaren, wie es Deinem Stubentiger dabei erging. Wie hast Du Deine Katze darauf vorbereitet?

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