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Körpersprache Deiner Katze verstehen

Katzen unterstellt man, eigenwillig, arrogant und wenig kooperativ zu sein. Mag ja sein, dass manche Menschen derartige Erfahrungen mit ihrer Katze gemacht haben. Das kann aber auch daran liegen, dass diese Menschen die Körpersprache der Katze nicht deuten können und sie somit nicht verstehen.

Typische Kommunikationsmittel zwischen Katzen nutzen

Wenn Du Katzen untereinander kommunizieren siehst, kannst Du viele interessante Verhaltensmuster erkennen. Vor allem innerhalb des Familienverbandes siehst Du viele Hinweise, die Dir helfen, die Katzen Körpersprache zu verstehen. An erster Stelle steht hier das Putzen. Katzen putzen sich nicht nur selbst gerne, oft und ausgiebig, auch untereinander werden viele dieser reinlichen Liebesbeweise ausgetauscht. Hier solltest Du allerdings manche Kleinigkeiten beachten, um Dich nicht in den Augen Deiner Katze zu disqualifizieren. Wenn sie sich putzt, möchte sie nicht gestört werden. Solltest Du ihr streichelnd zu Hilfe kommen wollen, erntest Du oft einen verständnislosen Blick, gefolgt von einem etwas beleidigt wirkenden Abzug. Wenn Deine Katze von Dir „gegroomt“ werden möchte, teilt sie Dir das mit.

Wie sagt Deine Katze, dass sie von Dir „geputzt“ werden möchte?

Ganz einfach: Sie stuppst Dich mit ihrer Nase an und zwar vorzugsweise an Deiner Nase. Sie weiß schließlich, dass unter Euren Nasen die rauen Zungen wohnen, die einem so toll Gesicht und Ohren waschen können. Dass Deine Zunge nicht so rau wie ihre ist, mag zwar schade sein, doch Deine Katze kann sehr tolerant sein.

Statt Deine Zunge zu verwenden, eignen sich Deine Daumen deutlich besser, ihre Augen und den Rest Ihres Gesichtes zu putzen. Stößt Deine Katze ihren Kopf unter Deine Hand, weist sie Dich freundlich darauf hin, dass sie nun bereit wäre, an Kopf und Nacken gekrault zu werden. Kraulen mit den Fingerspitzen und streicheln mit der flachen Hand liebt sie abwechselnd. Solltest Du Dich nicht schnell genug zu ihr gebückt haben, kann sie zu deutlicheren Maßnahmen greifen, indem Sie sich beim Kopfstoß auf die Hinterbeine stellt.

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Was bedeutet es, wenn sich Deine Katze an Deinen Beinen reibt?

Sie freut sich, Dich zu sehen und erwartet ebensolche Freude auf Deiner Seite. Dabei muss das Reiben nicht unbedingt bedeuten, dass Deine Katze auch gestreichelt werden möchte. Sie holt sich die Massage im ihr genehmen Ausmaß dabei nämlich selbst ab. Es gibt Katzen, die sich zwar laut schnurrend an Deinen Beinen reiben, beim Versuch sie zu streicheln, aber ganz schnell fort sind.

Manche Katze verpasst Dir dann auch eine kleine Ohrfeige – nicht schlimm, aber deutlich. Grundsätzlich ist das Reiben jedenfalls ein Zeichen der Freude und Vertrautheit. Das erkennst Du auch daran, dass Deine Katze Möbel oder sonstige Gegenstände schnurrend und sich daran reibend begrüßt. Das Reiben kann insgesamt auch als Begrüßung verstanden werden. Du erkennst eine freundliche Begrüßung daran, dass die Katze dieses Reiben neu hinzugekommenen, sympathischen Erscheinungen widmet – Mensch, Tier, Tischbein – egal, Hauptsache sympathisch.

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Was bedeutet ein steil aufgestellter Schwanz?

Wenn Deine Katze ihren Schwanz steil in die Höhe reckt, kann es verschiedene Interpretationen geben. Streichst Du mit dem Finger über ihre Hüfte, die sich kurz vor dem Schwanzansatz befindet, reckt sie diesen noch steiler empor, um Dir zu sagen, dass sie diese Berührung als äußerst angenehm empfindet. Meistens folgt darauf eine Kehrtwendung ihrerseits, die Dir erlaubt, dasselbe nun auch von der anderen Seite zu tun. Dieses Prozedere kann sich auch über längere Zeiträume immer und immer wieder wiederholen.

Aber Achtung, wenn die Haare des aufgestellten Schwanzes gesträubt sind! Diese Geste bedeutet nichts Freundliches. Im Gegenteil, gesträubtes Fell deutet auf Aggression und Kampfbereitschaft hin. Manche Katzen mit langem Fell sehen dann beinahe aus wie ein Eichhörnchen. Das mag zwar niedlich wirken, ist es aber nicht. Im schlimmsten Fall stürzt sich die mittels gesträubtem Schwanzhaar noch riesiger und furchterregender wirkende Katze im nächsten Moment mordlustig auf ihren Feind.

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Warum rollt meine Katze?

Deine Katze rollt meistens, weil sie „rollig“ ist. Klingt logisch, aber was heißt das? Rollig sind Katzendamen mit Kinderwunsch. Durch das Herumrollen verteilen sie ihre Duftstoffe, um Kater anzulocken und signalisieren, dass sie sich wohl fühlen.

So wohl, dass es Zeit für den Kater ist, seine Mannhaftigkeit unter Beweis zu stellen. Wenn Kater rollen, ist dies allerdings lediglich ein Zeichen dafür, dass sie sich wohlfühlen. Zumeist passiert es auf warmem, angenehmen Untergrund, zum Beispiel auf sonnenbestrahltem Asphalt oder Fliesen mit Fußbodenheizung. Zudem ist das Rollen ein Zeichen dafür, dass es der Katze gut geht und sie sich wohl und sicher fühlt.

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Was bedeutet es, wenn Katzen treteln?

Als Treteln wird das abwechselnde Belasten der Vorderpfoten auf weichem Untergrund bezeichnet. Meistens von hörbarem Schnurren begleitet, fühlt sich die Katze ausgesprochen wohl, wenn sie dieses Verhalten zeigt. Es entstammt dem Milchtreten am Bauch der Katzenmutter und wird von männlichen, wie weiblichen Katzen ein Leben lang beibehalten. Sehr gerne treteln Katzen zum Beispiel auf Deinem Bauch, am liebsten mit ausgefahrenen Krallen. Beiß die Zähne zusammen und fühle Dich geehrt.

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Warum streckt und rekelt sich die Katze?

Sie fühlt sich wohl und hat gerade gut geschlafen. Oft wacht die Katze auf, rekelt sich genüsslich, um sich nach neuer Positionsfindung in die nächste Schlafphase zu begeben. Du musst sie dabei nicht stören, aber sie verzeiht es Dir. Wenn die Katze allerdings sehr lang und flach wird und das Strecken von krächzenden Lauten begleitet ist, kann es sein, dass sie Lungenwürmer hat, die sie hochwürgt und wieder schluckt. Suche Deinen Tierarzt auf, er wird ihr die geeignete Behandlung angedeihen lassen.

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Hast Du weitere auffällige Bewegungen und körpersprachliche Kommunikationsformen bei Katzen beobachtet? Dann schreib sie uns in die Kommentare, wir sind gespannt!

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