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Kitten: Viel Liebe & alles, was Katzenbabys brauchen

Die Anschaffung einer kleinen Katze sollte gut überlegt sein. Sie braucht viel Aufmerksamkeit, Zuwendung und Pflege, ähnlich einem kleinen Kind. Halte Dir das vor Augen, wenn Du mit dem Gedanken spielst, Dir so ein kleines Wesen nach Hause zu holen. Außerdem gibt es viele ältere Tiere in Tierheimen, die ein zu Hause suchen. Gerade für Anfänger ist auch das eine gute Option und eine Überlegung wert. Kleine Kitten wiederum haben den Vorteil, dass Du ihnen beim Aufwachsen zuschauen kannst und sie von Anfang an erlebst. Sie gewöhnen sich an Deinen Alltag und an Dich sehr schnell. Bei Tierheim-Katzen wiederum ist der Lebenslauf häufig ungewiss und nicht lückenlos nachvollziehbar. Ist die Entscheidung gefallen und Du möchtest Dir ein Kitten nach Hause holen, gibt es einige Punkte, die Du beachten und über die Pflege wissen solltest.

Finde Deinen neuen Mitbewohner

Überlege Dir, woher das kleine Kätzchen kommen soll, das du zu Dir nach Hause holst. Auch hier solltest Du wissen, dass es im Tierheim oft auch Kitten gibt, die ausgesetzt wurden. Soll es eine Rassekatze sein, gibt es die Möglichkeit, einen Züchter zu suchen, der sich auf eine bestimmte Rasse spezialisiert hat. Viele Rassen haben gewisse Eigenschaften und Eigenarten. Es ist gut, wenn Du dich zunächst darüber in unserer Katzenrassen Übersicht informierst. Oder möchtest Du lieber einen Mischling?

Zu den Katzenrassen

Wichtig ist, dass die Kitten erst nach zwölf Wochen von der Mutter getrennt werde sollten, da sie sonst psychische und körperliche Folgeschäden davontragen können. Ein guter Züchter weiß das und wird darauf achten. Solltest Du sie von jemandem privat holen, erkennst Du daran, wie gut sich jemand mit Katzen auskennt und wie wichtig ihm seine Schützlinge sind. Er gibt Dir außerdem die Möglichkeit, das Kätzchen schon einmal kennenzulernen, bevor Du es zu dir nach Hause holst. So hast Du auch die Möglichkeit zu sehen, in was für einem Umfeld die Katzen ihre ersten Wochen verbringen. Du solltest dir nicht eine, sondern zwei Kitten holen, beziehungsweise bereits eine ältere Katze in Deinem Haushalt leben haben. Katzen sind an sich sehr autark, genießen aber dennoch Gesellschaft, gerade kleine Kitten, die frisch von der Familie getrennt sind. Arbeitest Du von zu Hause aus, ist auch das von Vorteil.

Tipp Lass dir vom Züchter eine Decke oder ähnliches mitgeben, was nach der Mutter und den Geschwistern riecht, das lindert das Heimweh des Kätzchens.

Kitten und Katzenbabys benötigen viel Liebe

Das Katzenklo

Um es dem neuen Mitbewohner so angenehm wie möglich zu machen, sollten bereits einige Dinge angeschafft werden, bevor er einzieht. Ganz oben auf der Liste sollte ein Katzenklo* stehen. Hierbei gilt die Faustregel: Ein Klo pro Katze, im Idealfall immer noch ein zusätzliches. Hierfür muss auch die passende Streu gefunden werden. Es gibt eine Auswahl an unterschiedlichen Arten von Streu: aus Bentonit, Pflanzenfasern oder Silikat. Sie sind alle unterschiedlich beschaffen, einige klumpen stärker als andere. Der Großteil des im Einzelhandel zu erwerbenden Streu, ist aus Bentonit, einem Tonmaterial mit einer hohen Saugfähigkeit. Allerdings ist es häufig mit Duftstoffen versetzt und staubt mitunter stark. Es ist außerdem nicht vollständig biologisch abbaubar. Anders bei Pflanzenfasern, welche ebenfalls eine hohe Saugkraft haben und Gerüche gut binden. Und auch Silikate können biologisch abgebaut werden, denn es sind letztendlich Salze, die allerdings nicht klumpen. Es gibt viele Meinungen, welches Streu am besten geeignet ist, Du solltest dich aber darauf einstellen, dass Deine Katze diesbezüglich ihre eigene Meinung hat. Versuche es mit einer für Dich ansprechenden Sorte und schau, wie das Kitten reagiert. Hol Dir im Zweifelsfall Rat vom Züchter.

Das Füttern Deiner Kitten

Es gibt natürlich noch weitere Dinge, die zu einer Erstausstattung für Kitten gehören. Wichtig sind die Futternäpfe*. Katzen sollten nicht in dem Raum gefüttert werden, in dem sich auch das Katzenklo befindet, da sie sehr reinliche Tiere sind und auch in der Natur nicht dort ihr Geschäft verrichten würden, wo sie fressen. Ebenfalls solltest Du für zentrale Trinkplätze sorgen. Achte am besten darauf, dass sich die Materialien gut reinigen lassen, damit Du sie leicht sauber halten kannst.

Es gibt im Übrigen eine Vielzahl an Futterangeboten für Katzen jeden Alters und so auch für junge Kätzchen. Häufig wurden die Katzen schon an ein bestimmtes Futter gewöhnt, welches sie beim Züchter bekommen. Es wird empfohlen, zunächst auch bei diesem Futter zu bleiben, da das Kitten sich erst einmal an das neue zu Hause gewöhnen sollte. Nach zwei bis drei Wochen kannst Du das Futter wechseln, falls Du es für sinnvoll hältst. Es empfiehlt sich, auf spezielles Futter für Kitten* zurückzugreifen, da sie für ihr Wachstum deutlich mehr Energie benötigen als erwachsene Katzen, der Magen jedoch nur mit kleineren Mengen zurechtkommt. Für das Muskelwachstum brauchen sie wiederum höhere Mengen an Proteinen, die der Magen-Darm-Trakt gut verdauen kann. Informiere Dich also gut über das große Futterangebot.

Kitten und Katzenbabys benötigen viel Liebe

Was das Kittenherz noch begehrt

Da Katzen ihre Krallen wetzen, solltest Du eine Alternative zu Deinen Möbeln anbieten und einen Kratzbaum besorgen. Womöglich wird sich das junge Kätzchen trotzdem zunächst an Deiner Einrichtung zu schaffen machen, doch mit ein wenig Geduld kannst Du es an den Kratzbaum gewöhnen. Eine Katze braucht außerdem Rückzugsorte. Beachte hierbei, dass sie meist mehrere haben und es eine Vielzahl an Möglichkeiten und Angeboten gibt, wie Katzenbetten*, Kuschelhöhlen oder auch Liegemulden. Kratzbäume bieten ebenfalls häufig Schlafplätz für Deine Katze. Letztendlich wird sie aber vermutlich, eigensinnig wie Katzen sind, auch Schlafplätze finden, die nicht für sie vorgesehen waren.

Sorge außerdem mit Spielzeug für ausreichend Beschäftigung. Kitten haben einen ausgeprägten Spieltrieb, den sie als erwachsene Katze nicht verlieren werden. Mit einer Katzenangel* kannst Du selbst mit ihr interagieren. Es gibt darüber hinaus eine Vielzahl an Mäusen, Bällen und Spielstationen. Das Kitten wird dir zeigen, woran sie besonders viel Freude hat. Außerdem solltest Du eine Transportbox* besorgen. Sie ist notwendig für Tierarztbesuche und wenn Du dafür sorgst, dass sie zur Umgebung gehört und das Kitten sich daran gut gewöhnt, hast Du keine Probleme, wenn Du mit ihr zum Tierarzt musst.

Gefahrenquellen finden

Kitten sind kleine Entdecker. Die neue Umgebung wird genau untersucht werden. Hierbei wird sich die eine oder andere Gefahrenquelle finden, die Dir womöglich nicht sofort auffällt. Da Katzen Höhlen lieben, kann es durchaus vorkommen, dass sich Kitten irgendwo verstecken, wo Du sie nicht vermutest. Wäschetrommeln bei Waschmaschinen sind zum Beispiel eine große Gefahr, vor allem wenn bereits Wäsche darin ist. Halte daher die Trommel immer geschlossen oder durchsuche sie noch einmal, bevor Du die Waschmaschine startest.

Nicht zu vernachlässigen sind angekippte Fenster. In ihrer Neugier kann das Kitten versuchen nach draußen gelangen und sich dabei in dem Fenster einklemmen. Erspare Dir böse Überraschungen, indem Du das Kitten nicht unbeaufsichtigt in Räume lässt, in denen das Fenster angekippt oder offen ist. Auch ein geöffnetes Fenster oder ein Balkon bieten für kleine Entdecker einen Weg in eine neue Welt und das kann böse enden. So solltest du ebenfalls bei offenen Türen darauf achten, dass kein Durchzug herrscht und die Tür zufallen und das Kätzchen einklemmen könnte.

Herumstehende Putzmittel sind nicht nur für kleine Kinder gefährlich, sondern auch für kleine Kitten. Bewahre sie in einem gut verschlossenen Schrank auf. Fäden, Kabel und Bänder sind für Kitten genauso spannend wie die Spielzeuge, die sie zur Verfügung haben. Folgen könnten im schlimmsten Fall ein Verschlucken oder Strangulieren sein. Daher solltest Du alles sichern, was zum Spielen einlädt, aber nicht dafür gedacht ist.




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