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Schmusen mit Katzen will gelernt sein

Wenn Du diesen Blog ab und zu verfolgt hast, dann ist Dir bestimmt inzwischen bewusst, dass Frieda eine absolute Schmuse-Katze ist und Karl… eher nicht. Ab und zu frage ich mich, wieso sich beide Katzen so unterschiedlich entwickelt haben, obwohl sie im Prinzip fast gleich groß geworden sind. Einige Unterschiede gibt es aber schon.

Frieda, die Kuschel-Süchtige

Wenn Frieda einen Tag „unterkuschelt“ ist, ist sie tatsächlich etwas eingeschnappt. Das merke ich nachts dann daran, dass sie stundenlang vor der Schlafzimmertüre sitzt und meckert, damit wir sie hineinlassen. Da ich ein konsequenter Katzenbesitzer bin, ignoriere ich das Geschrei meiner Katze und muss wohl oder übel auf Ohrstöpsel zurückgreifen. Ich will Frieda schließlich nicht suggerieren, dass ihr Gemeckere tatsächlich einen Sinn hat und sie ans Ziel, nämlich in unser Schlafzimmer, bringt. Da wir es in der Regel aber schaffen, viel mit Frieda zu schmusen, sei es auch nur abends eine Stunde auf dem Sofa, haben wir das Problem mit dem Geheule in der Nacht nicht allzu oft. Ein Glück 😀

Friedas Kuschel-Style

Frieda genießt die Zeit, die sie mit uns Besitzern verbringen kann tatsächlich sehr. Wenn ich die Zeit habe, mich mit einem Buch in den Sessel zu setzen, ist Frieda in der Regel nicht weit. Und dann wird gekuschelt, was das Zeug hält. Egal, ob die Position für Frieda schlussendlich bequem ist, Hauptsache ist scheinbar, dass sie ein wenig gekrault wird und etwas Aufmerksamkeit bekommt. Auch unter die Decke kuschelt Frieda sich gerne und könnte dort stundenlang liegen, wenn meine Beine nicht irgendwann einschlafen würden 😀

Dabei mag Frieda es, ganz ruhig gestreichelt zu werden. Ein wenig Kraulen hinter den Ohren ist gut und am besten gefällt es ihr, wenn man sie ein wenig unter ihrem Kinn streichelt. Dann werden die Augen geschlossen und der Genießer-Modus angeschaltet 🙂

Karl, der Extrem-Krauler

Karl ist so ziemlich das Gegenteil von Frieda, was das Kuscheln angeht. Er braucht seine Dosis Aufmerksamkeit und auch seine Streicheleinheiten und nervt in der Regel so lange, bis er das bekommt, was er will. Gerade, wenn ich am Schreibtisch sitze und lernen möchte oder etwas schreibe, werde ich Karl in der Regel nicht los. Er setzt sich dann einfach neben meinen Laptop und mauzt solange munter vor sich hin, bis er das bekommt, wofür er mich die ganze Zeit genervt hat (ich bin wohl nicht immer sehr konsequent 😀 ) Das ist dann entweder ein Spielzeug aus dem Glas oder eine kurze, aber starke Kuscheleinheit. Bei Karl kann man leider nie ganz so sicher sein, was genau er möchte. Manchmal glaube ich, dass er das selber nicht wirklich weiß. Vielleicht geht es ihm auch nur um die Aufmerksamkeit.

Bei Karl ist es tatsächlich sehr selten, dass er sich auf meinen Schoß setzt und wie Frieda lange gekrault werden möchte. Am liebsten mag er es, wenn man ihn hinter den Ohren krault oder über den Rücken fährt. Dabei lehnt er sich immer komplett in die Hand rein. In letzter Zeit hat Karl angefangen, sich zwischen meine Arme auf den Tisch zu legen, wenn ich am Laptop schreibe. Das ist aber auch schon das Höchste der Gefühle. Aber mein Kater ist auch erst eineinhalb Jahre alt, vielleicht entwickelt auch er sich noch zum Kuschler.

Verschiedene Katzen – Verschiedene Kuschler

Auch, wenn Frieda und Karl von den gleichen Besitzern großgezogen wurden und das gleiche Umfeld haben, sind sie doch verschieden aufgewachsen. Während wir für Frieda die einzigen Bezugspersonen waren, hatte Karl eben, neben uns, auch noch Frieda und hat so scheinbar eine andere Sozialisation genossen. Vielleicht erklärt das die verschiedenen Schmuse-Angewohnheiten. Ich bin auf jeden Fall über meine beiden Stubentiger froh und genieße die Zeit mit ihnen.

Deine Meinung ist mir wichtig!

Wie kuschelt Deine Katze am liebsten? Eher wie Frieda oder kurz aber dafür extrem, wie Karl? Ich freue mich, von Dir zu hören!

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