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Wie erkenne ich gute Katzenzüchter? Diese Fragen stellen!

Von Ragdoll, Maine Coon und Perser über Heilige Birma und Siam bis Europäisch Kurzhaar, ob Freigänger oder Wohnungskatze: Katzen sind unsere beliebtesten Haustiere. 2016 lebten rund 13 Millionen Katzen in Deutschland. Immer beliebter werden vor allem Rassekatzen – sei es wegen ihres schönen Aussehens oder besonderer Charaktereigenschaften.

Wenn auch Du Dich in eine bestimmte Rasse verliebt hast und einem Stubentiger Deiner Wahl ein Zuhause geben möchtest, dann solltest Du unbedingt darauf achten, wo Du das Tier kaufst. Denn dem Tier soll sich nicht nur wohl fühlen bei Dir, Du willst auch, dass es gesund und gut sozialisiert ist. Du wirst dich jetzt fragen: „Wie erkenne ich gute Katzenzüchter?“ Wir erklären dir hier, worauf Du beim Kauf eines Kittens achten solltest.

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Katzen züchten kostet Geld

Eines steht in jedem Fall fest: Eine Rassekatze ist nicht billig. Der Preis kann bis zu mehrere Hundert Euro betragen und je nach Rasse auch mal bei rund 2000 Euro liegen. Denn Katzen züchten kostet Geld. Unter anderem schlagen Tierarztkosten, die Registrierung im Verein, die Deckungskosten und die Ausstellungsbesuche zu Buche.

Wie erkenne ich einen guten Katzenzüchter? Was das Geld angeht, kann die Frage direkt beantwortet werden: Wer sehr günstig anbietet, kann sofort als unseriös entlarvt werden.
Gerade sogenannte „Vermehrer“, die mit dem Verkauf möglichst vieler Katzenbabys Geld machen wollen, versuchen einfach sehr günstig zu verkaufen. Sie sind leider nicht auf den ersten Blick als unseriös zu enttarnen. Dann musst Du auf die Details achten, die wir Dir im Folgenden erklären.

Folgende Fragen solltest Du stellen:

  • Sind die Katzen in regelmäßiger tierärztlicher Behandlung?
  • Sind Sie in einem Verein registriert?
  • Besuchen Sie Ausstellungen?
Besuch beim Katzenzüchter

Die Kitten sind geimpft, entwurmt und gechipt

Ganz wichtig ist natürlich, dass Du ein gesundes Katzenbaby bekommst. Achtet ein Züchter nicht korrekt auf die Ahnenreihe, dann besteht die Gefahr der Inzucht. In diesem Fall kann Deine Katze von Erbkrankheiten betroffen sein. Ein guter Züchter ist in einem Zuchtverein eingetragen und verfügt über einen Stammbaum, den er Dir mitgibt. Außerdem sind seine Kitten geimpft, entwurmt und gechipt. Auch den Impfpass bekommst Du beim Kauf mit.

Folgende Fragen solltest Du stellen:

  • Sind die Katzen geimpft, entwurmt und gechipt?
  • Kann ich den Stammbaum und den Impfpass haben?

Auf das Zuhause kommt es an

Schau Dir die Umgebung, in der das Katzenbaby lebt, genau an. Es sollte sauber und gepflegt sein, die Mutter muss gemeinsam mit ihren Kitten leben. Den Tieren sollte Spielzeug zur Verfügung stehen. Die Katzen sollten nicht nur einen sauberen Eindruck machen, sondern auch nicht allzu scheu oder gar antriebslos sein. Sind die Augen der Tiere verklebt oder die Ohren dreckig, dann solltest Du auf jeden Fall von einem Kauf absehen.

Folgende Fragen solltest Du stellen:

  • Leben die Kitten mit ihrer Mutter zusammen?
  • Haben sie ausreichend Platz und Spielzeug?

Das Wohl der Stubentiger steht im Vordergrund

Einem guten Züchter ist wichtig, dass es seinen Katzen gut geht. Das beinhaltet auch, dass der Mutter nicht mehr als drei Würfe im Jahr zugemutet werden. Bestenfalls ist sie sogar nur einmal im Jahr trächtig. Außerdem wird ein seriöser Züchter „seine“ Katzenbabys nicht jedem mitgeben. So wird er sich in der Regel für die zukünftigen Lebensumstände der Katze interessieren und wissen wollen, welche Erfahrungen Du mit der Katzenhaltung hast. Fragen deinerseits beantwortet er gerne. Und er steht Dir über den Umzug hinaus mit seinem Rat zur Verfügung.

Folgende Fragen solltest Du stellen:

  • Wie oft im Jahr ist das Muttertier trächtig?
  • Auf welche Besonderheiten muss ich bei der Rasse achten?

Es gibt mehrere Wege zu einem seriösen Züchter

Es gibt verschiedene Wege, einen guten Katzenzüchter zu finden. Heute ist es weit verbreitet, im Internet zu suchen. Wer seine Fellnasen liebt, gibt sich nicht nur Mühe mit den Tieren selbst, sondern mit allem, was zur Zucht gehört. Also solltest Du nach einer informativen und liebevoll gestalteten Website suchen.

Fotos von den Katzen zeigen, dass der Züchter nichts zu verbergen hat. Wenn Du in der Zeitung nach einer Annonce guckst, dann sollte diese den Hinweis auf Impfungen, Entwurmung und Chip enthalten. Du kannst auch Ausstellungen besuchen oder bei einem Zuchtverband anrufen. Vielleicht kennst Du aber auch jemanden in Deinem Bekanntenkreis, der Deine Traumkatze bereits hat. Dann kannst Du dich auf Empfehlung an den betreffenden Züchter wenden.

Folgende Fragen solltest Du dir bei der Suche stellen:

  • Gibt der Züchter bereits in der Annonce Hinweise zum Tierarztbesuch und Stammbaum der Katzen?
  • Gibt er auf seiner Webseite bereits seine Kontaktdaten an
  • Dokumentiert er auf der Webseite Ausstellungsbesuche?
  • Weist er auf eine Registrierung in einem Zuchtverein hin?

Vom ersten Besuch bis zum Einzug

Jetzt weißt du, wie Du einen seriösen Züchter erkennst, aber wie erfolgt dann der Umzug des Katzenbabys? In der Regel gibt es einen ersten Termin, um Züchter und Kitten kennenzulernen. Hier kannst Du Fragen zu Rasse und Katzenhaltung stellen. Umgekehrt wird der Züchter wissen wollen, ob Du als Katzenhalter geeignet bist. Ist er mit Dir einverstanden und hast Du dich in eine Samtpfote verliebt, dann unterschreibst Du den Kaufvertrag.

In der Regel bleibt der kleine Stubentiger noch eine Weile beim Züchter, bis er alt genug ist, um die Mutter verlassen zu können. Ganz wichtig: Ein guter Züchter gibt kein Kitten ab, das jünger ist als 13 Wochen. In der Zwischenzeit kannst Du Dein Heim katzengerecht gestalten: Neben Futter, Tragekorb und Katzenklo solltest Du Spielzeug und einen Kratzbaum kaufen.

Folgende Fragen solltest Du stellen:

  • Wie alt ist das Kitten, wenn Sie es abgeben?
  • Was braucht es dann und wie wird es gefüttert?

Hast Du Deine Katze von einem Züchter? Hast Du Dich gut informiert gefühlt? Teile Deine Erfahrungen in den Kommentaren mit anderen Lesern.

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