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Ungebetener Besuch – Ein Hund in unserer Wohnung

Du kennst ja bestimmt die Aussage: „Die sind wie Hund und Katz“, was heißen soll, dass zwei Leute sich absolut nicht mögen und nicht vertragen. Karl hatte bisher noch nie Kontakt mit Hunden. Frieda hingegen sollte diese komischen Tiere bereits etwas besser kennen. Wie beide reagiert haben, erzähle ich Dir in diesem Beitrag.

Frieda und der Hund meiner Eltern

Meine Eltern haben seit Jahren eine Golden Retriever Hündin, die ein absolut lieber Familienhund ist. Dadurch, dass dieser Hund mit Hühnern und Kaninchen im nahen Umfeld aufgewachsen ist und mit allen Lebewesen verträglich ist, war klar, dass er auch Katzen nichts Böses möchte.

Als Frieda ungefähr ein Jahr alt war, musste sie also für zwei Wochen bei meinen Eltern wohnen, da mein Mann und ich in den Urlaub fahren wollten. Ich weiß, dass Katzen es nicht unbedingt lieben, in eine neue und fremde Umgebung zu kommen, aber Frieda kannte meine Familie und es war in dem Fall leider die einzige Lösung. In diesem Zuge hat Frieda dann auch den Hund meiner Familie kennen gelernt und was soll ich sagen, die beiden hatten keinerlei Probleme miteinander 😀

Hunde und Katzen sprechen verschiedene Sprachen

Es ist in meinen Augen nicht so, dass Hunde und Katzen sich nicht mögen, sie verstehen einander einfach nicht. Als Frieda den Hund kennenlernte, war sie erst einmal sehr zurückhaltend, während der Hund aufgeregt auf sie zukam und stark mit dem Schwanz wedelte. Allein das stand für Frieda natürlich für einen Angriff, denn das Schwanz-Zucken bedeutet bei einer Katze, dass sie sich nicht wohl fühlt und die Situation nicht gut ist, während Hunde dadurch einfach ihre Freude ausdrücken. Nachdem Frieda unseren Hund also einmal gehauen und angefaucht hat, hatte der Hund auch keine Lust mehr auf meine Katze und hat sie seitdem einfach ignoriert. Scheinbar hatte Frieda ab da aber Lust, den Hund näher kennen zu lernen und folgte ihm durch das Haus, doch dieser schaute demonstrativ in die andere Richtung und versuchte, so zu tun, als wäre keine Katze da.

Wie auf dem Bild erkennen kannst, hat Frieda seitdem immer mehr die Nähe zum Hund gesucht, Angst vor den großen und andersartigen Tieren hat sie also nicht.

Karl kannte noch keine Hunde

Karl hat im Gegensatz zu Frieda noch keinen Kontakt zu Hunden gehabt und deswegen war ich sehr gespannt, als meine Mama meinte, dass sie mit dem Welpen, den die Familie neu hat, zu uns kommen möchte. So kann der Welpe einfach mehr kennen lernen. Katzen kennt dieser Hund übrigens schon gut, denn meine Familie hat inzwischen selber eine (ein halber Bauernhof da drüben) und beide verstehen sich blendend.

Als der Welpe mit meiner Familie dann hier in meiner Wohnung ankam, war erst einmal Chaos angesagt. Karl hat sich von Anfang an ins Schlafzimmer verzogen und war nicht mehr unterm Bett hervorzuholen. Frieda hingegen war mutiger und ist ab und zu noch einmal gucken gekommen.

So ein Welpe ist einfach sehr stürmisch und kann seine Freude auch nicht im Zaum halten. Irgendwann ist es dann auch Frieda zu bunt geworden und sie ist ebenfalls ins Schlafzimmer geflüchtet, wo sie aufgeplüscht auf dem Bett saß, wie Du auf dem Foto erkennen kannst 😀

Alles nur Gewöhnungssache

Auch, wenn ich von Karl immer noch nicht weiß, wie er Hunde findet – außer, dass sie im ersten Moment für ihn gruselig sind, denke ich, dass meine Katzen mit vielen Hunden kompatibel sein könnten. Große Angst hat Frieda zumindest nicht und Karl würde sich bestimmt ein Beispiel an ihr nehmen. Irgendwann möchten wir auch einen Hund haben, aber bis dahin werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Ich weiß jedoch, dass meine Katzen sich bestimmt arrangieren werden.

Deine Meinung ist uns wichtig!

Hast Du eine Katze und einen Hund bei Dir zuhause? Funktioniert das gut oder gab es zumindest Startschwierigkeiten? Ich freue mich, von Dir zu hören 🙂

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