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Welches Futter ist das Beste für Deine Katze?

Finde das richtige Katzenfutter im Supermarkt-Dschungel

Die Katze, unser Lieblingshaustier, würde in freier Natur ausschließlich auf Beutejagd gehen und sich von rohem Fleisch von Mäusen oder Vögeln ernähren. Ungefähr 13 Millionen Stubentiger bekommen ihr Futter allerdings von uns Menschen vorgesetzt. Um Mangelerscheinungen zu verhindern, braucht das Tier ein geeignetes, auf ihren Stoffwechsel abgestimmtes Fressen. Im folgenden Beitrag geht es darum, Dir zu helfen, das richtige Katzenfutter zu finden. Was ist besser: nass oder trocken? Was steckt drin in der Dose und was braucht Mieze wirklich. Haben Katzensenioren einen anderen Bedarf als Kitten? Auf all das findest Du eine Antwort.

Nassfutter für Katzen

Alle Katzenbesitzer und diejenigen, die es erst werden, wollen ihr geliebtes Heimtier bestmöglich und artgerecht versorgen, sodass es lange gesund bleibt. Im Handel ist Nassfutter und Trockennahrung in unterschiedlicher Qualität, Geschmacksrichtung und Zubereitungsart zu unterschiedlichen Preisen erhältlich. Der Klassiker, das Dosenfutter, ist ein wichtiger Baustein in der Ernährung Deines Vierbeiners. Es enthält alle notwendigen Nährstoffe, wie Amino- und Fettsäuren. Der große Vorteil gegenüber dem Trockenfutter ist der, dass Nassfutter aus sehr viel Flüssigkeit besteht. Da Katzen wenig oder kaum etwas trinken, wird über die tägliche Ration fast der gesamte Flüssigkeitsbedarf abgedeckt. Achte beim Kauf besonders auf die Qualität und Zusammensetzung des Doseninhaltes.

Welche Fleisch-, bzw. Fischsorte Du wählst, ist für Deine Samtpfote eher unbedeutend. In ihrem natürlichen Umfeld steht auf dem Speiseplan der Katze fast nur Maus, Maus, wieder Maus und Vogel. In der Regel schmeckt das Nassfutter Katzen ganz gut. Natürlich gibt es auch unter ihnen Feinschmecker, die bei bestimmten Angeboten „die Nase rümpfen“. Nassnahrung gibt es als Gelee, Paté oder als Stückchen in Soße.

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Trockenfutter für Katzen

Trockenfutter beinhaltet alle essentiellen Nährstoffe in gleichem Maße wie die Nassnahrung. Prinzipiell ist es als alleiniges Futter für Deine Katze geeignet, hat aber den Nachteil, dass der Wasseranteil oft unter 10% liegt. Deshalb ist es durchaus möglich, dass Du Deinen Stubentiger zum Trinken animieren musst. Stelle in der Wohnung mehrere Wassernäpfe auf. Vielleicht gibt es ja auch einen Zimmerbrunnen, oder das Tier hat Freilauf und kann sich draußen zum Beispiel in Regenpfützen bedienen. Nimmt die Katze zu wenig Flüssigkeit auf, kann es vor allem bei den älteren Tieren zu Nierenfunktionsstörungen kommen. Klar im Vorteil ist das Trockenfutter in puncto Zahnpflege. Sind die Knusperstücke groß genug, wirkt die mechanische Reibung beim Kauen wie eine Zahnbürste und entfernt wirksam die Beläge. In der Natur wird die Maus oder der Vogel ja auch samt Haut, Haaren und Knochen gefressen, was genau diesen Effekt hat. Das Trockenfutter schneidet beim Preis und beim Thema Umweltschutz besser ab, da weniger Müll anfällt.

Optimal ist es, sowohl Nass-, als auch Trockenfutter anzubieten. Da das Dosenfutter an der Luft schnell verdirbt, ist es ratsam zum Beispiel morgens und abends die Ration anzubieten, die Mieze gleich auffrisst. Über den Tag verteilt kann sie sich dann aus dem Napf mit Trockenfutter ihre Snacks holen, wie sie möchte.

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Die Katze – ein Fleischfresser

Katzen gehören zu den Karnivoren, sind also reine Fleischfresser. Ihre Physiologie und ihre Verdauung sind speziell darauf ausgelegt. Das bedeutet, dass sie zum Aufbau der Muskulatur, für Haut und Fell hauptsächlich Eiweiß benötigen. Besonders die Aminosäure, das Taurin, ist essentiell für den Stoffwechsel der Samtpfoten. Mäuse enthalten Taurin in größerer Menge, weswegen sie bei den Katzen so beliebt sind. Außerdem müssen sie Fette, wie die Linolsäure und die Arachidonsäure für ein gut funktionierendes Immunsystem über die Nahrung aufnehmen. Wie bei uns Menschen sind fett- und wasserlösliche Vitamine und Mineralstoffe Bestandteil der Ernährung.

Was also macht ein hochwertiges, gutes Katzenfutter aus? Die größte Komponente in der Dose sollte auf jeden Fall das Fleisch sein. Findest Du genaue Prozentangaben auf der Inhaltsliste und ist das Produkt nicht durch andere Füllstoffe aufgepeppt, ist das schon mal gut. Werden auf der Packung verschiedene tierische oder pflanzliche Nebenerzeugnisse erwähnt, handelt es sich vermutlich um Schlachtabfälle und minderwertigen Zusatz. Geschmacksverstärker, wie Glutamat, Hefeextrakt, Zucker und Farbstoffe haben im Futter für Deinen Liebling nichts zu suchen. Dadurch sieht die Ware zwar für den Halter besser aus, gaukelt jedoch nur Hochwertigkeit vor.

Da Katzen ausnahmslos Fleischfresser sind, sind andere Bestandteile wie Gemüse, Kartoffeln und Reis völlig für die Katz, denn Stubentiger können keine Kohlenhydrate spalten und Zucker gar nicht schmecken. Nein – Du brauchst Dich jetzt nicht in Unkosten zu stürzen. Gutes Nassfutter gibt es günstig im Discounter oder Supermarkt zu kaufen. Wenn Du gerne kochst, kannst Du auch mal Deinem Haustier frisches Geflügel oder Rind garen. Den Sud biete ihnen zum Trinken an. Vielleicht schmeckts dem Leckermäulchen ja.

Für jede Lebenslage das passende Futter

Die Bedürfnisse von Katzenkindern und Katzensenioren sind nicht ganz die gleichen. Doch eines ist klar, die Versorgung mit qualitätsmäßig gutem Eiweiß ist in diesen beiden Lebenslagen das A und O.

Futter für Kitten und Jungkatzen

Ab der vierten Woche fangen kleine Kätzchen an, sich für festes Futter zu interessieren. Idealerweise gewöhnst Du sie mit verdünntem, passiertem Geflügel auf einem flachen Teller serviert, daran zu lecken. Ab der 12. Woche deckt spezielles Junior- bzw. Kittenfutter den hohen Energie-, Eiweiß-, und Vitaminbedarf in der Wachstumsphase der ersten sechs bis acht Monate ab. Kitten sollten ständig auf eine Futterstelle Zugriff haben, da aufgrund ihrer kleinen Mägen, häufiger Nahrung aufgenommen wird.

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Futter für Seniorenkatzen

Ist Dein Haustier dagegen bereits älter als 10 Jahre, gehört es zu den Senioren und benötigt weniger Energie, als in den Sturm und Drang Zeiten. Gerade jetzt achte darauf, dass das Futter nicht zu viel Phosphor enthält. Ältere Tiere sind weitaus mehr gefährdet, an einer Erkrankung der Niere zu leiden. Da der Darm mit zunehmendem Alter träge wird, sollte das Fressen gut verdaulich sein. Im Prinzip kannst Du Deinen in die Tage gekommenen Stubentiger mit dem gewohnten Futter weiter ernähren. Jedoch lässt beim ein oder anderen Tier der Geruchs- und Geschmacksinn nach. Dann hilft es, das Futter leicht zu erwärmen oder Sorten mit Fisch auszuprobieren. Falls Probleme mit den Zähnen auftreten, biete ihnen statt Trockenfutter mehr weiches Dosenfutter an.

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Futter für Trächtige Katzen

Hast Du eine trächtige oder säugende Kätzin bei Dir zu Hause, gib ihr am besten Kittennahrung. Die ist reich an Kalorien, Kalzium und allen Nährstoffen, die für eine gesunde Entwicklung der Mutter und der Babys wichtig sind. Während der Schwangerschaft ist es für die werdende Mutter am besten, mehrere kleinere Mahlzeiten einzunehmen, damit es nicht zu starkem Drücken im Bauchraum kommt. Wenn Du diese Ratschläge berücksichtigst, wirst Du in jedem Lebensalter viel Freude an Deinem Haustier haben.

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