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Wie alt werden Katzen? Wir haben die Antwort!

Katzen haben ja bekanntlich neun Leben – aber wie viele Jahre sind das denn eigentlich genau? Die Lebenserwartung von Katzen hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Wie alt werden Katzen zuhause, wie alt werden sie bei Freigang? Was ist mit der Rasse, der Herkunft und Krankheiten – alles spielt in die Lebenserwartung mithinein. Dennoch gibt es ein paar Anhaltspunkte und Erfahrungswerte, an denen sich bestimmen lässt, wie alt Katzen in der Regel werden.

Medizinischer Forstschritt steigert die Lebenserwartung

Nicht nur die Humanmedizin, sondern auch die Veterinärmedizin hat sich in den letzten Jahren stetig verbessert und neue Entwicklungen hervorgebracht. Das hat zur Folge, dass die Lebenserwartung der Katzen heute allgemein höher ist, als früher. Die bessere Erforschung von Katzenkrankheiten sowie die entsprechende Therapie machen es möglich, dass Katzen heutzutage trotz Krankheit oft ein langes Leben erwarten dürfen, was vor einiger Zeit noch nicht möglich war. Mittlerweile gibt es sogar Prothesen und künstliche Gelenke für unsere Katzen. Zwar sollte man es hierbei nicht übertreiben, dennoch gehören alle erforderlichen Schutzimpfungen sowie regelmäßige Tierarztbesuch unbedingt zur Katzenhaltung dazu.

Katzenalter umrechnen – so geht’s

Jeder kennt die Hunde / Menschenjahre-Umrechnung. Doch auch für die Katze gibt es eine Skala anhand welcher sich in etwa umrechnen lässt, wie alt eine Katze in Menschenjahren ist.

  • 1 Katzenjahr entspricht etwa 15 Menschenjahren – die Katze ist mit einem Jahr bereits ein Teenager.
  • Mit 2 Jahren ist die Katze etwa 24 Menschenjahre alt,
  • mit 6 Jahren ist sie 40.
  • Bereits mit 10 Jahren gilt die Katze schon als Senior – entsprechend 56 Menschenjahren.
  • 20 Jahre sind für Katzen ein fast schon biblisches Alter. Man nimmt an, dass 20 Katzenjahre in etwa 106 Menschenjahren entsprechen.

Unseren Katzenalter in Menschenjahre Rechner findest du hier:

Übrigens: Die bisher älteste Katze der Welt soll stolze 38 Jahre gelebt haben! Crème Puff aus Texas in den USA schaffte es damit sogar ins Guinness Buch der Rekorde.

Freigänger oder Hauskatze – wie alt werden Katzen zuhause oder draußen?

Ein großer Faktor, an dem sich die Alterserwartung der Katze unterscheidet ist, ob sie ausschließlich in der Wohnung gehalten wird oder Freigang in Anspruch nehmen kann.

Freigänger-Katzen haben in der Regel eine maximale Lebensdauer von 12-15 Jahren, während Wohnungskatzen durchaus 3-5 Jahre länger leben können. Eine Katze die 20 Jahre alt wird, ist bei einer Wohnungshaltung mittlerweile keine Seltenheit mehr. Grund für den Unterschied sind die Gefahrenquellen, die der Katze draußen begegnen, wie etwa Straßen aber auch andere Menschen, so wie ein allgemeinen ein riskanterer Lebensstil im Vergleich zur Wohnungshaltung. Außerdem sind das Infektionsrisiko und die Gefahr durch Revierkämpfe Verletzungen davon zu tragen viel höher.

Geschlecht, Gene, Ernährung – was beeinflusst das Alter der Katze?

Es wirkt überraschend, aber das Geschlecht der Katze ist tatsächlich unerheblich für die Lebenserwartung der Katze. Es gibt keine Studien, die belegen, dass Kater und Katzen aufgrund ihres Geschlechts älter bzw. jünger werden. Allerdings gibt es einige Katzenrassen deren Lebenserwartung geringer als die anderer Rassen ist. Dazu zählen etwa Perser oder die Maine-Coon. Beide sind leider genetisch für gewisse Erbkrankheiten prädisponiert.

Daneben spielt die Ernährung der Katze eine große Rolle. Hochwertiges Futter mit hohem Fleischanteil und Proteinen versorgt die Katze ausreichend. Auch für Katzen essentielle Mineralstoffe, wie etwa Taurin, sollten stets in der Katzenernährung vorhanden sein. Daneben ist, genau wie beim Menschen, ein gesundes Körpergewicht sowie ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung förderlich für ein langes Leben.

Die häufigste Todesursache bei Katzen ist Nierenversagen aufgrund einer vorangegangenen Niereninsuffizienz. Auch Diabetes, Harnwegsinfektionen, Darmkrankheiten oder die häufig vorkommende Immunschwächekrankheit FIV verringern die Lebenserwartung der Katzen.

Ab wann gilt eine Katze als alt?

Grundsätzlich ist das mit dem Alter bei Katzen gar nicht so anders wie bei uns Menschen. Manche Katzen werden bereits mit 7 Jahren gemütlicher, ruhiger und mitunter träge. Andere Katzen wiederum sind noch mit 12 Jahren regelrechte Draufgänger, die spielen, toben und ihr Revier unsicher machen. Auch hier gilt das Credo: Alt ist man erst dann, wenn man sich alt fühlt. Dennoch lässt sich in etwa sagen, dass eine Katze ab 8 Jahren als Seniorenkatze eingestuft wird. Ab diesem Alter lassen erfahrungsgemäß die Sinne der Katze langsam nach, die Gelenke fangen an schwächer zu werden und auch das Risiko zu erkranken erhöht sich.

Dass die Katze langsam älter wird, zeigt sich vor allem an ihrem größeren Schlafbedürfnis, schlechterem Appetit und vielleicht auch darin, dass sie bei der Futterwahl mäkelig und wählerisch wird. Auch Katzen können senil werden: Sie entwickeln dann bestimmte, manchmal seltsam anmutende Ticks und Angewohnheiten, werden stur und quengeln. Spielen und Bewegung wird vielen alten Katzen immer mehr lästig, häufig möchten sie irgendwann nur noch schlafen, fressen und natürlich reichliche Streicheleinheiten genießen.

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